Tillman said:
Hab jetzt mal das ganze was anders Probiert:
Du kannst zwar die IP Adressen auch manuell vergeben, aber das ist voellig unnoetig. So wie OpenVPN es vergeben hat, ist das voellig korrekt. Ich entdecke auch erstmal keine Fehler (habs aber ehrlich gesagt grossteils nur ueberflogen). Du solltest mit der zuerst genannten Konfiguration weitersuchen. Man kann zwar auch manuell Adressen vergeben, aber damit gibt man voellig unnoetig ein Feature auf und ich da bei openvpn Anweisungen teilweise Macros sind, ueberblicke ich jetzt auch nicht auf die Schnelle, ob es da zu Kollisionen kommt, so wie Du das gemacht hast. Dadurch wirds also nur unuebersichtlicher.
Lass uns mal bitte schauen, bis wohin Deine Pings kommen. Traceroute & Co. sind dazu unhandlich, weil Du da nicht immer siehst, ob der Request oder das Replay nicht durchgestellt wird und die ICMP Error Antworten da manchmal etwas verwirrend sind.
Mach mal bitte folgendes und poste das Ergebnis:
auf dem externen VPN Client einen Ping auf eine Adresse in dem nicht zu erreichenden Netz.
Auf dem LAN Interface des OSX Servers ein tcpdump (gibts sowas auf OSX?) proto ICMP.
Folgende Fallunterscheidung:
a) Kein Echo Request zu sehen: OpenVPN total vermurkst oder Problem auf dem OSX Server
b) kein Echo Reply zu sehen: Der Request schafft es entweder nicht bis zum Ziel oder die Antwort schafft es nicht bis zum OSX Server zurueck - > Problem liegt beim Router oder beim Ziel.
c) sowohl Request als auch Reply sind zu sehen: OpenVPN vermurkst oder Problem auf dem OSX Server.
Falls oben Fall c eintritt:
Gleiches nochmal wiederholen. Diesmal machst Du den tcpdump auf dem LAN Interface des angepingten Zielrechners. Dort wuerde mich auch nochmal obige Unterscheidung interessieren.
Falls dort gar nichts ankommt: Routerpoblem.
Falls dort trotz Request kein Reply rausgeht: Routingproblem oder Firewall auf Client.
Falls dort sowohl Request ankommt als auch Reply rausgeht: Routerproblem.
Bei Routerproblem waers nochmal interessant, wie der trace auf dem Router aussieht. Eigentlich haette man den zuerst getestet, aber ich weiss nicht, ob Du da dran kommst.
Obiges Verfahren ist eigentlich immer die beste Methode, um Routingproblemen auf die Spur zu kommen. Setzt natuerlich voraus, dass man die Kontrolle ueber alle Hops hat. Ich schicke ein Paket durch und schaue dann Hop fuer Hop nach, ob es noch durchgeht. Bis ich beim ziel bin. Danach dann den Rueckweg. Irgendwo muss es mal haengenbleiben. Und da setzt man dann mit der Fehlersuche an.