lohnt es sich ?

Dark-Face

BsD OpFer
hi erst mal an alle ;)

ich weiss hier höhrt diese sätze immer wieder aber ich möchte sie gerne los werden. ich bin neu in sachen bsd habe vorher meine erfahrung leider nicht sehr viel mit linux (suse) gemacht. jetzt würde ich gerne weiter gehen aber lohnt es sich wenn ich kein englisch kann ? leider habe ich auch keine richtige anleitung auf deutsch gefunden wie ich den bootmanager konfigurieren kann so das ich auch windows drauf lassen kann. ich hoffe ihr könnt mir helfen und joa ich habe es zwar in das richtige forum geschrieben aber für alle die es noch wissen woll ich habe vor FreeBSD zu nehmen. vielen dank für jede hilfe.
 
Eine Gegenfrage, nicht höflich aber zum Verständnis. Was erwartest Du von FreeBSD und was möchtest Du machen?

Einsatz als Server oder/und als Desktop?

Rudimentäre Englischkenntnisse sind eigentlich auch schon ausreichend. Ganz ohne wird es dir schwerfallen, aber das gilt auch für Linux, obwohl dort die Community und mittlerweile die deutschsprachige Literatur und Foren ausreichend sind. Wenn ich es genau betrachte über die Jahre brauchst Du heute für Linux kaum noch englisch, höchstens um die Fehlermeldungen eines Programmes zu lesen.

Ohne Lesen wird es aber weder unter Linux (Suse hat, obwohl ich Suse nicht besonders mag, doch eine sehr gute Literatur beigefügt) noch unter FreeBSD etwas werden. Unixoide Betriebssysteme sind hervorragend dokumentiert und keine Klick and Run Systeme.

Zum an- und einlesen das deutsche Handbuch und die FAQ

http://www.freebsd.org/doc/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/
http://www.freebsd.org/doc/en_US.ISO8859-1/books/faq/
 
ich möchte natührlich nicht auf ein OS beschränkt bleiben deshalb habe ich mich MAC OS Windows und Linux auseinander gesetzt. Ich hatte mal eine Shell wo OpenBSD drauf war. ich wuerde es gerne als Desktop benutzen und ja ichhabe halt grund kenntnisse in englisch aber halt ziemlich schlecht.
 
Im Prinzip kannst Du sowohl Linux als auch FreeBSD sehr gut im Desktopbereich einsetzen. Mache ich ja auch.

Um Dir bei der Entscheidungsfindung noch etwas zu helfen, einige Hinweise. Zuerst solltest Du prüfen ob Deine Hardware unterstützt wird, ansonsten ist oft Frust angesagt und man schmeisst den Vorsatz ein unixoides System zu erlernen schnell wieder hin. Probleme bereiten sowohl unter Linux, als auch verstärkt unter FreeBSD sogenannte Winmodems und GDI-Drucker.

Generell ist die Treiberunterstützung unter Linux besser als unter FreeBSD, das liegt natürlich auch daran, das Linux durch den Hype der letzten Jahre eine grössere Resonanz erfahren hat (siehe IBM etc.) als auch eine grössere Entwicklergemeinde hat. Bei etwas kritischer Hardware kann es durchaus sein, das Linux das unterstützt und FreeBSD noch nicht.

Im Multimediabereich hinkt FreeBSD etwas hinterher. Jedoch ist Fernsehschauen, DVDs abspielen, Musik rippen, MP3 abspielen also alles was man so möchte realisierbar.

Es fehlen FreeBSD auch Tools wie unter Suse das berühmt-berüchtigte Yast. Dafür lernst Du aber mehr, was nicht abschrecken sollte. Es geht mehr in die Richtung Debian und Gentoo, falls dir die Namen der Distributionen schon etwas sagen.

Ein erheblicher Vorteil unter FreeBSD ist, das es keine unterschiedlichen Distributionen gibt. Unter Linux ist das teilweise Stress. Ein Grund meinerseits, mich mehr um FreeBSD zu kümmern. Hier gibt es kein Suse, Redhat, Debian, Gentoo, XYZ-FreeBSD, sondern nur "eines".

Den Tipp den Einige geben, installier mal und schau womit Du zurechtkommst, halte ich gelinde gesagt für "schwachsinnig". Vielleicht solltest Du mal eine LUG (Linux User Group) in Deiner Nähe aufsuchen und mit den Leuten dort dich unterhalten. Viele kennen sich dort auch mit den BSD´s aus. Keine Angst die Leute beissen nicht und es ist auch unerheblich wie alt Du bist. Von Kids bis Senioren ist dort alles vertreten.

Viel Spass bei Deinem zukünftigen Linux oder BSD.
 
Original geschrieben von Aleister
Den Tipp den Einige geben, installier mal und schau womit Du zurechtkommst, halte ich gelinde gesagt für "schwachsinnig".

So "Schwachsinnig" finde ich das garnicht. Der Begriff "zurechtkommen" ist allerdings sehr weit auslegbar, und für den normalen Unix(TM) beginner ist Yast und Konsorten einfacher als eine Open-/NetBSD Installation.
Aber ich finde so sollte man diesen doch gut gemeinten Tip nicht verstehen, sondern ihn erst nach einer recht langen Eingewöhnungsphase an jedes OS anwenden. Und genau dann ist dieser Tip wirklich was Wert, was zählt ist, dass man sich mit seinem OS "wohlfühlt", und damit meine ich alles was man mit einem OS verbinden kann.

grüße
Male *der sich mit BSD am wohlsten fühlt, und sich auch aus diesem Grund für BSD entschieden hat*
 
höhrt sich alles klasse an nur habe ich jetzt ein paar fragen. woher weiss ich das meine hardware unterstützt wird ? wo finde ich eine LUG in meiner nähe gibt es dafür eine spezielle such maschine ? joa debian und co sagen mir was. hm.. ich werde mich die tage erst mal über BSD schlauer machen und werde es mir bis nächtes WE durch den kopf gehen lassen aber besten dank für eure hilfe .
 
Hi Dark-Face,

roman hat ja schon die relevanten Links eingefügt. Ergänzend noch diesen Link hier:

http://www.pl-berichte.de/lugs/

Es kann natürlich sein, das einige LUGs in den Linklisten nicht mehr aktuell sind. Dann fütter doch einfach mal Google mit LUG +Deinem Wohnort. Ansonsten frag doch mal hier nach ob jemand in Deiner Nähe wohnt.
 
also ich habe zwei Lugs gefunden in meiner nähe nur leider sind die pages entweder in arbeit oder nocht nicht zustande gekommen. ich habe aber mitlerweile meine ansprechpartner gefunden. sieht auch so aus als würde meine hardware stimmen. aber jetzt erst mal warten was die von der lug sagen. besten dank an euch alle muss schon sagen obwohl ich ein noob bin tolle antworten bekommen habe. vielen dank.
 
Es gibt auch BSD User Groups. Je nachdem mehr oder weniger in Deiner Nähe, je nachdem wo Du wohnst.
Wenn es "schwachsinnig" ist einfach mal loszulegen, dann halte ich es auch für "schwachsinnig" eine Linux Group aufzusuchen. Jede Group wird doch versuchen, und wenn es nur unterschwellig ist, den "Neuen" von deren System zu überzeugen. Ich empfehle auch jedem FreeBSD, weil ich mich damit besser auskenne als mit Linux,... .
Von daher ist das loslegen mit den Handbuch im Hintergrund, dieser BSD Community, der mailingliste und den newsgroups, sicherein guter Anfang. Ich denke die meisten hier haben auch einfach mit *BSD angefangen und sind nicht davor zu einer Linux Group und/oder BSD Group gegangen.

Evtl. wohnt ja jemand hier im Forum in Deiner Nähe, dann kann man sich treffen und sich unterhalten,... .
Da gerade auch Forentreffen angesagt sind, komm doch nach München und/oder Hamburg. Man wird Dir gerne erklären wie das eine oder andere funktioniert und auch ne Installation mit Dir machen.
 
Die Beschäftigung mit jedwedem Betriebssystem lohnt sich. Wenn es jetzt FreeBSD sein soll, ist diese URL nützlich: http://www.freesbie.org/. Dort ist ein CD-Image erhältlich mit dem Du ganz enspannt ausprobieren kannst ob Deine Hardware geeignet ist.
 
Zurück
Oben