Pflichtenheft Server...

I.MC

Watt soll denn hier hin?
Hi,

ich würde gerne ein detailliertes Pflichtenheft erstellen zu der Frage, was Server können müssen in mittelständigen Unternehmen. Da hier ja einige Admins mitschreiben sind dachte ich mir, wäre es gut euch einmal zu fragen.

Es ist natürlich klar, dass man smtp, pop / Imap etc. braucht, aber ich weiss nicht unbedingt in welchen Umfang so etwas vorhanden sein bzw. wieviel Infrastruktur dort eingesetzt wird.

Habt ihr z.B. überall Raid-Systeme laufen oder gar Server ganz doppelt, da Redundanz aus Ausfallsicherheitsgründen von Nöten ist etc?
Was für Internetanbindungen habt ihr (mit welcher Einwahltechnik)?
Wieviele Traffic geht durch die einzelnen Dienste?
Was für Architekturen nutzt ihr und wieso?

Usw. Alle Infos / links wilkommen...

Gruß, I.MC
 
Öhm... Mailserver? Intranetserver?
Entwicklungsserver?
Was für Unternehmen, wieviel darf's kosten, usw.

Die Aussage "was Server können müssen in mittelständigen Unternehmen. " ist nicht sonderlich hilfreich.
Das ist als frag ich danach, was ein Fahrzeug können muß.
Da wird auch manch einer sagen, es muß Pedale haben ;-)

Gruss...

Der Indy
 
I.MC schrieb:
Hi,
ich würde gerne ein detailliertes Pflichtenheft erstellen zu der Frage, was Server können müssen in mittelständigen Unternehmen. Da hier ja einige Admins mitschreiben sind dachte ich mir, wäre es gut euch einmal zu fragen.

das kommt vermutlich auf den verwendungszweck des servers an.

Es ist natürlich klar, dass man smtp, pop / Imap etc. braucht, aber ich weiss nicht unbedingt in welchen Umfang so etwas vorhanden sein bzw. wieviel Infrastruktur dort eingesetzt wird.

so klar ist das gar nicht...
wieviel infrastruktur verwendet wird ist ganz unterschiedlich. es gibt mittelstaendigsche unternehmen, die sehr modern und komplett ausgestattet sind und wieder welche, die ihre IT auf ein minimum halten.

Habt ihr z.B. überall Raid-Systeme laufen oder gar Server ganz doppelt, da Redundanz aus Ausfallsicherheitsgründen von Nöten ist etc?

ueberall raidsysteme einzubauen, oder gar saemtliche "server" doppelt hinzustellen duerfte ueberaus kostspielig werde. von daher ist mir noch nie ein unternehmen begegnet, wo ALLE "server" redundant implementiert worden sind.

Was für Internetanbindungen habt ihr (mit welcher Einwahltechnik)?
Wieviele Traffic geht durch die einzelnen Dienste?
Was für Architekturen nutzt ihr und wieso?

Usw. Alle Infos / links wilkommen...

Gruß, I.MC

auch hier kommt es ganz auf die beduerfnisse des einzelnen unternehmens an. vielleicht solltest du erst einmal genau ausarbeiten was die einzelnen andorderungen sind, bevor du dich daran machst ein pflichtenheft zu erstellen.
 
I.MC schrieb:
Es ist natürlich klar, dass man smtp, pop / Imap etc. braucht, aber ich weiss nicht unbedingt in welchen Umfang so etwas vorhanden sein bzw. wieviel Infrastruktur dort eingesetzt wird.

Kommt drauf an. Wie immer ;-).
Wir haben eine AS/400, diese ist hervorragend für die ganzen Buchungen geeignet (banken ähnliches geschäft) und äusserst stabil. Support von IBM ist sehr gut, die stehen auf der Matte und erzählen was von defekter Platte da hat man das selbst noch nicht festgestellt.
Andere haben ne SUN, oder nur x86, es kommt immer darauf an was man machen möchte.
Wenn man dies allegmein fassen möchte, dann wird es ein Roman...

Habt ihr z.B. überall Raid-Systeme laufen oder gar Server ganz doppelt, da Redundanz aus Ausfallsicherheitsgründen von Nöten ist etc?
Was für Internetanbindungen habt ihr (mit welcher Einwahltechnik)?
Wieviele Traffic geht durch die einzelnen Dienste?
Was für Architekturen nutzt ihr und wieso?

RAID ist vorhanden, AS/400.
Ansonsten x86 Rechner als SMTP Server, POP3 rennt auf der AS/400. Die x86 haben ATA Technik und RAID, sind dazu noch redundant ausgelegt. Semmelt eine Büchse weg, dann übernimmt die andere deren Dienste und IPs (hearbeat).
Es gibt einen Adminserver auf dem die Änderungen gemacht werden und auf die anderen übertragen werden.
Applikationsserver sind ein Software RAID1 mit SCSI. Rennen gut.
Internetanbindung via QSC, 2 MBit, 16er Block IPs. Zertifikate für webserver und weiteren server von der Telekom.
Architekturen sind x86 und AS/400, PPC. Warum? x86 billig, AS/400 stabil und sicher.
Backup wird täglich gefahren, Kurier holt das Band abends und morgends, bzw. bringt Bändern.
Backups werden ausserhalb gelagert und bei uns selbst.
 
Was ein Server können muß, ist von den Wünschen/Ansprüchen, Anzahl der User/Clients und vom Geld abhängig. Pauschal kann man da doch keine Aussage treffen.
Hinzu kommt auch noch das viele Wege nach Rom führen!
Du kannst einen "SuperComputer" kaufen und ihn alle Dienste laufen lassen.
Du kannst viele "günstige" Computer kaufen und ein Cluster basteln, dass alle Dienste anbietet.
Du kannst für jeden Dienst einen eigenen Rechner nehmen.
Du kannst... du kannst... du kannst...
Weiterer Punkt ist, dass bestehende Unternehmen eine gewachsene IT-Welt haben. Die einen haben sich halt für das eine, die anderen für das andere entschieden. Und noch ein anderer hat das eine mit dem anderen ersetzt.
 
Das das alles "kann" etc. ist natürlich klar. Ich wollte gerne einfach ein paar Zusammenstellungen hören wie ala asg, um mal ein paar Argumente / Austattungen zu hören.

Gruß, I.MC
 
@I.MC
Kürzlich, mittlerweile dürften 2 Monate rum sein, war die Revision bei uns im Hause.
Leider habe ich bisher noch keine Beurteilung von diesen bekommen, darin würde dann sicher noch mehr hierzu stehen (was man besser machen könnte,...).

Interessant dürfte auch das IT Grundschutzhandbuch sein. Wenn Du Dich daran hälst bist Du auf der sicheren Seite:
http://www.bsi.de/gshb/deutsch/menue.htm

Ansonsten, frage nochmals etwas genauer, dann bekommst Du sicher noch mehr feedback.
 
I.MC schrieb:
Das das alles "kann" etc. ist natürlich klar. Ich wollte gerne einfach ein paar Zusammenstellungen hören wie ala asg, um mal ein paar Argumente / Austattungen zu hören.

Gruß, I.MC

wenn das so ist: ich betreue hier bei einem "mittelständigen steuerbürö" das netzwerk. 4 clients mit windows 2000 und ein win 2000 server (*nix kann ich nicht einsetzen, da zwangsweise windowssoftware gebraucht wird)

inet anbindung ist normales isdn über einen hardwarerouter. für einige male am tag emails nachsehen lohnt sich nicht mehr. emails laufen bei einem anbieten, da der aufwand zu hoch wäre das hier zu implementieren. also auf fremdem server.
der server selbst stellt datenspeicher, zeitweise terminaldienste und einen poet-datenbankserver zur verfügung.

zur hardware:
big tower mit 400W netzteil
asus mobo mit athlon xp 2,6+ (oder 2,4+..... *grübel*)
512 ddr ram
ein hp dat streamer zur datensicherung auf band
3ware ide raid kontroller mit einem 40 gb raid 1 auf 2 platten und 2 weiteren platten als hot spare. das bot dem unternehmen in der planung größtmögliche ausfallsicherheit bei geringer abnutzung (2 platten inaktiv bis zum ausfall einer der beiden anderen) und somit geringer kosten. die platten hängen in hot-swap-käfigen.

aufgabe für mich hier war dieses netzwerk mit wie chef so schön sagte "zukunftsorientierten mindestanforderungen" auszustatten. das heißt das nicht sehr viel geld dafür da war. zu dem zeitpunkt wurde von datev auf eine inhouselösung umgestellt. daher die plötzliche notwendigkeit für einen server. hab die rechnungen grad nicht zu hand, ich werde gleich mal nachsehen wenn ich fertig aufgestanden bin aber ich denke der server kam unter 1000¤, was genau dem entsprach was sein durfte. dafür bietet er erstaunliche ausfallsicherheit und notfallvorsorge
 
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