Open Document oder Open XML

kraekers

Well-Known Member
Hallo Ihr Lieben,

mal so in den Raum gefragt, auf was setzt Ihr, Open Document oder Open XML? Ein Warum wäre cool!

Eurer Feedback interessiert mich stark.

Vielen Dank im Voraus.

Beste Grüße

Kraekers
 

Azazyel

Well-Known Member
mal so in den Raum gefragt, auf was setzt Ihr, Open Document oder Open XML? Ein Warum wäre cool!

Die Antwort hängt vom Anwendungsfall ab.

Für den Eigenbedarf bevorzuge ich ODF, weil ich natürlich bevorzugt auf freie Software und offene Formate setze. Normalerweise nehme ich aber sowieso textbasierte Formate (Asciidoc, Markdown etc.) als Grundlage der weiteren Verarbeitung. LibreOffice und Konsorten nehme ich nur, wenn der textbasierte Workflow ein Krampf wäre.

Bei gemeinsamer Bearbeitung von Dokumenten im (IT-fernen) Freundeskreis nutze ich bevorzugt webbasierte Tools. Ansonsten vermeide ich nach Möglichkeit die Formatdiskussion und exportiere u.a. nach PDF, solange keine Weiterbearbeitung beim Empfänger notwendig ist.

Im beruflichen Umfeld ist die Sache einfach. Wenn der Kunde Microsoft Office haben will und z.B. PDF keine Option ist, kriegt er seine Sachen natürlich in OOXML, mit Microsoft Office erstellt. Die 5-10€ pro Monat sind zuwenig Geld, um die Zeit aller Beteiligten mit Formatdiskussionen und Austauschproblemen zu verschwenden. Dank der webbasierten Variante fällt auch inzwischen die eingeschränkte Auswahl der unterstützten Betriebssysteme für BSD/Linux-Nutzer nicht mehr so ins Gewicht.

Wobei man der Fairness halber sagen muss, abgesehen vom proprietären Charakter und der recht eingeschränkten Wahl der Betriebssysteme ist Microsoft Office schon die deutlich produktivere Software.
 

CommanderZed

OpenBSD User
Teammitglied
Privat schreibe ich auch viel einfach in Textdateien, ich tausche privat auch nichts mit anderen aus außer mal nen paar ausgefüllte PDF-Dokumente an Firmen o.ä. - dazu noch nen paar Calc Dateien in Libreoffice, aber ... sehr wenige

Wobei man der Fairness halber sagen muss, abgesehen vom proprietären Charakter und der recht eingeschränkten Wahl der Betriebssysteme ist Microsoft Office schon die deutlich produktivere Software.

DAS kommt enorm auf den einzelfall an, hab ja einige 100 Benutzer 10 Jahre lang mit LOO + Notes betreut die jetzt vor einiger Zeit auf MS Office/Outlook wechseln mussten und "um welten besser" ist das nicht immer. Vieles ist ähnliches, manches bei LOO schlechter, manches aber auch bei MSO.

Stimme aber zu das es im Unternehmensbereich oft sinn macht für wenige EUR / MTL ggf. MSO einfach zu nehmen um sich stress zu sparen (z.B. mit Kunden oder MA die es gewohnt sind) oder gar dtl. teurere Probleme durch inkompatiblitäten.

(Andererseits, gibt ja auch in unternehmen Stellen die alle 2 Monate mal im Office nen Brief schreiben und den da ausdrucken ... da kann man sich ggf. die Lizenz auch verkneifen)
 
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