OpenBSD als Live-USB

northernstar

Well-Known Member
Hallo an alle,

ich habe bitte die Frage, ob und wie man, wenn man die *iso der OpenBSD 5.7 heruntergeladen hat, sich einen USB-Stick erstellen kann, der dann auf verschiedenen Computern laufen kann -- also natürlich nicht für den Install, sondern als Live-System.

Ich habe Angst, wenn ich OpenBSD einfach auf dem USB-Stick installiere, dann sind ja die Konfigurationen speziell für die entsprechende Hardware des aktuell laufenden Rechners gesetzt... dachte ich zumindest...

Ich habe einen englischen Link im Internet zu OpenBSD 5.4 gefunden ( http://liveusb-openbsd.sourceforge.net/ ) , doch ich will OpenBSD 5.7 gerne nutzen.

Jedwelche Hilfe wäre genial, wenn sie ein wenig detaillierter ausfallen könnte wäre ich besonders dankbar.

Viele Grüße :-)
 
Du kannst auch einfach direkt auf dem USB-Stick installieren - das ist idr. völlig Problemlos, zumindest bei mir hat das bei verschiedenen Rechnern geklappt davon dann zu booten.

Du solltest halt eine neutrale xorg conf haben.

Das einzige Problem sind die unterschiedlich benannten Netzwerkinterfaces, aber einmal kurz zu schauen welche Namen die aktuellen Interfaces haben und die dann eben zu konfigurieren finde ich nicht so schwer.
 
Super! Danke sehr auch Dir CommanderZed!

Ich habe bitte noch eine Sache, mit der ich nicht so glücklich bin...

Die Lösung von Darktrym gewärleistet in Ende also ein Live-USB (wonach ich ja auch gefragt hatte) aber am liebsten hätte ich eine Lösung wonach die persönlichen Dateien, zumindest unter /home/user eben... , auf dem Stick erhalten werden können. Und wie ist das mit einem upgrade der Pakete -- wie ich das verstehe, geht das schon auf den Stick -- richtig? Und wie ist es mit dem Passworten von usern und insbes. root? Die sollten bei meiner Lösung gesetzt werden und unverändert greifen.

und/oder

Die Lösung von CommanderZed ist sehr auch interessant, weil sie ja gerade die Möglichkeit der Erhaltung der Daten unter /home/user wohl beinhaltet. Was mich allerdings ein wenig abschreckt ist die "neutrale xorg.conf" --- wenn der USB-Stick mit gängigen TFT-Bildschirmen laufen soll und vor allem auf Laptops... wie erstelle ich sie mir so neutral wie gefordert her? Und die Interfaces zu identifizieren und zu konfigurieren... so peinlich mir die Frage ja doch ist... welche Befehle setze ich da denn so ein (?)... ... beginne ich da mit einem lspci und mit einem ifconfig... oder ist es das wirklich wahrscheinlich einfache rumfummeln im Networkmanager von einem Gnome oder so? ... Experten wissen genau was CommanderZed meint, mir ist das aber nicht ganz klar (--> Nachhilfe in Stichworten wäre sehr freundlich).

Wie gehe ich am besten vorgehe ist mir noch nicht ganz klar trotz der zugegebenermaßen erstklassigen Hilfe :-)

Vielen Dank für alles :-)
 
Hi,

Neutrale xorg.conf
Hier must du ggf. nur das Tastaturlayout hinterlegen, den rest, also Auflösung, verbaute Graka sollte er bei hinreichend aktueller Hardware Problemlos erkennen - Problematisch sind evtl. sehr neue Grafikkarten, aber das gleiche Problem hättest du auch mit einer anderen Live-Lösung.

Netzwerk
Erst gibts du am einfachsten ifconfig ein um zu sehen welche Interfaces da sind, und dann danach dass passende Kommando um eine dhcp-addresse zu erhalten sofern dhcp genutzt wird (Bei Wlan natürlich das Kommando um ggf. die Verschlüsselung zu hinterlegen)
Du könntest auch mehrere hostname.if Scripte hinterlegen mit den passenden Namen für die "Gängisten" Netzwerkkarten - das sind heute oft Intel oder realtek, zumindest wenns um feste Kabel geht - wenn du überall DHCP hast würde es reichen jedesmal wenn du ein "Neues" Interface hast bei einem "Gastrechner" dann unter /etc "hostname.<interfacename>" mit dem inhalt dhcp zu hinterlegen. Schon "funktioniert" das Netzwerk out of the box sobald der nächste Gastrechner zufällig den gleichen Netzwerkchip hat. Wenns nur um Kabelgebundenes LAN Geht sind glaub ich eh nur noch eine Handvoll im Desktopbereich wirklich üblich.

Achso - Nachtrag:

Hier die passenden man-seiten:

http://www.openbsd.org/cgi-bin/man.cgi/OpenBSD-current/man8/ifconfig.8?query=ifconfig
http://www.openbsd.org/cgi-bin/man.cgi/OpenBSD-current/man5/hostname.if.5?query=hostname.if&sec=5
 
Ein OpenBSD-Install ist relativ hardwareunabhängig. Auf Anhieb fällt mir nur das Netzwerk ein, wo man ggf. /etc/hostname.$if noch auf weitere Interfacenamen verlinken müsste, die auf den Systemen so vorkommen. Keine IP-Adressen fest vorgeben sollte sich von selbst erklären.

Ansonsten wüsste ich nicht, dass X11 beim Install irgendwie auf die Hardware konfiguriert wird. Ich glaube, das läuft immer mit automatischer Erkennung.

Bei der Diskeinrichtung sollte man halt drauf achten, dass die Disklabel-Partitionen per ID angesprochen werden in der fstab und nicht per Gerätenamen. Beim Install gibts dafür ne Abfrage.
 
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