LXDE mit FreeBSD, hat das jemand?

pit234a

Well-Known Member
Wenn es eine Möglichkeit gäbe, diesen Beitrag als "unwichtig" einzustufen, wäre es angebracht.
Es geht nämlich darum, dass ich einen kleinen Asus EEE 1000HE habe und dort auf einer SSD ein Ubuntu nutze, mit LXDE und Teilen von GNOME und KDE4, aber relativ zufriedenstellend. Ausgeliefert wurde das Gerät mit einer gewöhnlichen Festplatte, die also nun übrig war. Darauf wollte ich mal FreeBSD installieren und sehen, wie weit ich auf dem Asus damit komme (ich bin ja erklärter Laie und solch ein Projekt überfordert mich).
Jedenfalls installierte das i386 8.0-Release locker auf dem Gerät und sieht auch ganz gut aus. Einen X-Server bekam ich allerdings nicht wie gewöhnlich zum Laufen, erst mit Hal und Dbus und automagischer Erkennung zeigt sich gdm auf einem passenden Bildschirm, leicht holperig, aber brauchbar.
Es gibt ja einen LXDE-Meta-Port und der installierte LXDE mit wesentlichen Komponenten und OpenBox, wozu ich den OBconf noch nachträglich hinzugenommen habe. Es startet auch LXDE, aber leider funktioniert er nicht ganz, wie er soll. Die Icon-Einstellungen funktionieren, es lassen sich aber keine zusätzlichen Theman anwählen und die Hintergrund- und Fenster-Eigenschaften sind auch nicht veränderbar (die entsprechenden Einstellungen wirken einfach nicht).
Wie auch immer, die Probleme sehen nicht grundsätzlich unlösbar aus, aber in einem Forum fand ich den Hinweis, dass eben die meiste verwendete SW Linux-optimiert sei und daher nicht so recht unter anderen Systemen geht. Dann bräuchet ich mich nicht erst weiter zu bemühen.
Deshalb diese Frage: hat jemand von euch LXDE im Einsatz? funktioniert der unter FreeBSD, wie er soll und kann mir dann vielleicht auch jemand hilfreiche Tips zur Umsetzung geben? Oder kann ich das grundsätzlich vergessen und lieber eine Alternative suchen?
Unwichtig ist diese Frage auch dehsalb, weil das ja nur eine Test-Installation ist und nicht ein ernsthaftes Problem. Viele weitere Details, die im Zusammenhang mit dem EEE eine Rolle spielen können, habe ich auch noch ignoriert und weiß wirklich nicht, ob ich den jemals wirklich mit BSD nutzen möchte. Immerhin kann ich auch so bereits die wichtigsten Funktionen damit ausführen, nicht übel für den Anfang.
Trotzdem, LXDE ist ein interessantes DE und gegenüber FluxBox oder OpenBox durchaus sinnvoll erweitert, ohne zu sehr aufgeblasen zu sein. Das würde sich schon gut auf FreeBSD und speziell auch auf einem solchen Netbook machen.
 
Ich hab gerade mal spasseshalber ein LXDE in den Ports in ner VM angestossen... Alles mit Standardoptionen und da mosert der im Ernst, dass er ne Linuxemu braucht... Puh...
 
Ich hab gerade mal spasseshalber ein LXDE in den Ports in ner VM angestossen... Alles mit Standardoptionen und da mosert der im Ernst, dass er ne Linuxemu braucht... Puh...

Die bei mir aber eh durch irgendeine Abhängigkeit installiert worden war (was mich ein wenig verwunderte). Was mich nun aber daran erinnert, dass ich noch keinen Eintrag in der /etc/syscntl.conf dazu machte. Allerdings hatte ich die proc und linproc... gemounted und starte das alles auch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das eher seltsame Verhalten bei mir durch den fehlenden Eintrag in der /etc/syscntl.conf verursacht wird, werde aber demnächst nacharbeiten.
 
Ich wollte damit eher sagen, dass ich eh skeptisch wäre wenn bereits mein Desktop auf eine Emulation zurückgreifen muss... Soweit zum Thema an Linux angepasst... ;)
 
AFAIK ist es vor allem der Task Manager von LXDE, der eben /proc braucht. Wenn man den rauskegelt, sollten die übrigen Komponenten (lxsession, lxpanel, PCMan, lxterminal) eigentlich auch ohne Linux-Emu auskommen. Habe bei mir noch ein altes Omnibook rumstehen, das ich eigentlich auch immer mal mit LXDE fit machen wollte...
 
Hi pit234a,

schau doch mal in .xsession-errors nach.

JueDan

Nichts drin!
Das ist ja recht merkwürdig. Wenn ich versuche, Xorg -configure zu nutzen, gelingt dies scheinbar und ich habe keine Fehler im Xorg.log und trotzdem sehe ich nur einen schwarzen Bildschirm und keine Maus.
Wenn ich über gdm und hald gehe, gelingt ein Bildschirmaufbau und nutzt präzise die Werte, die auch Xorg -config ermittelte.
Alles sieht gut aus und Fehler bekomme ich keine, aber es funktioniert nicht so, wie ich es erwartete.

Eingangs sagte ich bereits, dass dieser Beitrag nicht wichtig und ernst zu nehmen ist. Ich sehe wirkliche Vorteile in LXDE und wünchte mir eine Möglichkeit, es unter FreeBSD voll nutzen zu können, denn den Weg von KDE3 zu KDE4 möchte ich endgültig nicht gehen! Bei Alternativen zu KDE3 tue ich mir schwer und LXDE ist keine solche, aber es ist dermaßen flott und umfangreich, dass es schon anfängt Spass zu machen.
Ich könnte auch mit Fluxbox und auch mit OpenBox, aber deutlich bequemer geht es doch mit LXDE.

Allerdings ist ein Grund für ein gegenüber KDE3 beschränktes DE doch auch die natürlich begrenzte Resource des EEE. Gerade dazu muss ich nun was los werden: In den letzten Tagen musste ich einen alten Laptop nutzen. Es war vielleicht mein letzter PC, auf dem ich noch GNU/Linux installiert hatte und ich nutzte damals jedenfalls schon FreeBSD und ließ GNU/Linux hauptsächlich auf Laptops wie diesen los. Der hat kein Wlan, einen P3 mit 1200 MHz und einen recht großen Bildschirm mit 1450 x vergessen Bildpunkten.
KDE3 läuft darauf wie geleckt! Ich weiß nun nicht, welche Version, aber das macht doch klar, dass die kleinen EEE eigentlich keiner Sonderbehandlung bedürfen und deshalb, weil sie so schwach sind, nur eingeschränkte DE nutzen können. Als ich dem 1200 MHz P3 KDE verpasste, galt dieser Rechner ja noch als flott und deshalb dachte ich damals gar nicht weiter darüber nach, ob es vielleicht zu viele Resourcen belegen würde. So betrachtet dürfte ein KDE3 auf einem EEE wohl auch statthaft sein und die Suche nach flotten und kleinen DE vielleicht ein wenig übertrieben.
 
Hi pit234a,

Nichts drin!
Das ist ja recht merkwürdig. Wenn ich versuche, Xorg -configure zu nutzen, gelingt dies scheinbar und ich habe keine Fehler im Xorg.log und trotzdem sehe ich nur einen schwarzen Bildschirm und keine Maus.
Wenn ich über gdm und hald gehe, gelingt ein Bildschirmaufbau und nutzt präzise die Werte, die auch Xorg -config ermittelte.
Alles sieht gut aus und Fehler bekomme ich keine, aber es funktioniert nicht so, wie ich es erwartete.

Jaaaaaaaaaaaaa, das ist doch das neue XOrg!:ugly:
Dafür mußt Du HAL und DBUS aktiviert haben, damit Maus und Tastatur funktionieren. Die Alternative wird, glaube ich, im Wiki beschrieben.
Auch der schwarze Bildschirm ist ein Feature, dessen Sinn sich mir noch nicht erschlossen hat. Aber das kannst Du abstellen, indem Du XOrg mit dem Parameter -retro aufrufst. Früher(TM) hatte XOrg mal als Standard ein Grauraster als Hintergrund.

...Aber mei, wie es halt so ist....:rolleyes:

Juedan
 
Auch der schwarze Bildschirm ist ein Feature, dessen Sinn sich mir noch nicht erschlossen hat
? das ist normal so ? Da muss jemand aber erst mal drauf kommen, einen schwarzen Bildschirm zu zeigen auf dem man nichts sehen kann und das als gut zu verstehen. Naja.
Da danke ich aber für die Aufklärung!
 
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