kernelconfig Frage

hans007

Member
Wie ist die beste Vorgehensweise?

cp GENERIC MYKERNEL
ee MYKERNEL

dann hinzufügen was ich will z.B.

options PAE

options IPFIREWALL
options IPFIREWALL_VERBOSE
options IPFIREWALL_VERBOSE_LIMIT=10
options IPDIVERT

device firewire
device sbp
device fwe

dann
cd /usr/src
make buildkernel KERNCONF=MYKERNEL
make installkernel KERNCONF=MYKERNEL


hab ich es richtig verstanden und gibt es noch was anderes zu beachten, z.B. noch andere Dateien einbinden?


kernel source code:
http://www.cyberciti.biz/faq/freebsd-install-kernel-source-code/
so richtig?


Schonmal danke
 
Hi Hans,

ja, genau so geht das und im Prinzip wird keine weitere Datei benötigt, wenn man rudimentär vorgeht, was aber nicht immer der beste Weg ist. Let's go...

Die Kernel-Config könnte zumindest für ein fernes System um die Option "options IPFIREWALL_DEFAULT_TO_ACCEPT" ergänzt werden. So ist ipfw(8) per default offen und bei einer fehlenden bzw. falsch konfigurierten ipfw.conf kann die Chance für ein erfolgreiches fernes Logon größer sein.

Für welche Architektur installierst du? Für I386, AMD64 oder tatsächlich IA32? Nur für letztere ist PAE verfügbar (http://www.freebsd.org/doc/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/kernelconfig-config.html).

MYKERNEL liegt in /usr/src/sys/{i386|amd64|ia64|...}/conf . Damit diese wichtige Konfigurationsdatei nicht versehentlich gelöscht wird, wenn der src-Tree entfernt wird (und das passiert schnell, weil /usr/src ein generischer Pfad ist, den das System nicht zur Laufzeit benötigt und durchaus einiges an Platz verbraucht, den man also gerne mal schnell freigeben möchte), diese z.B. ins Home-Verzeichnis verschieben und per Symlink in entsprechendem Pfad in den Sourcen hinterlegen.

In /etc/make.conf (wo in Zukunft noch weitere Direktiven (beschrieben in make.conf(5)) für den Bau von Kernel, Welt (beides beschrieben in build(7)) und Ports (beschrieben in ports(5)) stehen werden) sollte die verwendete Kernel-Config mit "KERNCONF=MYKERNEL" angegeben werden, womit die Umgebungsvariable beim Aufruf von make nicht mehr nötig ist.

Am allereinfachsten ist es, ALLE Sourcen zu installieren und das nicht nur, weil man dann auch die Welt übersetzen kann, sondern es ist auch der erfolgversprechendste Weg. (Edit: FALSCH: base+kernel genügt für die Kernelinstallation! Ich habe 'make install' anstelle von 'make installkernel' ausgeführt, da kann das nur schief gehen. "Bzgl. oben dem Beispiel, wenn also wirklich nur 'base'- und 'kernel'-Sourcen installiert sind, kann der Kernel zwar gebaut aber nicht installiert werden, weil eben die Sourcen von 'share' fehlen!")

Wie auch immer, die erste, autorisierte und erstklassige Quelle zu dem Thema "Konfiguration des FreeBSD-Kernels" ist in selbigem Kapitel 8 neben vielen anderen sehr lesenswerten Kapiteln des FreeBSD-Handbuchs zu finden: http://www.freebsd.org/doc/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/kernelconfig.html
 
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