Interessantes Phänomen beim gdm

J

juedan

Guest
Hallo,

Seit einiger Zeit habe ich ein interessantes Phänomen, wenn ich mich über gdm einloggen möchte:
Der gdm nimmt keinerlei Tastatureingaben an. Dieser Effekt tritt ziemlich oft auf.
Ich habe schon die log-files (log-file, wenn es funktioniert und log-file, wenn nicht) verglichen, um auf die Fehlerursache zu kommen, aber leider nix.
Einen Hardware-Defekt kann ich ausschließen, da die Tastatur im single-user-mode funktioniert.

Nochmalige genaue Beschreibung, wie es zu diesem Phänomen kommt:
  • Bootphase
  • alle /usr/local/etc/rc.d-Skriptze werden sauber abgearbeitet
  • /usr/X11R6/etc/rc.d/gdm.sh wird abgearbeitet und der gdm gestartet
  • keinerlei Reaktion auf irgendwelche Tastatureingaben. Auch <STRG>+<ALT>+< <-- > funktioniert nicht. Es wird nur einem Piepsen quittiert. Genauso wenig funktioniert <STRG>+<ALT>+<Funktionstaste>. Auch hier wieder nur ein Piepsen
    Es lassen sich nur noch die Menüs per Maus bedienen und per Cursor-Tasten, sobald das Menü aufgeklappt ist.

Die xorg.conf ist soweit in Ordnung.

Hat jemand einen ähnlichen Effekt gehabt?
Auf welche Konfigurationsdateien greift der gdm noch zurück?

Vielen Dank schon mal für die Antworten

Jürgen

PS:
Diese Ports sind kompiliert und installiert:
gdm2-2.6.0.6_1
xorg-6.8.1
xorg-clients-6.8.1_1
xorg-documents-6.8.1
xorg-fonts-100dpi-6.8.1
xorg-fonts-75dpi-6.8.1
xorg-fonts-cyrillic-6.8.1
xorg-fonts-encodings-6.8.1
xorg-fonts-miscbitmaps-6.8.1
xorg-fonts-truetype-6.8.1
xorg-fonts-type1-6.8.1
xorg-fontserver-6.8.1
xorg-libraries-6.8.1_1
xorg-nestserver-6.8.1
xorg-printserver-6.8.1
xorg-server-6.8.1_2
xorg-vfbserver-6.8.1
gtk-1.2.10_12
gtk-2.4.14_2
gtk-engines2-2.2.0_6
 
Ich würde erstmal auf die jüngste Version aktualisieren: 2.6.0.7. Der Port wurde auch von x11/gdm2 nach x11/gdm umbenannt. Die Konfiguration, die abgearbeitet wird, liegt in /usr/X11R6/etc/gdm. Benutzt du xmodmap-Dateien? Ich benutze gdm eigentlich schon seit Gedenken und hatte noch keine Probleme damit. :/

Gruß Björn
 
Hallo Björn,

danke für die Antwort.

Den gdm benutze ich auch schon problemlos seit ewigen Zeiten.
Vor zwei Wochen hatte ich das System ganz neu aufgespielt, weil es einige Schwierigkeiten mit den ports gab. Das System hat fast 80 Stunden compiliert.
Ich werde am Wochenende mal den neuesten gdm installieren. Hoffentlich zieht der nicht einen ganzen Schwanz an Abhängigkeiten nach sich.

Viele Grüße

Jürgen
 
Hallo Björn,

Björn König schrieb:
Ich würde erstmal auf die jüngste Version aktualisieren: 2.6.0.7. Der Port wurde auch von x11/gdm2 nach x11/gdm umbenannt. Die Konfiguration, die abgearbeitet wird, liegt in /usr/X11R6/etc/gdm. Benutzt du xmodmap-Dateien? Ich benutze gdm eigentlich schon seit Gedenken und hatte noch keine Probleme damit. :/

Gruß Björn

sooo, ich habe den gdm aktualisiert und das Problem ist geblieben.:mad:
Der gdm schreibt ja leider kein log-file, sonst würde man vielleicht den Fehler finden.

Naja, werde ich mal wieder - ich weiß garnicht wie oft ich den ganzen Mist schon neu kompiliert und installiert habe - alles neu machen. Vielleicht komme ich so mal zu einer halbwegs lauffähigen Installation.

Viele Grüße

Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Versuch mal deinen gdm z.B. von der /etc/rc.conf.local oder so
zu starten.
Iss nich huebsch aber funktioniert.
Oder vielleicht n sleep im Startscript ?
ne idee von cheasy beim kdm von wegen das Script wird geladen
bevor die ttys gestartet wurden.
 
Hallo delmo,

danke für den Hinweis.
Inzwischen bin ich auf FreeBSD 4.11 umgestiegen. Da funktioniert alles so wie es soll.
OT:
Am Samstag hatte ich ein sehr unschönes Erlebnis mit FBSD 5.3 und USB. Ich hatte meine Digikam angechlossen, die Kamera eingeschaltet und schwups war der Rechner weg.
Beim Absturz hat es noch das Dateisystem so zerstört, das ein restaurieren mit fsck nicht mehr möglich war.
Die Damen und Herren Entwickler haben noch eine Menge zu tun!

Viele Grüße

Jürgen
 
Guten Abend,

diesen Thread muß ich nochmals aufgreifen.
Inzwischen habe ich per Zufall herausgefunden, was die Ursache für dieses Verhalten ist:
SQUID. Der zieht beim Systemsatrt soviel Rechenleistung ab, anscheinend der gdm nicht mehr sauber starten kann oder keine saubere Verbindung zum X-Server hinbekommt.

Aufgefallen ist mir das, als ich den Squid mal wieder manuell nachstarten mußte. Beim Start von Squid steht das komplette X-Window -System und es dauert ca. 10 Sekunden, bis wieder alles bedienbar ist.

Hat für dieses Verhalten - Totalblockade - jemand eine Erklärung <Frustriertes Gesicht>

Viele Grüße

Jürgen
 
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