Performance Optimierung OpenBSD + Xfce4: Browser zu langsam

overflow

OpenBSD Enthusiast
Ich bin mit der Performance auf meinem Intel Nuc nicht zufrieden. Eigentlich nur mit der Leistung von Firefox nicht.
Nicht immer aber immer öfters werden Seiten einfach sehr langsam geladen. An Firewall o.ä. kann es nicht liegen.
Wenn ich auf Seiten wir Miro (Digitale Whiteboards) arbeiten, dann geht das Ding schnell in die Knie.

Power ist ja eigentlich genug da.

openbsd$ dmesg | grep -E 'CPU|mem|nvme'
real mem = 17022115840 (16233MB)
avail mem = 16490844160 (15726MB)
cpu0: Intel(R) Core(TM) i5-8259U CPU @ 2.30GHz, 2196.28 MHz, 06-8e-0a
cpu1: Intel(R) Core(TM) i5-8259U CPU @ 2.30GHz, 2194.90 MHz, 06-8e-0a
cpu2: Intel(R) Core(TM) i5-8259U CPU @ 2.30GHz, 2194.89 MHz, 06-8e-0a
cpu3: Intel(R) Core(TM) i5-8259U CPU @ 2.30GHz, 2194.89 MHz, 06-8e-0a
cpu4: Intel(R) Core(TM) i5-8259U CPU @ 2.30GHz, 2194.89 MHz, 06-8e-0a
cpu5: Intel(R) Core(TM) i5-8259U CPU @ 2.30GHz, 2194.89 MHz, 06-8e-0a
cpu6: Intel(R) Core(TM) i5-8259U CPU @ 2.30GHz, 2194.89 MHz, 06-8e-0a
cpu7: Intel(R) Core(TM) i5-8259U CPU @ 2.30GHz, 2194.89 MHz, 06-8e-0a
nvme0 at pci1 dev 0 function 0 vendor "Samsung", unknown product 0xa809 rev 0x00: msix, NVMe 1.3
nvme0: SAMSUNG MZVLQ256HAJD-00000, firmware FXV7101Q, serial S4Y6NF1N923414
scsibus2 at nvme0: 2 targets, initiator 0
spdmem0 at iic0 addr 0x50: 8GB DDR4 SDRAM PC4-21300 SO-DIMM
spdmem1 at iic0 addr 0x52: 8GB DDR4 SDRAM PC4-21300 SO-DIMM
 

CommanderZed

OpenBSD User
Teammitglied
Hast du mal Chromium probiert ggf. auch checken ob die GPU-Beschleunigung an ist?

Firefox ist (leider) auf keinen System ein wirklich guter Browser, auch wenns die letzten 2,3 Jahre besser geworden ist.
 

overflow

OpenBSD Enthusiast
Tja... So ist das wohl mit Firefox. GPU-Beschleunigung war aktiv.

Chromium schnurrt wie eine Katze... Danke... Brave wäre mir aber lieber gewesen...
 

berni51

OpenBSD user & NetBSD newbie
Ganz allgemein werde ich das Gefühl nicht los, dass OpenBSD seit 6.7 oder 6.8 im Bereich Netzwerk spürbar langsammer wird. Wie gesagt, nur ein Gefühl, gemessen hab ich noch nix.
Auf etwas älterer Hardwrae (z.B. Intel NUC mit Celeron) richtig lahm. Ich mache mir Sorgen ....
 

midnight

OpenBSD & FreeBSD
Ganz allgemein werde ich das Gefühl nicht los, dass OpenBSD seit 6.7 oder 6.8 im Bereich Netzwerk spürbar langsammer wird. Wie gesagt, nur ein Gefühl, gemessen hab ich noch nix.
Auf etwas älterer Hardwrae (z.B. Intel NUC mit Celeron) richtig lahm. Ich mache mir Sorgen ....
Ich vermute eher, dass die Browser immer fetter und traeger werden. ;-) Ansonsten ist mir netzwerktechnisch nichts negatives auf meinen Systemen (Server, Router, usw.) aufgefallen.
 

mark05

Well-Known Member
netzwerk technisch ist einges besser geworden.

und beim sprung auf 6.8 ist die insgesamte perfomance deutlich besser geworden ,
was bei meinem ollen t42 gut zu merken war.


holger
 

CommanderZed

OpenBSD User
Teammitglied
netzwerk technisch ist einges besser geworden.

und beim sprung auf 6.8 ist die insgesamte perfomance deutlich besser geworden ,
was bei meinem ollen t42 gut zu merken war.


holger
Ja, 6.8 ist auf dem Desktop fast ein Quantensprung, sowohl auf dem "neueren" t450s als auch auf dem historischen X31.

Ich glaube nen T42 müsste ich auch noch irgendwo liegen haben, aber das X31 ist angenehm Kompakt. Bislang war das immer das "zweitgerät" zum t450s, aber mit meinem neuen Notebook wird sich das wohl etwas ausschleichen.
 

midnight

OpenBSD & FreeBSD
Was heißt nur?... In den Packages hat man ja kaum Auswahl...

Ist es nicht sinnvoller über die Ports zu installieren?
Früher war es ja Gang und Gäbe. Oder hat das noch kaum Auswirkungen auf "neuer" Hardware?
Ich denke nicht, dass das Ergebnis leistungstechnisch einen Unterschied macht. Gerade Browser mit Abhaengigkeiten wie Rust usw. will man nicht unebdingt auf aelterer Hardware mit einem Celeron aus den Ports bauen. :-)
 

CommanderZed

OpenBSD User
Teammitglied
Das hat kaum auswirkungen, weder bei neuer Hardware noch bei alter da das Kernproblem einfach ist das die Software viele Ressourcen frist.

Die sinnvolle Alternative ist leider der Chromium oder ggf. der Iridium als "full featered" Browser.

Alternativ kann man noch die diversen "kleinen" Browser ausprobieren, egal ob Text-Basiert oder dillo oder so.

Hab gerade gesehen das nun auch der qutebrowser und der otterbrowser dabei sind. Otter nutzt aber wohl auch die Chromium-Engine, qutebrowser glaub ich dieses selbstgestrickt (Wars von KDE oder Gnome oder so?) - die werde ich villeicht auch mal antesten.

Generell ist der Browser bei mir das wo ich den größten Performance-Unterschied zwischen OpenBSD und Linux/Windows bemerke.

Auf dem X31 nutze ich idr. keine Browser, nur das Terminal. Mit nem Pentium 4 macht das auf keinen Betriebsystem so richtig sinn für mich.

/edit Ups, hab gerade gesehen das der qutebrowser wohl die qtwebeninge nutzt die wohl auch auf chromium basiert.
 

pit234a

Well-Known Member
ja, die Browser-Frage hatten wir hier auch gelegentlich diskutiert, also nicht unbedingt im Zusammenhang mit OpenBSD und ich möchte meinen Beitrag auch nicht in diese Richtung gewertet sehen, also als Empfehlung für OpenBSD.
Sondern dafür, gelegentlich einfach immer mal wieder die diversen Alternativen zu testen.
Was vor drei Monaten vielleicht noch galt, kann heute schon anders sein und ich war dieser Tage wirklich überrascht, wie wenig sich etwa bei dillo und cliqz für mich positiv verändert hat und wie brauchbar und flott inzwischen der otter oder der falkon daher kommen (beide Qt Framework).
 

mapet

Active OpenBSD User
Was heißt nur?... In den Packages hat man ja kaum Auswahl...

Ist es nicht sinnvoller über die Ports zu installieren?
Früher war es ja Gang und Gäbe. Oder hat das noch kaum Auswirkungen auf "neuer" Hardware?
Nein, und war es unter OpenBSD auch nie. Sämtliche Pakete werden mit sämtlichen Optionen gebaut, sodass wirklich nur in den seltensten Fällen selber gebaut werden muss (es sei denn, die Lizenz verbietet binäre Distribution, bspw. beim unifi Controller). Die Entwickler sagen auch ganz klar, dass man Pakete nimmt oder wissen sollte, was man tut.
Webbrowser sind nochmal was anderes, da jeder irgendwie anders scheisse ist. Das wechselt aber auch von Zeit zu Zeit. Lahm sind leider die meisten, da Webentwickler es für ne gute idee halten, ihre Seiten mittlerweile per JavaScript auf den Clients rendern zu lassen. Und mit schmalen Bandbreiten sind die meisten Seiten leider auch wenig bedienbar.
 

CommanderZed

OpenBSD User
Teammitglied
Nein, und war es unter OpenBSD auch nie. Sämtliche Pakete werden mit sämtlichen Optionen gebaut, sodass wirklich nur in den seltensten Fällen selber gebaut werden muss (es sei denn, die Lizenz verbietet binäre Distribution, bspw. beim unifi Controller). Die Entwickler sagen auch ganz klar, dass man Pakete nimmt oder wissen sollte, was man tut.
Webbrowser sind nochmal was anderes, da jeder irgendwie anders scheisse ist. Das wechselt aber auch von Zeit zu Zeit. Lahm sind leider die meisten, da Webentwickler es für ne gute idee halten, ihre Seiten mittlerweile per JavaScript auf den Clients rendern zu lassen. Und mit schmalen Bandbreiten sind die meisten Seiten leider auch wenig bedienbar.

Ich bin da immer son bisschen zweigeteilt, ich gebe dir völlig recht das aktuelle Browser groß, performancefressend, zu komplex um "sicher" zu sein e.t.c. sind.

Gegenüber den ganzen Java und Flash rotz von vor 10 Jahren ist das aktuelle aber doch garnicht so schlimm ;) - ich hab EWIG keine Webseite mehr gesehen die mich mit OpenBSD oder so komplett aussperrt, mit ausnahme von den Seiten die irgend nen DRM krams brauchen (Netflix und Co)*

Und durch die ganzen neuen techniken gibts ne ganze menge zeugs das man heutzutage im Webbrowser nutzen kann was früher ne Windows-Only Anwendung gewesen wäre, das ermöglicht bei mir "im schnitt" wesentlich mehr mit OpenBSD zu machen als noch vor 10 Jahren.

*(Ich glaube Netflix und Co wäre das egal, aber da haben die rechte-inhaber wohl eher das letzte Wort)
 

midnight

OpenBSD & FreeBSD
"Midori" gibt es auch noch oder mein Favorit auf aelten Rechnern "luakit" oder "netsurf"... Vor allem netsurf ist sehr performant und laeuft noch auf dem Amiga. :-)
 

devland

Active Member
Ja, 6.8 ist auf dem Desktop fast ein Quantensprung, sowohl auf dem "neueren" t450s als auch auf dem historischen X31.
Dies ist mir auch aufgefallen. Die Maschine lief einfach flotter.

Was die Browserfrage betrifft, ist die Lage echt schwierig. Firefox sollte eigentlich die logische Wahl sein. Der Browser könnte/müsste aber einfach besser laufen. Pale Moon gibt es nicht auf OpenBSD (interessante Hintergrundgeschichte mit Drama :) ). Bleiben Chromium und Iridium. Es gibt auch noch Otter, qutebrowser, etc., aber bei diesen Browsern muss man oft bestimmte Einschränkungen hinnehmen.

Was noch sehr interessant erscheint, ist Ungoogled Chromium. Siehe:

Wer sich dies^ versucht, bitte auch mal eine kurze Anleitung dazu zu verfassen. Sonst lese ich immer öfters von Librewolf. Habe diesen aber bis jetzt nur kurz auf Linux testen können.
 
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