Openbsd+WinXP+Debian

nihonto

Well-Known Member
Hi Foristi!

wollte mal versuchen, auf meinem Laptop (60GB) neben WinXP und Debian auch Openbsd zu installieren. Habe mir dazu die cd40.iso geladen und damit per CD gebootet. Lief auch anfangs alle glatt, bis es ans Partitionieren ging.

Ich habe noch eine etwa 6 GB große FreeBSD-Partition, die ich überschreiben wollte. Das klappt aber nicht. Grund: Die Partition beginnt mit Zylinder 6400 und endet bei 7294. Das Openbsd-fdisk bietet mit aber als "Bios Starting Cylinder" den Bereich [0 - 893] an, was deutlich unterhalb von 6400 liegt.

Da ich Openbsd nur mal ausprobieren möchte, bin ich wenig geneigt, alles neu zu installieren (nachvollziehbar, oder?). Daher die Frage: Kann ich diese Spanne von 0 - 893 irgendwie so erweitern, dass ich Openbsd doch noch über die Freebsd-Partition bügeln kann?
 
openbsd muss zeimlich weit am anfang liegen sonst bootet es nicht.
das ist schon lange so und die werden das glaube ich nie ändern.
 
Hmm, auf meinem Notebook sind die ersten 40 GB (die ersten 2 Partitions) für Windows reserviert und die restlichen 40 GB für OpenBSD. Bei mir bootet es ohne Probleme.
 
Schade, hätt's gerne ausprobiert, zumal gerade eine "überschreibbare" Partition da gewesen wäre. VMware schau ich mir bei Gelegenheit mal an, erscheint mir momentan aber etwas arg aufwändig. Zumal mein Laptop nicht so viel Dampf hat, wie für den Betrieb von VMware nötig zu sein scheint.

Vielen Dank für Eure Antworten;) !
 
@midnight

Ja , hab' mich auch gewundert, aber ich kann keine Partitionierung vornehmen, wenn sich das System weigert, den vorgesehenen Bereich in Betracht zu ziehen :rolleyes: .
 
Hi Foristi!

wollte mal versuchen, auf meinem Laptop (60GB) neben WinXP und Debian auch Openbsd zu installieren. Habe mir dazu die cd40.iso geladen und damit per CD gebootet. Lief auch anfangs alle glatt, bis es ans Partitionieren ging.

Ich habe noch eine etwa 6 GB große FreeBSD-Partition, die ich überschreiben wollte. Das klappt aber nicht. Grund: Die Partition beginnt mit Zylinder 6400 und endet bei 7294. Das Openbsd-fdisk bietet mit aber als "Bios Starting Cylinder" den Bereich [0 - 893] an, was deutlich unterhalb von 6400 liegt.

Da ich Openbsd nur mal ausprobieren möchte, bin ich wenig geneigt, alles neu zu installieren (nachvollziehbar, oder?). Daher die Frage: Kann ich diese Spanne von 0 - 893 irgendwie so erweitern, dass ich Openbsd doch noch über die Freebsd-Partition bügeln kann?

Hallo nihonto,

also Du bräuchtest eine geeignete Partitionierungssoftware oder einen sogenannten Festplatteneditor mit diesen Tools könntest Du Deine Partitionen an Deine neuen Anforderungen anpassen.
Falls Dein Windows als Dateiformat Fat 32 verwendet könntest Du auch Fips verwenden das ist bei allen unixoiden systemen mit dabei..
Weiss jetzt nicht ob auf Dein Debian QParted drauf ist damit kannste Partitionen resizen ( verkleinern - vergrössern - verschieben ) kannste falls nicht dabei mit wget Dir runterladen...

# Partitionierungssoftware:
1.) QParted läuft auch von Festplatte sowie CD für Windows - Linux - unixiode OS
2.) Partitions Magic - für Windows
3.) Gdata Power Partition Manager 2006 einen Test dazu findest Du hier http://www.vnunet.de/tests/home_computing/article20060209044.aspx

# Festplatteneditoren mit eigenen OS /linux/dos/unix und Maus sowie USB Unterstützung
1.) Paragon Disk Manager - zwei Os mit dabei Linux + Dos mit ntfs treiber unterstützung läuft von CD
2.) Acronis Disk Director Suite 9.0 mit Linux OS läuft von CD

LG rudy
 
openbsd muss zeimlich weit am anfang liegen sonst bootet es nicht.
das ist schon lange so und die werden das glaube ich nie ändern.

Seit Version 3.5 unterstützt OpenBSDs Bootloader auch EDD und somit mehr als 1024 Sektoren. Theoretisch kann es aber noch immer Probleme geben:

14.7 - Welche Probleme treten bei großen Festplatten mit OpenBSD auf?

Dennoch hat das noch überhaupt nichts mit fdisk zu tun ... also wirklich, als wenn ein fdisk mich dran hindern würde, meine Platten einzurichten wie ich will. :ugly:

Guck mal in der Ausgabe von fdisk, ob die Plattengeometrie richtig erkannt wurde ("p" eingeben und dann unter "[ xxx Sectors]" nachsehen. Welchen Befehl hast du verwendet, dass fdisk dich nach Zylindern fragt? Wenn die Partition vorhanden ist, ändere den Typ einfach auf A6 (OpenBSD), statt eine neue anzulegen.

Oder wenn dir der fdisk gar nicht zusagt, ändere mit einem anderen fdisk (Debian zum Beispiel) den Partitionstyp auf A6 und überspring OpenBSDs fdisk, indem du "q" eingibst. Wenn OpenBSD was mit der Platte anfangen kann, wirst du zum disklabel weitergeleitet, ansonsten bricht die Installation ab. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Partitionstyp "A9"? Ich denke OpenBSD braucht A6? Oder hab' ich da eine veraltete Info?

Vorgegangen bin ich wie in der OpenBSD-FAQ beschrieben. Hab' mit "e 3" die Partition bearbeiten wollen. Da werden einem ja diverse Fragen gestellt bzw. Angebote zum Vorgehen gemacht. Unter anderem wird nach dem "Bios Starting Cylinder" gefragt. Angeboten wurde mir [0-893] - warum auch immer???
 
Zuletzt bearbeitet:
Jepp, super - hab's hinbekommen:D !

Hab' mit cfdisk unter Debian die Freebsd-Partition auf "A6" umgestellt. Danach konnte ich alles einrichten.

Jetzt mal sehen, dass ich das System auch eingerichtet kriege;) !

Danke Euch allen:cool: :D !
 
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