Lizenzen in der FreeBSD-Basis

Dann sind wir uns aber einige, das FreeBSD selbst bei der Minimalinstallation mehr mitbringt, oder?
Deswegen heisst es ja auch richtig Berkeley Software Distribution und nicht Berkeley Operating System. Auch Windows ist mehr als nur ein Betriebssystem.

- Mir ging es prinzipiell darum, die Sache aus technischer Sicht klarzustellen. Wie man sich als Anwender über BSDL und GPL den Kopf zerbrechen muss, ist mir nach wie vor unklar.

1. waren wir bei FreeBSD
2. freut es mich das OpenBSD den Sachverhalt klar darstellt
Sorry, hatte die Überschrift aus den Augen verloren.
Auch FreeBSD weist auf GPL hin:
http://www.freebsd.org/copyright/
Wenn auch nicht so ausführlich.

An der Definition von Tanenbaum schon,
bei dem was bei FreeBSD auf Deiner Platte landet, eben nicht mehr!.
Siehe oben.

Gehe ich zum Beitrag von soul_rebel und lies dies bitte noch mal durch!
...und das hat mit dem gequoteten genau was zu tun?

Es ist richtig, dass es so Lizenzfaschisten gibt, insbesondere (IMHO) bei OpenBSD bemüht man sich, (GNU-)Tools durch equivalente BSD-lizensierte Tools zu ersetzen. Teilweise macht das auch sinn, immerhin wollen die ermöglichen, z.B. Router mit (modifiziertem) OpenBSD als Closed-Source zu vertreiben.
Auf der anderen Seite greift man eben unter BSD zu GPL-Code und bei GNU/Linux zu BSD-Code. Solange man nicht die jeweilige andere Lizenz verletzt, (und das tun beide IMHO nicht) ist das völlig legitim. Vielleicht wäre teilweise sogar eine engere Zusammenarbeit erstrebenswert.

Aber wie gesagt, ich bin in erster Linie Anwender und die Lizenz ist mir relativ unwichtig. Ich bin von Gentoo zu FreeBSD gewechselt, weil ich es für das bessere OS halte. Ich bin aber bei Gnome geblieben, weil ich es für ein sehr gutes DE halte, und ich benutze die CS-Treiber von NVidia, weil ich sie für besser halte... hätte Solaris nicht an einigen Stellen rumgezickt, wäre ich vielleicht auch da gelandet.
 
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