SierraX schrieb:
Das wären dann also nach deiner Rechnung 255 Server die du nicht erreichen könntest. Wenn du Pech hast.
Ich glaube bei x Millionen Rechnenern lässt sich das verschmerzen.
In meinem Beispiel sind es noch ein paar Rechner mehr, da ich die Netmask auf 0xfffffe00 setzen muesste.
Klar liesse sich das verschmerzen, aber man hat schon Pferde kotzen sehen :-)
Irgendwann findet sich jemand, mit dem man zusammen irgendwelche verteilten Services anbieten will, und der hat dann nach Murphy rein zufaellig auch einen Server bei Strato gemietet, der im gleichen Subnetz liegt.
Ich bin aber immernoch nicht hinter das System deines Vorschlages gestiegen, funkt das überhaupt bei allen Betriebsystemen?
History: Zur Installation von OpenBSD auf dem Blech hatte ich damals die (vorzuegliche) Anleitung von Dettus verwendet, die damals auch noch die Anpassung der Netmask vorgeschlagen hatte. Einziger Unterschied: ich musste besagte Netmask 0xfffffe00 verwenden, weil mein Gateway sonst nicht erreichbar gewesen waere.
Das hat mich dann irgendwie so gewurmt (schliesslich koennten andere noch groessere "kuenstliche" Subnets benoetigen), dass ich ein paar Stunden gegoogelt habe. Dabei kamen u.a. jede Menge Hinweise zu gepatchten Linux-Tools heraus, sowie ein laenglicher Thread zu link-level Routes unter Net- oder FreeBSD (bei Bedarf kann ich letzteres auch noch mal aus den Tiefen meiner Bookmarks herauskramen).
Ich wuerde sagen: ja, zumindest auf den BSDs sollte es so oder so aehnlich funktionieren, auch wenn die Syntax von route(8) z.T. unterschiedlich ist. Und unter Linux funktioniert es offenbar auch, zumal Strato ja Linux vorinstalliert.
Anschaulich bewirkt der Link-level Eintrag in der Routingtabelle, dass alles, was an das Gateway gehen soll, blind und ohne Ruecksicht auf Verluste auf fxp0 gekuebelt wird, auch, wenn mein Gateway gar nicht in meinem Netz (mit Netmask 0xffffffff) ist.