Installation von FreeBSD ARM auf altem Mobiltelefon möglich?

CommanderZed

OpenBSD User
Teammitglied
Ich glaube Apps werden standardmäßig komplett gestoppt wenn sie nicht im Vordergrund sind - das spart enorm.

Dazu gibts auch soweit ich weiß selbst für Apps für die das Nicht gilt und auch während die laufen diverse Stromsparmechanismen.

Nen Firefox oder Chrome unter Linux läuft halt weiter
 

MuffiXXL

Well-Known Member
Im Mobiltelefon ist üblicherweise keine Standardhardware für die es offene Treiber gäbe. Die Smartphone-Hersteller treiben da durchaus einiges an Aufwand um Android an ihr Phone anzupassen. Darin liegt ja auch die Update-Problematik begründet. Du kannst halt nicht einfach ein Vanilla-Android installieren sondern bist immer auf die angepasste Version des Herstellers angewiesen.
Das machen meiner Erfahrung nach nicht die Smartphone-Hersteller, das machen die SoC Hersteller selbst und geben dann je nach dem wie sie das implementiert haben entweder einen kompletten Kernel-Blob oder aber Closed-Source Module an den Integrator des SoC, in diesem Fall der Smartphonehersteller, weiter.

So muss man dann auch dem Integrator nicht unnötigerweise Implementierungsdetails oder Geheimnisse zum eigenen SoC weitergeben.
Bestes Beispiel sind dafür sicherlich die Samsung Galaxy Devices, die in Europa Samsungs eigene SoC, in den USA dagegen Qualcomm Chips verbauen. Ich glaube kaum dass Qualcomm Samsung genug trauen würde hier Firmware Sourcecodes oder gar Chipdokumentation weiterzugeben.

Das hat natürlich noch eine weitere Folge: Als Hersteller des SoC hat man ein Interesse daran Chips zu verkaufen, denn damit verdient man Geld, Treiber oder gar Firmware für ein altes SoC ewig lange oder gar für unterschiedliche Betriebssysteme Pflegen zu müssen dagegen wäre ein Kostentreiber.

Ja, natürlich kann ich als Integrator für so einen SoC auch längeren Support einkaufen aber ich gehe davon aus dass diese Rechnung für Integratoren im Smartphone-Markt einfach wirtschaftlich keinen Sinn macht außer das ist der USP des Geräts das man kauft oder das Gerät ist einfach nur eine Hardwareplattform um weitergehende Services zu verkaufen mit denen man langfristig Geld an dem Device verdienen kann.
 

CommanderZed

OpenBSD User
Teammitglied
Das machen meiner Erfahrung nach nicht die Smartphone-Hersteller, das machen die SoC Hersteller selbst und geben dann je nach dem wie sie das implementiert haben entweder einen kompletten Kernel-Blob oder aber Closed-Source Module an den Integrator des SoC, in diesem Fall der Smartphonehersteller, weiter.

So muss man dann auch dem Integrator nicht unnötigerweise Implementierungsdetails oder Geheimnisse zum eigenen SoC weitergeben.
Bestes Beispiel sind dafür sicherlich die Samsung Galaxy Devices, die in Europa Samsungs eigene SoC, in den USA dagegen Qualcomm Chips verbauen. Ich glaube kaum dass Qualcomm Samsung genug trauen würde hier Firmware Sourcecodes oder gar Chipdokumentation weiterzugeben.

Das hat natürlich noch eine weitere Folge: Als Hersteller des SoC hat man ein Interesse daran Chips zu verkaufen, denn damit verdient man Geld, Treiber oder gar Firmware für ein altes SoC ewig lange oder gar für unterschiedliche Betriebssysteme Pflegen zu müssen dagegen wäre ein Kostentreiber.

Ja, natürlich kann ich als Integrator für so einen SoC auch längeren Support einkaufen aber ich gehe davon aus dass diese Rechnung für Integratoren im Smartphone-Markt einfach wirtschaftlich keinen Sinn macht außer das ist der USP des Geräts das man kauft oder das Gerät ist einfach nur eine Hardwareplattform um weitergehende Services zu verkaufen mit denen man langfristig Geld an dem Device verdienen kann.

Das ist ein sehr interessanter, ergänzender Einblick. Macht bezogen auf den unwillen der SP-Hersteller Updates zu liefern auch sehr viel sinn!
 

goblin

Motivierter Amateur
Im Falle von Qualcomm haben die das gesamte AOSP geforkt um darin ihre Anpassungen umzusetzen. Das alleine ist schon kompliziert genug, aber sowohl das Buildsystem vom AOSP als auch das von der Qualcomm-Firmware denkt, es kann alles kontrollieren. Die beiden treten sich dann schön auf den Füßen rum. Deswegen hat Qualcomm den AOSP-Kram auch einigermaßen kaputt gepatched, ich hatte vor einiger Zeit das "Vergnügen" damit zu arbeiten.
Das ist auf jeden Fall auch eine großer Grund dafür, warum die anderen Telefonhersteller immer länger brauchen als Google, wenn es eine neue Android Version gibt. Google hat eigenen Chipset-Support für ihre SoCs gebastelt, auch wenn sie von Qualcomm sind. Alle anderen müssen warten, bis Qualcomm Android für das jeweilige Chipset angepasst hat, und das kann dauern.
Macht bezogen auf den unwillen der SP-Hersteller Updates zu liefern auch sehr viel sinn!
Das hängt auch stark am Unwillen von Qualcomm, ihren eigenen Kram länger als ein Jahr zu pflegen. Deren Sourcecode ist gigantisch, ich habe keine Ahnung wie sie das für verschiedene Chipsets managen. Und mein damaliger Kunde war einfach zu klein und unbedeutend mit seinen 10-20k Chips p.a. die sie abnehmen. QC kommt vom Smartphone-Markt, dort werden gigantische Mengen Chips verschoben, aber nach einem Jahr ist alles wieder obsolet. Mit den Entwicklungszyklen deutscher Mittelständler von mehreren Jahren halten die sich gar nicht erst auf.
 

CommanderZed

OpenBSD User
Teammitglied
Im Falle von Qualcomm haben die das gesamte AOSP geforkt um darin ihre Anpassungen umzusetzen. Das alleine ist schon kompliziert genug, aber sowohl das Buildsystem vom AOSP als auch das von der Qualcomm-Firmware denkt, es kann alles kontrollieren. Die beiden treten sich dann schön auf den Füßen rum. Deswegen hat Qualcomm den AOSP-Kram auch einigermaßen kaputt gepatched, ich hatte vor einiger Zeit das "Vergnügen" damit zu arbeiten.
Das ist auf jeden Fall auch eine großer Grund dafür, warum die anderen Telefonhersteller immer länger brauchen als Google, wenn es eine neue Android Version gibt. Google hat eigenen Chipset-Support für ihre SoCs gebastelt, auch wenn sie von Qualcomm sind. Alle anderen müssen warten, bis Qualcomm Android für das jeweilige Chipset angepasst hat, und das kann dauern.

Das hängt auch stark am Unwillen von Qualcomm, ihren eigenen Kram länger als ein Jahr zu pflegen. Deren Sourcecode ist gigantisch, ich habe keine Ahnung wie sie das für verschiedene Chipsets managen. Und mein damaliger Kunde war einfach zu klein und unbedeutend mit seinen 10-20k Chips p.a. die sie abnehmen. QC kommt vom Smartphone-Markt, dort werden gigantische Mengen Chips verschoben, aber nach einem Jahr ist alles wieder obsolet. Mit den Entwicklungszyklen deutscher Mittelständler von mehreren Jahren halten die sich gar nicht erst auf.

Auf Kosten der Ressourcen unserer Erde ... aber wir habens ja
 

MuffiXXL

Well-Known Member
Im Falle von Qualcomm haben die das gesamte AOSP geforkt um darin ihre Anpassungen umzusetzen. Das alleine ist schon kompliziert genug, aber sowohl das Buildsystem vom AOSP als auch das von der Qualcomm-Firmware denkt, es kann alles kontrollieren. Die beiden treten sich dann schön auf den Füßen rum. Deswegen hat Qualcomm den AOSP-Kram auch einigermaßen kaputt gepatched, ich hatte vor einiger Zeit das "Vergnügen" damit zu arbeiten.
Das ist auf jeden Fall auch eine großer Grund dafür, warum die anderen Telefonhersteller immer länger brauchen als Google, wenn es eine neue Android Version gibt. Google hat eigenen Chipset-Support für ihre SoCs gebastelt, auch wenn sie von Qualcomm sind. Alle anderen müssen warten, bis Qualcomm Android für das jeweilige Chipset angepasst hat, und das kann dauern.

Das hängt auch stark am Unwillen von Qualcomm, ihren eigenen Kram länger als ein Jahr zu pflegen. Deren Sourcecode ist gigantisch, ich habe keine Ahnung wie sie das für verschiedene Chipsets managen. Und mein damaliger Kunde war einfach zu klein und unbedeutend mit seinen 10-20k Chips p.a. die sie abnehmen. QC kommt vom Smartphone-Markt, dort werden gigantische Mengen Chips verschoben, aber nach einem Jahr ist alles wieder obsolet. Mit den Entwicklungszyklen deutscher Mittelständler von mehreren Jahren halten die sich gar nicht erst auf.
Das ist natürlich ein wichtiger weiterer Punkt, zumindest für den Smartphone-Markt.

Ich kann nicht einschätzwen wie das in Android Stand heute aussieht da ich schon lange nicht mehr als Entwickler in dem Bereich tätig bin. Es ist aber so, dass ARM über eine Befehlssatzerweiterungen für die Beschleunigung von Language Runtimes verfügt. Mindestens Qualcomm hat sich hier früher die Mühe gemacht in den Eingeweiden von Dalvik (die alte Runtime) rumzupatchen um ihre Implementierung dieser Befehlssatzerweiterung nutzen zu können. Mit Art (der neuen Runtime) wird das sicherlich ebenfalls gemacht auch wenn ich stark hoffe dass sich die Aufwände an dieser Front stark reduziert haben.

Auf den alten Google Nexus Devices hat Google mit der Auslieferung von Android halt schlicht nicht darauf gewartet bis es für die gesamte Android Runtime Patches von Qualcomm gibt sondern halt den Qualcomm Kernel genommen und dann ein Vanilla Android drüber geschoben. Das war eine Zeitlang sogar tatsächlich mal en Vogue sich dann später auf ein Nexus das Dalvik eines ziemlich baugleichen Motorola o.ä. drauf zu schieben weil die Runtime einfach runder lief.

Diesen enormen Aufwand muss Qualcomm sich aber auch schlicht nicht für jedes Marktsegment machen - im Embedded Bereich z.B. will ich zwar langen Kernelsupport aber ich brauche (normalerweise) keinen der mir mit immensem Aufwand noch eine optimierte Runtime portiert. Das macht aus dem Long Term Support auch Kostentechnisch nochmal ein ganz anderes Argument.
Dafür brauche ich dort vielleicht im Gegensatz zum Smartphone Markt ganz andere Dinge wie spezielle Zertifizierungen oder ähnliches, für die erst mal einiger Aufwand getrieben werden muss um sie überhaupt zu bekommen. Hier muss also ein langfristiger Support tatsächlich sichergestellt sein, dafür erfordert dieser aber dann auch weniger Aufwand weil er einen wesentlich kleineres Softwarestack umfasst.
 

Andy_m4

Well-Known Member
Das machen meiner Erfahrung nach nicht die Smartphone-Hersteller, das machen die SoC Hersteller selbst und geben dann je nach dem wie sie das implementiert haben entweder einen kompletten Kernel-Blob oder aber Closed-Source Module an den Integrator des SoC, in diesem Fall der Smartphonehersteller, weiter.
Wie auch immer. Das ändert ja am grundsätzlichen Problem nix.

Das ist ein sehr interessanter, ergänzender Einblick. Macht bezogen auf den unwillen der SP-Hersteller Updates zu liefern auch sehr viel sinn!
Im Grunde kann es nur darauf hinaus laufen das gesetzlich zu regeln. Nur wenn alle verpflichtet sind lange support zu liefern kann sich niemand mehr einen (Kosten)Vorteil dadurch beschaffen es nicht zu tun.
Klar könnte man auch noch darauf hoffen das die Käufer dieser Geräte ansich anfangen nachhaltig zu werden und dafür dann auch aktiv bereit sind mehr Geld auszugeben. Aber das wird wohl zeitnah nix werden. :-)
 

CommanderZed

OpenBSD User
Teammitglied
Im Grunde kann es nur darauf hinaus laufen das gesetzlich zu regeln. Nur wenn alle verpflichtet sind lange support zu liefern kann sich niemand mehr einen (Kosten)Vorteil dadurch beschaffen es nicht zu tun.
Klar könnte man auch noch darauf hoffen das die Käufer dieser Geräte ansich anfangen nachhaltig zu werden und dafür dann auch aktiv bereit sind mehr Geld auszugeben. Aber das wird wohl zeitnah nix werden. :-)

Die meisten Käufer verstehen die Problematik auch garnicht erst würde ich behaupten.

Ich bin mal gespannt ob und wie jetzt eine EU-Richtlinie dazu kommt
 

Andy_m4

Well-Known Member
Die meisten Käufer verstehen die Problematik auch garnicht erst würde ich behaupten.
Und selbst wenn wäre eine Änderung total unattraktiv. Denn Du musst ja nicht nur mehr Geld für Dein Smartphone ausgeben, sondern dadurch das es länger hält kommst Du auch nicht so schnell in den Genuss neuer Features (bessere Kamera, größeres Display, weniger Gewicht oder wasauchimmer).

Ich bin mal gespannt ob und wie jetzt eine EU-Richtlinie dazu kommt
Eine Alternative zu "ihr müsst für X Jahre Updates anbieten" wäre möglicherweise ja auch ein wirksames Recht auf Reparierbarkeit. Das würde/müsste dann automatisch zur Folge haben das die Software vollkommen Open-Sourced ist, weil Du sonst ja Reparierbarkeit/Behebung von Bugs gar nicht machen kannst.
Und es hat dann auch den Nebeneffekt das sowas wie festverklebte Akkus oder die Nahezu-Unmöglichkeit Ersatzteile (zu brauchbaren Preisen) zu bekommen auch mit erschlagen werden.

Das irgendwas in der Richtung von der EU kommt, glaube ich aber eher nicht. Dazu stehen die zuständigen EU-Gremien viel zu sehr unter den Einfluss von Lobbyisten, die das verhindern oder zumindest arg abschwächen werden.

Insofern wird das mit den Ressourcen sorgsam umgehen so bald nix werden. Da denkt man lieber über irrwitzige Pläne nach vom Mond oder von irgendwelchen Asteroiden Rohstoffe abzubauen also einfach mal unsere Wirtschaftsweise zu überdenken und den Lebensstil ressourcenschonender zu gestalten.
 

CommanderZed

OpenBSD User
Teammitglied
Und selbst wenn wäre eine Änderung total unattraktiv. Denn Du musst ja nicht nur mehr Geld für Dein Smartphone ausgeben, sondern dadurch das es länger hält kommst Du auch nicht so schnell in den Genuss neuer Features (bessere Kamera, größeres Display, weniger Gewicht oder wasauchimmer).

Dabei brauchens die meisten garnicht!

Eine Alternative zu "ihr müsst für X Jahre Updates anbieten" wäre möglicherweise ja auch ein wirksames Recht auf Reparierbarkeit. Das würde/müsste dann automatisch zur Folge haben das die Software vollkommen Open-Sourced ist, weil Du sonst ja Reparierbarkeit/Behebung von Bugs gar nicht machen kannst.
Und es hat dann auch den Nebeneffekt das sowas wie festverklebte Akkus oder die Nahezu-Unmöglichkeit Ersatzteile (zu brauchbaren Preisen) zu bekommen auch mit erschlagen werden.

Das irgendwas in der Richtung von der EU kommt, glaube ich aber eher nicht. Dazu stehen die zuständigen EU-Gremien viel zu sehr unter den Einfluss von Lobbyisten, die das verhindern oder zumindest arg abschwächen werden.

Insofern wird das mit den Ressourcen sorgsam umgehen so bald nix werden. Da denkt man lieber über irrwitzige Pläne nach vom Mond oder von irgendwelchen Asteroiden Rohstoffe abzubauen also einfach mal unsere Wirtschaftsweise zu überdenken und den Lebensstil ressourcenschonender zu gestalten.

Zurzeit sind ja mehrere Gesetzesvorlagen auf den Weg gebracht die genau das beinhalten: Reparierbarkeit für gängige Schäden (Akku, Display) zu akzeptablen Preisen, Mindestzeiträume für Sicherheitsupdates, einheitliche Type-C Ladebuchsel für alle (!) Geräte (Inkl. IT-Ferne Produkte wie Rasierer etc)

So Ad-Hoc hab ich zb den Artikel auf Golem gefunden:


Punkt ist denke ich hier das hier die Lobby der Verbraucherschützer und Umweltverbände recht gut an einem Strang ziehen und es tendenziell nicht-eu-unternehmen trifft e
 

medV2

Well-Known Member
Ich denke nicht, dass die meisten Menschen wirklich alle 2 oder 3 Jahre ein neues Smartphone kaufen würden, wenns nicht nötig ist. Bei Android ist es derzeit leider meist nötig, wenn man sich nicht mit custom Roms rumschlagen will. In der Applewelt haben in meinem Bekanntenkreis eigentlich alle ihre Dinger um die 5 Jahre. Außer es sind Firmenhandys die sie vom Arbeitgeber im 3 Jahrestakt "gratis" bekommen, dann nimmt man das natürlich mit.

Was die Pflichten für updatebarkeit betrifft so ist man leider soweit ich informiert bin, dennoch bei einem Rahmen von 3-4 Jahren in denen die Updatebarkeit garantiert sein muss. 3 Jahre hat jetzt schon so gut wie jedes Handy, teurere auch schon mal 4.

Prinzipiel ist jedes Gesetz in diese Richtung aber natürlich zu begrüßen, auch was reparierbarkeit betrifft. Man sollte da aber auch nicht übers Ziel hinaus schießen. Es hat schon seinen Sinn, dass die Teile verklebt sind - so kann nämlich Platz gespart werden, und ohne bewegliche Teile wird so ein Mobilphone auch wertiger.
Mit einem Tutorial kann man auch jetzt gut nen Akku wechseln oder sonstiges, ich hab erst letztes Jahr von meinem OnePlus die Rückseite gewechselt und ich hab das mit einer Anleitung gut hinbekommen. Und ich bin wirklich nicht begabt was sowas betrifft.

Gemeinsamer Stecker: Naja. Wäre damals der Micro oder gar Mini USB Stecker für alle Mobiltelefone standard geworden, hätten wir heute USB-C? Es gab Lighning als konkurrenz, und USB musste dem was entgegensetzen. Und wenn es in 5 Jahren USB-D gibt, kann man den dann einfach in ein Handy einbauen ohne die Gesetze zu verletzen? Gibts ne Regel die neue, bessere Stecker ausnimmt? Alles fraglich, ich fand es auch nie wirklich schlimm, dass es unterschiedliche Stecker gibt, hat doch eh jeder nach kurzer Zeit alles irgendwo zuhause rumliegen.
 

Andy_m4

Well-Known Member
Mindestzeiträume für Sicherheitsupdates
Würde mich mal interessieren wie da genau die Umsetzung ist. Denn ob das jetzt was bringt hängt ja auch davon ab, wie die Pflicht genau gefasst ist. Irgendwelche Updates die vielleicht auch nur ein paar Bugs fixen bringen mir ja nix wenn dann vielleicht noch ein Dutzend sicherheitskritischer Lücken übrig bleiben.
Oder obs eher so ist, das wirklich jeder sicherheitsrelevante Bug gefixt werden muss.

Gibts ne Regel die neue, bessere Stecker ausnimmt?
Ja. Das würde ich auch begrüßen. Also wenn das Gesetz so gebaut wird, das der Standard Verbesserungen zulässt.

ich fand es auch nie wirklich schlimm, dass es unterschiedliche Stecker gibt, hat doch eh jeder nach kurzer Zeit alles irgendwo zuhause rumliegen.
Genau das ist ja das Problem. Das Rumliegen (was Platz braucht). Und das bei seltenen gebrauchten Geräten dann irgendwie suchen bis man das Passende gefunden hat. Ein Ladegerät kann ja auch mal kaputt gehen und dann kann ich eben nicht einfach das Ladegerät von einem anderen Gerät nehmen.
Ich bin auch froh das wenn ich mal unterwegs bin dann nur ein Ladegerät mitschleppen muss und damit alle Geräte laden kann.
Außerdem muss mit neuen Geräten nicht unbedingt ein Ladegerät mitgeliefert werden (was ja auch hilft unnütz rumliegende Elektronik zu vermeiden).
 

medV2

Well-Known Member
Genau das ist ja das Problem. Das Rumliegen (was Platz braucht). Und das bei seltenen gebrauchten Geräten dann irgendwie suchen bis man das Passende gefunden hat. Ein Ladegerät kann ja auch mal kaputt gehen und dann kann ich eben nicht einfach das Ladegerät von einem anderen Gerät nehmen.
Ich bin auch froh das wenn ich mal unterwegs bin dann nur ein Ladegerät mitschleppen muss und damit alle Geräte laden kann.
Außerdem muss mit neuen Geräten nicht unbedingt ein Ladegerät mitgeliefert werden (was ja auch hilft unnütz rumliegende Elektronik zu vermeiden).


Naja was Platzverbrauch betrifft gibts schimmeres als das 1M Lange USB-A - USB-C Kabel. Aber ja ich finde es auch praktisch alles mit einem Stecker zu laden. Aber für den Apple-Jünger ist das der Fall, für unsereins auch. Zumindest habe ich kein Gerät mehr was ich nicht mit USB-C laden kann. Früher hatte ich wenn ich oft 3 Stecker mit (Notebook, Handy, Tablet), jetzt brauch ich nur noch das "große" Netzteil vom Notebook und kann damit alles laden. Ich hoffe nur, dass das Gesetz so geschrieben wird, dass es Fortschrit auf dem Gebiet nicht hemmt.
 
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