mal wieder quad-boot...

dettus

Bicycle User
hallo ihrs!

meine letzte dual-boot erfahrung ist mittlerweile schon ganz lange her.
die sache ist die, ich will mir demnaechst mal wieder einen laptop zulegen.
und weil windows alleine mir auf der kiste nicht gefaellt, dachte ich mir ich mal halt ein dual-boot system auf. (windows/freebsd).
dann ist mir aufgegangen dass ich manchmal auch linux brauchen werde.
also triple-boot-system. (windows/freebsd/linux).
DANN hab ich mir gedacht "ach scheiss drauf, warum nicht, packen wir openbsd mit drauf."

wird also wohl ein quad-boot system werden (windows/freebsd/linux/openbsd).



irgendwelche anregungen, tips, links von euch?
zum beispiel: welchen bootloader? ich hab damals immer gag genommen.
welches proggie um unter windows ext2 zu benutzen?
 
Vermutlich ist mein Tipp OT: Installiere FreeBSD als Host und darauf VirtualBox. Die Gäste kannst du beim Boot mitstarten. Konfigurierst du gdm (Alternativen natürlich möglich) richtig, kannst du dich direkt auf windows (per rdesktop) und in linux/openbsd (zB per xdmcp) einloggen. Erspart nerviges Booten.

Aber: wohl OT.. :)
 
Ich will ja net blöd werden aber: Du hast nicht zufällig 4 Festplatten im Notebook? :D

Ne aber mal im Ernst. Im Prinzip kannst du Grub als Bootloader verwenden oder GAG. Ich denke mit GAG wirst du definitiv am wenigsten Ärger haben (wenn ich an multiboot mit Grub denke wird mir schon wieder schwindlig).

Ich würde mir auf alle Fälle mal Gedanken zur Partitionierung machen. GPT, MBR?! Läuft das System auf EFI oder standard BIOS? Und dann las ich hier neuerdings mal, dass Win7 angeblich den Bootsektor wohl für sich beansprucht und sich im Multiboot ggf quer stellen könnte. Also lieber mal testen.

Die schönste Lösung ist natürlich die HDD-Wechsler... ;)
 
Vermutlich ist mein Tipp OT: Installiere FreeBSD als Host und darauf VirtualBox. Die Gäste kannst du beim Boot mitstarten. Konfigurierst du gdm (Alternativen natürlich möglich) richtig, kannst du dich direkt auf windows (per rdesktop) und in linux/openbsd (zB per xdmcp) einloggen. Erspart nerviges Booten.

Aber: wohl OT.. :)

Wäre auch mein Vorschlag!

Grüße,
Kai
 
oehm.... virtualbox etc wollte ich gerade NICHT machen.
und, nein der laptop wird nur eine platte haben. aber die 750gb sollten reichen:

300gb win7
300gb shared home (ext2)
50gb linux
50gb freebsd
50gb openbsd

beim bios gehe ich mal von efi aus.
 
Erst einmal solltest du dir eine große Packung Aspirin besorgen. Danach würde ich zu 4 MBR Partitionen raten:
1. Win 7
2. FreeBSD
3. OpenBSD
4. EMBR

Dann in den EMBR:
1. Linux
2. Linux-Swap
3. Shared

Dazu einen guten, Window 7 kompatiblen Bootloader wie GRUB (idealerweise von FreeBSD aus, da er dort alle wichtigen Dateisysteme inklusive UFS2 unterstützt) und es irgendwie zusammenfrickeln.
 
Man kann FreeBSD auch ueber den Windows Boot loader booten, da weiss ich allerdings nicht wie die anderen unterstuetzt werden.
 
also, mein quad-boot traum hat sich leider zerschlagen, genau wie ein triple-boot.

leider braucht dell naemlich fuer deine rechner standardmaessig drei partitionen, und die moechte ich ehrlich gesagt auch (noch) nicht anfassen.
damit bleibt noch eine primaere partition uebrig.

aus der kann man natuerlich eine erweiterte machen, aber freebsd mag nicht in einer logischen patition installiert werden.


ansonsten habe ich zum glueck bevor ich IRGENDWAS anderes gemacht habe meine ersten 512 bytes der platte gesichert:

(freebsd-9.0 vom stick booten, shell auswaehlen, netzwerk aufsetzen, und dann...)
Code:
% dd if=/dev/ada0 bs=512 count=1 | ssh dettus@192.168.23.1 'cat >bootsektor.img'

ihr glaubt gar nicht wie oft ich den heute schon wieder zurueckgespielt habe *gg*
@lockdoc: ich habe jetzt ein paar anleitungen gefunden die ein obskures windows-programm namens "bcdedit" benutzen.
damit habe ich auch schon ein wenig probiert, aber es leider nur bis zu einem "boot error" bei freebsd geschafft.


naja, ich warte bochmal eine woche bis openbsd rauskommt. mal gucken wie sich das installieren laesst. ansonsten brauche ich als unix tatsaechlich ein linux, aber das drueckt den coolness-faktor ;)
jetzt wird erstmal gebowlt!
 
also, mein quad-boot traum hat sich leider zerschlagen, genau wie ein triple-boot.

leider braucht dell naemlich fuer deine rechner standardmaessig drei partitionen, und die moechte ich ehrlich gesagt auch (noch) nicht anfassen.
damit bleibt noch eine primaere partition uebrig.
Habe ich mir auch jahrelang Gedanken drüber gemacht bei meinem Dell. Dann habe ich gemerkt, dass ich das Zeug nicht einmal benutzt habe und alles plattgemacht. Glaub mir, das brauchst du nicht. Im Zweifel gibts von Dell Rescue-Medien und Treiber auch per Download. Der Service ist richtig gut.
 
Sonst kann man sich die Partitionen auch mit einem Sicherstool wie "partimg" in ein komprimiertes Image sichern und bei Bedarf wieder herstellen...
 
Habe ich mir auch jahrelang Gedanken drüber gemacht bei meinem Dell. Dann habe ich gemerkt, dass ich das Zeug nicht einmal benutzt habe und alles plattgemacht. Glaub mir, das brauchst du nicht. Im Zweifel gibts von Dell Rescue-Medien und Treiber auch per Download. Der Service ist richtig gut.

Dem kann ich mich nur anschliessen, man kann einfach die Partitionen plattmachen und es funktioniert auch so,
 
http://cvs.openbsd.org/faq/faq4.html#Multibooting schrieb:
Windows 7

Microsoft has enhanced BCD since releasing Vista to allow multiple versions of Windows to be booted through bcdedit. Because of this greater control, five commands are required to configure a multiboot environment with OpenBSD. [snip]

Da du OpenBSD installieren magst, sieh mal in die FAQ ;).
 
habe ich.
scheiterte am ende aber daran dass openbsd auf der zweiten partition gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz weit hinten lag. ;)


also, ich habe jetzt einen erfolgreichen dualboot hinbekommen.
windows 7 und freebsd 8.3. mit dem bootloader von windows 7.

also, der reihe nach: ich habe


1. unter windows die ntfs-partition verkleinert (geht mit der datentraegerverwaltung)
2. openbsd gebootet (von einem usb-stick)
3. mit openbsd fdisk die partitionstabelle geaendert. die freebsd-partition habe ich auf den naechsten freien zylinder an den anfang gelegt, head=0, sector=1. typ=A5
4. DIESER SCHRITT IST WICHTIG:
Code:
dd if=/dev/OPENBSDHD0 of=freebsdmbr.bin bs=512 count=1
und dieses image-file gesichert.
auf diese art und weise hat man nun naemlich eine partitionstabelle in der noch der alte windows-bootloader aufgerufen wird.
5. freebsd-8.3 installieren und booten
Code:
dd if=/dev/FREEBSDHD0 of=freebsdboot.bin bs=512 count=1
und dieses image auf die windows-partition kopieren.
das alte freebsdmbr.bin JETZT irgendwo im /root verzeichnis ablegen
6. freebsd-8.3 im single-user-mode booten
Code:
cat /root/freebsdmbr.bin | dd of=/dev/FREEBSDHD0
damit bootet er beim naechsten mal wieder durch den windows-bootloader.
7. unter windows folgendes eingeben
Code:
bcdedit /create /d "FreeBSD 8.3" /application BOOTSECTOR
(der spuckt dann so eine eeeeeeeeeeeeeeeeeeeelllenlange {ID} aus. keine ahnung was die soll. mir auch egal. gebt die danach immer fuer {ID} ein:
Code:
bcdedit /set {ID} device partition=C:
bcdedit /set {ID} path \freebsdboot.bin
bcdedit /displayorder {ID} /addlast
bcdedit /timeout 10
8. pizza essen, zigarre rauchen, bier koepfen... das habt ihr euch jetzt verdient ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
der grund warum ich das fdisk von openbsd genommen habe war einfach der, weil ich mich besser mit dem auskenne. es war mir wichtig dass ich eine partitionstabelle habe BEVOR ich den bootloader installieren wuerde.
sonst waere die falsche partitionstabelle geladen gewesen, und beim booten gab es dann knatsch.

freebsd 9 hatte das immer schreiben der partitionstabelle und des bootblocks immer gleichzeitig gemacht. ausserdem kam es nicht damit klar dass die partitionsgrenzen nicht sauber waren.

der openbsd bootloader mochte die tatsache nicht dass er so weit hinten auf der platte rumwurschteln musste. /boot vom usb-stick zu holen stellte kein problem dar.


den windows-bootloader habe ich genommen weil ich mich noch nicht so sehr mit windows auskenne, ich aber doch sehr gerne starcraft 2 spielen moechte. ausserdem war das teil teuer. ;)
aber ich denke doch schon dass ich eines tages tabula rasa machen werde sobald freebsd rund laeuft.
 
p.s.: nachdem der disklabel geschrieben war habe ich es auch hingekriegt freebsd 9 zu installieren. die schreiber vom neuen installer taeten gut daran man den partitionierungsteil zu ueberarbeiten. :D
 
nuja, du kannst ja auch ein shell starten und mit gpart arbeiten. etwas gewöhnungsbedürftig, aber ansonsten sehr gut.
 
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