antic_eye schrieb:
hi,
da ich keine Lust auf ein feistes Heck und eine fale computerbräne habe, habe ich mich entschlossen eine Kampfsportart zu trainieren. Einfach aus gründen der fitness und auch wegen dem selbstvertrauen ... ich bin im mom. ein rechter feigling

....
Also hier die konkrete Aufgabe:
Mit welchen Kampfsportarten habt ihr erfahrungen ... worum gings dabei ... was fandet ihr gut, was schlecht ... ?
Tzzz.. Aufgabe... Tönt ja wie in der Schule. Seis drum, hier meine
Erfahrungen:
Ich habe bis jetzt folgende Kampfsportarten angefangen und wieder
augehört:
1. Karate: Habe ich als kleines Kind gemacht und fand es dazumal
auch sehr lässig. Jetzt weiss ich, dass es oft falsch unterrichtet wird,
da nicht darauf geachtet, wird, wie man das Körpergewicht verteilt.
Man überdreht z.B. sehr häufig in sehr schnellem Tempo die Knie,
was bleibende Schäden hinterlassen kann.
2. Aikido: Eine sehr gute Kampfsportart, bei der man mit der Kraft
des Gegners arbeitet und im Unterschied zu Karate verteidigen, jedoch
schlecht angreifen kann. Ich habe aufgehört, weil ich Kopfweh be-
kommen habe beim Abrollen und weil dies sowieso eine Zeit war,
in der ich viel angefangen und wenig weitergemacht habe. Diese
Kampfsportart ist sehr zu empfehlen, da sie nichts agressives in
sich hat.
3. Taikwondo: Dies ist eine Kampfsportart ähnlich dem Karate, jedoch
wird viel mehr auf die Füsse auf Sprünge und auf Gelenkigkeit gesetzt.
Taiboxen stammt vom Taikwondo ab, ist jedoch erheblich brutaler,
da das Knie und Tritte in die Weichteile erlaubt sind. (Mach nie Taiboxen).
Ich kann dir Taikwondo empfehlen, wobei Du auch hier aufpassen
musst, dass Du gute Lehrer findest, welche dich nicht so trainieren,
dass mit 50 oder 60 Jahren deine Knie völlig im Eimer sind.
4. Tai Chi: Tai Chi besser bekannt unter dem Namen "Schattenboxen"
war früher mal eine Kampfsportart, ist es aber heute nicht mehr. Heu-
te ist es eine Art, eine gute Körperbeherrschung zu erlangen und auch
eine Hilfe, in brenzligen Situationen den Überblick zu behalten. Tai Chi
wird sehr langsam trainiert, wie bekannte Meditationsübungen wie die
in Qui Gong auch. Jedoch ist Tai Chi wenn mans schneller macht, durch-
aus eine Kampfsportart zu vergleichen mit Aikido, in der man nur
Verteidigen, jedoch nie angreifen kann. Man besiegt den Gegener
dadurch, dass man ihn zermürbt. In Akido gibt es jedoch Würfe,
welche den Gegner ausschalten können. Dies ist in Tai Chi nicht vor-
handen.
Fazit:
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Es kommt immer drauf an, für was Du die Kampfsporttechnik ver-
wenden möchtest. Wenn Du Dich sehr bedroht fühlst und schnell
mal etwas können willst, würde ich Dir Taikwondo empfehlen, da
Du sehr schnell Beweglichkeit und somit auch Schnelligkeit in deinen
Tritten sowie Schlägen erlangst. Parallel dazu würde ich Dir aber auch
noch Aikido empfehlen, da ein Aikidomeister beinahe nicht geschlagen
werden kann, auch nicht durch Taiboxer, Taikwondo oder Karatemeister,
da er immer die Kraft seines Gegners auszunutzen, umzuleiten weiss
und somit immer den Gegner mit seinen eigenen Waffen zu schlagen
vermag. Jedoch ist es sehr teuer, zwei Kampfsportarten auf einmal
zu machen. Das musst Du dann selbst entscheiden.
Ich hoffe ich konnte Dir helfen. Ueberlege es Dir gut, was Du beginnst
und mach auch weiter, ansonsten bringt es nichts. Gehe in jede
Kampfsportart mal schnuppern und nimm das, was Dir am Besten
gefällt in Berücksichtigung der obigen Tipps.