Reboot Schleife nach Installation

Guten Abend,

ich habe mich dazu entschieden heute OpenBSD zu installieren, dies klappte dann auch recht schnell, zumindest in der VM, doch bei dem installieren auf eigentlichen System kam dann der RebootLoop.
Die Installation ergab keine Fehler.

Ich weiss leider nicht wie ich euch weitere Informationen zukommen lassen kann, da ich mit dem System zur Zeit nichts machen kann.
Vielleicht hat jmd ja schon so einen Vorschlag.

Zu meinem System: Alles etwas aelter (4 Jahre), keine Besonderheiten:
CPU: AMD64 3800+
GraKa: nVidia GeForce 7600 GT
Board: Asus A8N-SLI


Wuerde mich freuen, wenn ihr mir dabei etwas helfen koenntet.

MfG
Patrick
 
Das kann an der VM liegen. Ich habe ähnliche Probleme mit der PC-BSD unter VirtualBox. Wirft keine Fehler sondern bootet einfach neu.

Was für ne Virtualisierung nutzt du denn und auf welchem Host?
 
Wenn ich PeterchenPan richtig verstanden habe, dass funktionierte es auf der "VM" (was auch immer er GENAU damit meint). Eine Idee habe ich auch nicht. Nur eine Frage: Hast du OpenBSD/i386 oder OpenBSD/amd64 verwendet? Sollte es OpenBSD/amd64 sein: Versuche i386. Ich vermute mal du hast nicht mehr als 4GB Ram und dann hast du unter OpenBSD eigentlich keinen wirklichen Vorteil.

Welches OpenBSD hast du getestet? 4.6?
 
Danke schonmal fuer die schnellen antworten.

Also zu dem ungluecklich ausgedrueckten VM-Abschnitt:
Ich habe die Installation auf meinem Notebook zuvor getestet, ob ich damit klar komme oder ob es Schwierigkeiten gibt. Also habe ich einfach eine virtuelle Maschine aufgesetzt und OpenBSD 4.6 installiert.
Als ich es nun auf dem Desktop installieren wollte (andere Architektur, deshalb der amd64) kam es zu dem beschriebenen Loop.

Also das mit der i386 werd ich nur sehr ungern nutzen, immerhin hat die amd64-Variante ja nicht nur etwas mit dem RAM zutun. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das eine saubere Loesung ist, wenn ich einfach eine falsche Architektur aufspielen soll. Zudem weiss ich, nachdem ich es faelschlicher Weise probiert habe, dass mein Notebook(i386) bei dem Versuch eine amd64-Architektur aufzuspielen die Installation direkt abgebrochen hat.

Danke nochmals fuer die Ansaetze.
MfG
Patrick
 
Wenn du i386 anstatt amd64 verwendest ist das keineswegs die "falsche" Architektur. i386 läuft dann einfach "nur" mit 32bit auf deinem Prozessor. Ich glaube mich zu erinnern, dass die Leute von OpenBSD sogar empfehlen i386 zu verwenden, wenn es keinen wichtigen Grund für amd64 gibt (zB eben Ram). Ich finde in der FAQ aber auf die Schnelle nichts mehr hierzu.

Was für Vorteile versprichst du dir denn von amd64? Es gibt kaum welche. Prüfe doch erstmal ob es daran liegt. Was bringt dir amd64 wenn es rebootet während i386 läuft (angenommen es läuft)?

Edit: Dass amd64 nicht auf einem 32bit Prozessor läuft ist klar. Umgekehrt geht es aber.
 
Also habe ich einfach eine virtuelle Maschine aufgesetzt und OpenBSD 4.6 installiert.
Als ich es nun auf dem Desktop installieren wollte (andere Architektur, deshalb der amd64) kam es zu dem beschriebenen Loop.

Koenntest Du mal -current ausprobieren?

Ansonsten: wann kam es zu dem Dauerreboot? Schon im Ramdisk-Kernel, also beim Booten vom Installationsmedium? Oder erst auf dem installierten System. Bootet er *vor* dem laden des Kernels oder danach (kommt er also ueberhaupt bis zum boot> Prompt und darueber hinaus)? Falls er zumindest beginnt, den Kernel zu booten (also die Kernelmessages ueber den Schirm laufen), bis zu welcher Stelle kommt er? Evtl. hilft es auch, statt dem MP-Kernel mal den SP-Kernel zu booten (oder umgekehrt).
 
Guten Abend,

leider hatte ich am Wochenende keinen Zugriff auf den PC. Ich habe es nun mit der i386-Version ausprobiert und siehe da, es klappt wirklich ohne Probleme.

Weshalb die amd64-Version nicht lief weiss ich leider nicht, bin aber sehr froh, dass ich es erstmal laufen lassen kann.

Vielen vielen Dank.

MfG
Patrick
 
Ich glaube mich zu erinnern, dass die Leute von OpenBSD sogar empfehlen i386 zu verwenden, wenn es keinen wichtigen Grund für amd64 gibt (zB eben Ram). Ich finde in der FAQ aber auf die Schnelle nichts mehr hierzu.

Falsch. Gerade unter OpenBSD hat amd64 nicht den Vorteil mehr RAM zu adressieren. Auch OpenBSD/amd64 kann nur bis zu 3 GB RAM adressieren (derzeit). Der Vorteil von amd64 unter OpenBSD ist eher die höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit von Integer Operationen. Wird der Prozessor im Long Mode (also 64 bittig) angesprochen sind die Register doppelt so breit und es gibt in der amd64 Architektur auch zusätzliche Register die nur im Long Mode benutzt werden können. Dadurch werden Aktionen wie etwa Audioencoding oder auch das kompilieren von Quellcode schneller als auf dem gleichen Rechner mit i386. Nachteil ist allerdings das die Binarys etwas größer sind. Außerdem kann unter OpenBSD/amd64 die Linux Binäremulation nicht genutzt werden.

Gruß
Reks30
 
ein mit der option bigmem kompilierter openbsd/amd64 kernel findet auch mehr ram :)

immer schön testen und bugs melden! dann wirds evtl auch irgendwann mal standard
 
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