Neue Workstation

h^2

hat ne Keule +1
Liebes BSDforum,

Es ist nun bei mir soweit, endlich wird neue Hardware angeschafft und damit nix in die Hose geht, wollte ich euch um Rat fragen! (ich weiß es gab zu der AMD-Board frage schon ein paar threads aber Leichenschändung mit leicht abweichenden Fragen bringts ja auch nicht so)

Der grobe Plan
* Mainboard, CPU und RAM müssen angeschafft werden
* AMD CPU und Chip
* CPU mit 4 Kernen
* Grafik erstmal onboard
* Sound wenn möglich mit Digital Out (zur Not mit OSS), zur NOTNOT habe ich noch ne alte Soundblaster-irgendwas-PCI, die seit einiger Zeit digital macht unter FreeBSD
* möglichst leise und stromsparend
* FreeBSD muss gut drauf tun

Der Hauptkonflikt: Welche CPU? Ich schwankte zwischen dem ersten und letzten auf der der Geizhals-Preisleistungsliste[1], also

Athlon 620 X4 2.6ghz und Phenom 905e X4 2.5Ghz

Habt ihr da einen Tipp? Bringt der Phenom irgendwas außer Stromsparen was den fast doppelten Preis rechtfertigt? Und kennt ihr beim Stromverbrauch Details? Ich habe gelesen die Phenoms sind im idle sogar oft weit unter 65W, während der Athlon im idle fast die vollen 95W zieht.

Zweite Frage wäre dann das Mainboard:
Ich habe da an die 790GXer Reihe gedacht, da soll die 3D-Performance[2] (und sonstige) am besten sein. Darunter gäbe es dann zwei Kandidaten:

ASRock M3A790GXH/128M [3]
DFI LANparty JR 790GX-M3H5 [4]

Das einzige was auf den ersten Blick für letzteres spricht ist wohl die bessere Netzwerkkarte, oder seht ihr da noch was anderes relevantes? Gibt es bei gleichem Chipsatz eigentlich auch nennenswerte Unterschiede im Stromverbrauch?

Als letztens dann die RAM (DDR3):
Da haben die ja schon wieder eine ganze Palette an neuen Optionen und unterschiedlichen Frequenzen, wobei ich meine mich zu erinnern, dass viele Benchmarks gezeigt haben, dass die vermeintlich schnelleren fast garkeinen Einfluss haben. Habt ihr da Empfelunge was Frequenz und Latenz angeht?


Vielen Dank, schonmal für eure Hilfe!


[1] http://geizhals.at/deutschland/?cat=cpuamdam3;xf=25_4&sort=r
[2] was 3D angeht sitzt man ja hier direkt an der Quelle der Information :)
[3] http://geizhals.at/deutschland/a407099.html
[4] http://geizhals.at/deutschland/a431741.html
 
Den Phenom, nimm den Phenom. Er ist mit 50 Euro nicht extrem teurer als er Athlon,aber der L3-Cache gleicht den Taktnachteil von 100MHz mehr als aus. Gerade wenn du rechnen willst, dürfte er merklich schneller sein. In Standardeinstellung dürfte der reale Strombedarf etwa gleich sein. Für real etwa 5 bis 10% mehr Stromverbrauch gibt es allerdings auch schon wieder den 945, der noch einmal deutlich schneller ist... Deine Entscheidung.

RAM ist ziemlich egal. Der Unterschied zwischen DDR2-800, DDR2-1066, DDR3-1066 und DDR3-1333 ist mehr akademischer Natur. Aber in Sachen Preis-Leistungsverhältnis mit Zukunftssicherheit einbezogen, dürfte der DDR3-1333 das beste sein.

Sound ist eigentlich auch kein Problem mehr, da praktisch alle Mainboards heute den HDA-Codec nutzen. Die meisten auf Realtek-Basis, einige wenig auf VIA-Basis oder gar AD-Basis. Wichtig ist eigentlich nur, ob FreeBSD den spezifischen Chip unterstützt, featuretechnisch sollte dann auch so ziemlich alles laufen.
 
Hm, das ist aber AM2+ und nicht AM3. Wenn ich schon ein neues kaufe, mit der Option in Zukunft vielleicht noch 6-8GiB Ram dazuzustecken und der besseren Performance(?), sollte es vielleicht schon ein AM3 sein, oder nicht?
Den Phenom, nimm den Phenom. Er ist mit 50 Euro nicht extrem teurer als er Athlon,aber der L3-Cache gleicht den Taktnachteil von 100MHz mehr als aus. Gerade wenn du rechnen willst, dürfte er merklich schneller sein.
Na, das ist ja schonmal ein Wort :)
In Standardeinstellung dürfte der reale Strombedarf etwa gleich sein. Für real etwa 5 bis 10% mehr Stromverbrauch gibt es allerdings auch schon wieder den 945, der noch einmal deutlich schneller ist... Deine Entscheidung.
Meinst du nicht die e-Variante spart erheblich Strom (und Temperatur) ggü. den normalen?
RAM ist ziemlich egal. Der Unterschied zwischen DDR2-800, DDR2-1066, DDR3-1066 und DDR3-1333 ist mehr akademischer Natur. Aber in Sachen Preis-Leistungsverhältnis mit Zukunftssicherheit einbezogen, dürfte der DDR3-1333 das beste sein.
Gut auf DDR3-1333 wollte ich auch setzen, aber das gibts dann wieder unterschiedliche CL*. Machen die praktisch irgendeinen Unterschied?
Sound ist eigentlich auch kein Problem mehr, da praktisch alle Mainboards heute den HDA-Codec nutzen. Die meisten auf Realtek-Basis, einige wenig auf VIA-Basis oder gar AD-Basis. Wichtig ist eigentlich nur, ob FreeBSD den spezifischen Chip unterstützt, featuretechnisch sollte dann auch so ziemlich alles laufen.
Ok, prima. Vielen Dank schonmal für die Antworten!
 
Gut auf DDR3-1333 wollte ich auch setzen, aber das gibts dann wieder unterschiedliche CL*. Machen die praktisch irgendeinen Unterschied?
Ok, prima. Vielen Dank schonmal für die Antworten!

Moin mein Lieber :)

so verstehe deine Frage so als allgemeine Fragestellung zu CL > CAS Latency
generell gilt hier folgendes:

Also CAS Latency (CL) steht für Column Access Strobe Latency. Die CAS Latency ist eine Kenngröße für Speichermodule (RAM).

Column Access Strobe (CAS) ist ein Signal zur Auswahl der Spalte (Column) eines Speicherchips. Zwischen dem Anlegen des CAS-Signals und Anliegen der Daten am Bus vergeht eine gewisse Zeit. Diese Zeit ist die CAS Latency.

Die CAS Latency wird oft in Takten angegeben. Auf den RAM-Modulen finden sich Bezeichnungen wie CL1,5 CL2 oder CL3.

Je kleiner die CAS Latency, desto höher ist die mögliche Performance des Systems.

Hoffe Dir etwas geholfen haben zu können.....

GLG rudy
 
Moin mein Lieber :)

so verstehe deine Frage so als allgemeine Fragestellung zu CL > CAS Latency
generell gilt hier folgendes:

Also CAS Latency (CL) steht für Column Access Strobe Latency. Die CAS Latency ist eine Kenngröße für Speichermodule (RAM).

Column Access Strobe (CAS) ist ein Signal zur Auswahl der Spalte (Column) eines Speicherchips. Zwischen dem Anlegen des CAS-Signals und Anliegen der Daten am Bus vergeht eine gewisse Zeit. Diese Zeit ist die CAS Latency.

Die CAS Latency wird oft in Takten angegeben. Auf den RAM-Modulen finden sich Bezeichnungen wie CL1,5 CL2 oder CL3.

Je kleiner die CAS Latency, desto höher ist die mögliche Performance des Systems.

Hoffe Dir etwas geholfen haben zu können.....

GLG rudy
Danke für die Erklärung, jetzt weiß ich worums geht. :)

Bleibt die Frage, bringt CL8 praktisch etwas ggü CL9, wenn man nicht gerade für den LHC rechnet?
 
Meinst du nicht die e-Variante spart erheblich Strom (und Temperatur) ggü. den normalen?
Kommt drauf an. Unter Last bringt das "e" einiges. 0,1V Kernspannung weniger sind über den Daumen grob 30W weniger Verbrauch. Aber wann ist die Kiste schon mal unter Last? Meine Workstation langweilt sich knapp 90% der Zeit, dort ist sie dank Cool and Quiet auf 800MHz untertaktet und die Kernspannung drastisch gesenkt. Idle kommen auch die Energiesparprozessoren nicht wesentlich tiefer, weshalb unter dem Strich die Einsparung deutlich geringer ist, als viele Personen denken. Gerade wenn man noch beachtet, dass eine schnellere CPU kürzer unter Volllast laufen muss um zum Ergebnis zu kommen als eine langsame. Kurz gesagt:
- Häufig mittlere bis hohe Last? -> Nimm die Energiesparvariante
- Meist im Leerlauf oder niedrige Last? -> Überlege mal, ob du den Aufpreis für die Energiesparvariante überhaupt an Strom einsparen kannst.
 
Den Phenom, nimm den Phenom. Er ist mit 50 Euro nicht extrem teurer als er Athlon,aber der L3-Cache gleicht den Taktnachteil von 100MHz mehr als aus. Gerade wenn du rechnen willst, dürfte er merklich schneller sein. In Standardeinstellung dürfte der reale Strombedarf etwa gleich sein. Für real etwa 5 bis 10% mehr Stromverbrauch gibt es allerdings auch schon wieder den 945, der noch einmal deutlich schneller ist... Deine Entscheidung.

RAM ist ziemlich egal. Der Unterschied zwischen DDR2-800, DDR2-1066, DDR3-1066 und DDR3-1333 ist mehr akademischer Natur. Aber in Sachen Preis-Leistungsverhältnis mit Zukunftssicherheit einbezogen, dürfte der DDR3-1333 das beste sein.

Sound ist eigentlich auch kein Problem mehr, da praktisch alle Mainboards heute den HDA-Codec nutzen. Die meisten auf Realtek-Basis, einige wenig auf VIA-Basis oder gar AD-Basis. Wichtig ist eigentlich nur, ob FreeBSD den spezifischen Chip unterstützt, featuretechnisch sollte dann auch so ziemlich alles laufen.

Full Ack. Ich würde dir ebenfalls zum Phenom Raten.

Was das Board angeht halte ich sowohl ASRock als auch ASUS für nen Griff ins Klo.
ASRock finde ich Qualitativ sehr mies und ASUS hat imho auch mehr als stark abgebaut was Quali und Service betrifft. Höre da an sich nurnoch schlechtes - vor allem auf der AMD Seite. Würde dir da eher zum DFI raten oder Gigabyte. Die sind zwar nicht Top aber Solide. Wenns was besseres sein darf würde ich Tyan nehmen.
RAM sind die unterschiede akademisch aber manche Hersteller gewähren 30 Jahre garantie.. das ist zwar nicht nötig aber bringt einen denke ich gut über die Gesamtlebenszeit des Rechners falls doch mal ein Riegel den Löffel abgeben sollte.
 
Kommt drauf an. Unter Last bringt das "e" einiges. 0,1V Kernspannung weniger sind über den Daumen grob 30W weniger Verbrauch. Aber wann ist die Kiste schon mal unter Last? Meine Workstation langweilt sich knapp 90% der Zeit, dort ist sie dank Cool and Quiet auf 800MHz untertaktet und die Kernspannung drastisch gesenkt. Idle kommen auch die Energiesparprozessoren nicht wesentlich tiefer, weshalb unter dem Strich die Einsparung deutlich geringer ist, als viele Personen denken.
Also im idle ist Kernspannung der e-Prozessoren nicht niedriger als die der normalen?
Gerade wenn man noch beachtet, dass eine schnellere CPU kürzer unter Volllast laufen muss um zum Ergebnis zu kommen als eine langsame. Kurz gesagt:
- Häufig mittlere bis hohe Last? -> Nimm die Energiesparvariante
- Meist im Leerlauf oder niedrige Last? -> Überlege mal, ob du den Aufpreis für die Energiesparvariante überhaupt an Strom einsparen kannst.
Hm, das ist jetzt eine schwere Fragen, ich meine ich hab schon vor desöftern große Video streams neuzukodieren, was dann über mehrere Stunden Volllast auf der CPU macht. Andererseits wäre ich damit ja dann auch schneller fertig wenn ich 4x3Ghz habe statt 4x2.5, da hast du recht :rolleyes:
Und ob dass dann pro Woche wirklich mehr als 10 Stunden insgesamt ist...

Was das Board angeht halte ich sowohl ASRock als auch ASUS für nen Griff ins Klo.
Hm... ich habe auch gerade gemerkt, dass das Asrock Board kein serial port hat. Andererseits gibts für die ja auch usb-adapter... Bei dem DFI regt mich gerade richtig auf, dass man auf der Herstellerseite ohne Flash noch nicht mal die Specs angezeigt kriegt (→ garnicht bei mir). Auch hat das halt nur einen PCI-Slot, was dann schon knapp wird, wenn die Soundkarte doch njcht tut und ich WLAN brauche z.B.
Insgesamt gibt ja aber nicht so viel Auswahl bei den Mainboards mit 790GX :/
 
Ok, also ich denke beim Prozessor greife ich zu der 4x3Ghz@95W Version, wenn ich ein bisschen mehr Strom ziehe, seis drum, ist eh Ökostrom :ugly:

Beim Mainboard bin ich noch unsicher. Wenn Asrock und Asus schlecht sind...
Hier sind noch eins von Gigabyte [1] und eins von Sapphire [2].
Spricht etwas gegen eins von denen?


[1] http://geizhals.at/deutschland/a449396.html
[2] http://geizhals.at/deutschland/a414733.html

edit: Ach ja, kann jemand einen guten, sprich leisen CPU-Kühler empfehlen? Größe ist irrelevant, er soll nur möglichst leise und billig sein. Leider kann ich mit den dB-Angaben nie was anfangen :/
 
Bei guter Gehäusekühlung - einen großen Lüftern vorn rein, einen hinter der CPU raus - ist der Artcic Freezer64 Pro zu empfehlen. Leise und ausreichend, wenn man nicht übertakten oder solche Spielchen will.
 
Ok, prima. Was die Mainboards angeht hat keiner ne Empfehlung? Dann würde ich zu dem Saphire greifen, denke ich.
 
Sapphire stellt Mainboards her?
Also ihre GraKas sind gut da kann man nix sagen, was Boards angeht ist denke ich Gigabyte ganz empfehlenswert. Kein Schnickschnack, Preis in Ordnung, hohe Qualitätsstandards und vernünftig Stabil.
 
Ja, Sapphire stellt schon länger Mainboards her. Bisher aber nur auf dem asiatischen Markt, nun auch in Europa. Sind weitgehend baugleich mit Jetway und eher im unteren Drittel des Angebots zu finden. Setzen z.B. noch auf Elkos und nicht durchgehend Feststoffkondensatoren. Ich weiß nicht, auf wenn ihre Grafikkarten immer sehr gut waren, sind Mainboards was ganz anderes. Ich würde es eher nicht kaufen. Ist aber mehr ein Gefühl als fundiertes Wissen. :)
 
Ja, Sapphire stellt schon länger Mainboards her. Bisher aber nur auf dem asiatischen Markt, nun auch in Europa. Sind weitgehend baugleich mit Jetway und eher im unteren Drittel des Angebots zu finden. Setzen z.B. noch auf Elkos und nicht durchgehend Feststoffkondensatoren. Ich weiß nicht, auf wenn ihre Grafikkarten immer sehr gut waren, sind Mainboards was ganz anderes. Ich würde es eher nicht kaufen. Ist aber mehr ein Gefühl als fundiertes Wissen. :)
Hm, too late :rolleyes:
Bez den Kondensatoren steht auf der Seite:
OC-CON high-polymer solid electrolysis aluminum capacitors embedded
Ist das gut oder soll sich das nur so anhören ^^ ?
 
So, nach anfänglichen Schwierigkeiten läuft es nun! Problematisch war das anstöpseln der Stromversorgung, da das Mainboard nicht nur 24-PIN-ATX erwartet, sondern auch einen 8 -Pin CPU-Stecker. Mein zugegebenerweise etwas betagtes Netzteil hingegen hatte nur 20-Pin+4-Pin. Habe ich lange gebraucht, das durchzuchecken, aber jetzt gehts zuverlässig wenn der 20-Pin an der richtigen Stelle im 24-Pin-Stecker sitzt und der 4-Pin oben im 8-Pin :rolleyes:

Das Mainboard gefällt mir richtig gut, besonders, dass es auf dem Board eine 8Bit-DAC hat, die Error-Codes auspuckt und im laufenden Betrieb die CPU-Temperatur. Scheint ansonsten auch gut verarbeitet und die Doku ist in Ordnung (außer die Sache mit den Stromsteckern). Der Kühler ist auch genial, ich muss das aber noch tunen im Moment ist die CPU immer bei 37°, da kann ich glaube ich den Kühler noch runterschraueben.

Ich habe aber auch direkt ein paar Issues[1], mit denen ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt:

1) Ich würde gerne von 32Bit auf 64Bit upgraden (habe eine alte Festplatte übernommen). Gibt es da ein Tutorial für? Geht das mit freebsd-update oder muss es schon ein buildworld sein?

2) Mein Powerd taktet die CPU nicht runter :( Die Frequenzlevels werden richtig erkannt und ich kann auch manuell mit sysctl runtertakten, aber automatisch macht ers nicht.
Dies könnte vielleicht damit zu tun haben, dass die CPU-Load falsch erkennt wird, es heißt nämlich für alle Kerne:
Code:
dev.cpu.*.cx_usage: 100.00% last 500us
Weiß da jemand Rat?

3) Von meiner CPU gibt es eine 95W-Version[2] und eine 125W-Version[3]. An der Packung lies sich nicht erkennen ob ich wirklich die 95W-Version bekommen habe und ich habe auch kein Strommessgerät. Kann ich das irgendwie im Betrieb rausfinden?

EDIT:
4) Wenn ich beim start snd_hda lade wird alles erkannt, aber es kommt leider kein Ton aus der Büchse. Wenn ich das Modul entlade und neulade, klappt es dann. Das wäre ein Bug, oder?​


Vielen Dank nochmal für die Kaufberatung! Wenn alles andere rund läuft werde ich auch mal Yamagis Anleitung für 3D ausprobieren. XV habe ich schon aktiviert bekommen und kann flüssig Filme gucken :)


[1] Ich hab dazu mal keinen neuen Fred aufgemacht, weils ja dazu passt. Kann ich natürlich immernoch.
[2] HDX945WFGIBOX
[3] HDX945FBGIBOX
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, dann wollen wir mal:

1) Reinstalliere einfach. Das ist schneller und einfacher, da du das amd64 eh nicht einfach rüberbügeln kannst. Es ist sehr fummelig eine Installation umzustellen und nicht offiziell unterstützt. Alle Ports musst du eh neu bauen. Von daher...

2) Probiere es mal, indem du
Code:
hint.acpi_throttle.0.disabled="1"
in die /boot/loader.conf setzt und neu startest. Damit nimmst du ACPI aus dem Prozess des Untertakten raus, er geht dann direkt gegen die CPU. Das kann wahre Wunder wirken, praktisch alle mit bekannten AMD-Mainboards takten nur mit der Option korrekt.

3) Das steht auf der CPU selbst in Form der OPN-Nummer drauf. Einen garantiert funktionierenden Weg unter dem Betriebssystem diese Dinge auszulesen, gibt es leider nicht. Versuchen kann man, ob ein "sysctl -a | grep freq" neben den Frequenzen auch die Wattzahlen anzeigt. Klappt aber nur, wenn das BIOS diese mit hindurchreicht. Sieht dann so aus: "dev.powernow.0.freq_settings: 1800/95000 1000/40600", also 1800MHz bei 95W und 1000MHz bei 40,6W. Wobei das auch nur theoretische Maximalwerte sind, in der Praxis erreicht man bei AMD-Prozessoren die TDP nie.

4) Kannst du mal mit "cat /dev/sndstat" schauen, ob du zufällig eine zweite Soundkarte für den HDMI-Ausgang im System hast und diese auf Karte 0 gebunden wird? In dem Fall müsstest du hw.snd.default_unit auf die richtige Soundkarte setzen.
 
Okay, dann wollen wir mal:

1) Reinstalliere einfach. Das ist schneller und einfacher, da du das amd64 eh nicht einfach rüberbügeln kannst. Es ist sehr fummelig eine Installation umzustellen und nicht offiziell unterstützt. Alle Ports musst du eh neu bauen. Von daher...
Würde ungern neuinstallieren, u.A. geht das nicht von CD wegen dem Geli-Setup, zweitens habe ich garkein optisches laufwerk. AUßerdem ist da jetzt viel Krams in /etc den ich nicht wieder neumachen will alles.
Kann ich denn von dem amd64-Median einfach per install.sh alles draufbügeln und neustarten? /etc würde ich indem prozess einfach mit nullfs oder unionfs übermounten, damit es nicht überschrieben wird.
2) Probiere es mal, indem du
Code:
hint.acpi_throttle.0.disabled="1"
in die /boot/loader.conf setzt und neu startest. Damit nimmst du ACPI aus dem Prozess des Untertakten raus, er geht dann direkt gegen die CPU. Das kann wahre Wunder wirken, praktisch alle mit bekannten AMD-Mainboards takten nur mit der Option korrekt.
Hm, die Option gibts bei mir nicht, bzw. es hilft auch nicht sie zu setzen.
3) Das steht auf der CPU selbst in Form der OPN-Nummer drauf. Einen garantiert funktionierenden Weg unter dem Betriebssystem diese Dinge auszulesen, gibt es leider nicht. Versuchen kann man, ob ein "sysctl -a | grep freq" neben den Frequenzen auch die Wattzahlen anzeigt. Klappt aber nur, wenn das BIOS diese mit hindurchreicht. Sieht dann so aus: "dev.powernow.0.freq_settings: 1800/95000 1000/40600", also 1800MHz bei 95W und 1000MHz bei 40,6W. Wobei das auch nur theoretische Maximalwerte sind, in der Praxis erreicht man bei AMD-Prozessoren die TDP nie.
Hm, steht bei mir nicht da. Hinter den normalen freq_settings(dev.hwpstate.0.freq_settings) stehen noch Werte die aber kaum Watt sein können (Höchstwert 23530).

4) Kannst du mal mit "cat /dev/sndstat" schauen, ob du zufällig eine zweite Soundkarte für den HDMI-Ausgang im System hast und diese auf Karte 0 gebunden wird? In dem Fall müsstest du hw.snd.default_unit auf die richtige Soundkarte setzen.
Ja, da hast du Recht, die HDMI-Karte schummelt sich nach vorne. Wie kriege ich denn die Nummer raus, die ich setzen muss? Ich habs mal mit 1 versucht, was aber nichts an der Standard-Reihenfolge ändert...

Hm...für welches Mainboard hast du dich jetzt entschlossen? Oder hab ichs überlesen?
Das Sapphire-Board!
 
So.

ad 1) Nach viel Schweiß und Blut, die haupstächlich den ansonsten widrigen Umständen (kein CD-Laufwerk, kein Netzwerk, kein USB-Stick) zu Schulden sind geht es jetzt.

ad 4) das klappt jetzt. War ein Denkfehler meiner Seits, ich dachte durch die sysctl ändert sich die Reihenfolge der Geräte, stattdessen wird einfach das erste statt dem nullten genommen was natürlich richtig ist.

wisst ihr bez. 2) + 3) noch was?

Vielen Dank!
 
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