Ja, sind Lizenzgründe und auch wenn man sich kleinere Compiler angesehen hat, die teilweise den Vorteil hätten, dass sie schneller kompilieren, kommen sie eben auch mit einer Reihe von Nachteilen, die man sich von allzu minimalen und nicht weit verbreiteten Projekten erwarten kann. Also, dass zum Beispiel Sachen nicht kompilieren, dass es Bugs gibt und eben Performance und Sicherheit bietende Features nicht hat. Auch größerer Architektursupport ist womöglich dann nicht gegeben.
Generell steht man ja mit LLVM recht gut da, wenn man sich anschaut, dass man den ja zumindest für anderen Code (Rust, switft, kotlin, ...) brauchen kann und es interessante Researchprojekte (SAFECode) gibt. Da schätze ich durchaus, dass die BSDs da auch Vorteile aus Synergien schlagen können. LLVM und FreeBSD scheinen ja als Projekte sehr gut zusammen zu arbeiten.
Und nachdem ja mittlerweile wirklich ein sehr großer Teil von Software clang unterstützt wandelt sich das langsam ein wenig in die Frage, warum denn GCC nutzen sollte, eben weil sich Projekte für LLVM als Backend entscheiden, auch wenn sie nichts mit BSD oder Lizenzen am Hut haben.