das die meisten modernen Betriebssysteme dafür ein fallback haben wie die busybox oder die bourne shell
Ich meine eher, dass die "meisten modernen Betriebssysteme" keinen Single-User Mode haben und kein Fallback mitbringen.
Damit kenne ich mich allerdings auch mal wieder nicht gut genug aus.
Aber busybox sehe ich quasi nur bei Knoppix oder anderen Live-Konstruktionen und eine sh (bourne-shell) kann ja nur dort genutzt werden, wo sie auch von System geladen und bereitgestellt werden kann. Nebenbei ist oft genug das, was man als bourne shell zu erkennen glaubt, tatsächlich eine a-sh, aber das spielt nun keine Rolle.
Wichtig ist für uns ja, was bei FreeBSD passiert und das bietet eben den Single-User Modus und da kann es unter Umständen (noch) nicht alle Dateisysteme mounten. Hierunter eben besonders jene, die einen Fehler aufweisen. Mit ZFS ist da die Welt vielleicht ein wenig anders, aber in einem UFS-Umfeld bedeutet das, dass bedeutende und wichtige Befehle, die man nun im Single-User-Modus haben möchte, einfach nicht vorhanden sind. Die Dateisysteme müssten erst geprüft und repariert werden, dann erst gemountet und dann erst sind alle Befehle des Systems vorhanden, die man haben möchte.
Ein einfaches Beispiel ist ja, wenn die Partition mit /usr/bin abgeschmiert ist. Es kann aber auch die mit /etc fehlen oder die /usr/local. Egal. Berüchtigt sind ja Fehler in der fstab, der rc.conf oder der dvice.hints, die ein Booten unmöglich machen und die im Single-user Modus behoben werden können. Falls die Partition rw gemountet und falls ein Editor dann gestartet werden kann. Dazu braucht natürlich der single-User einer funktionierende Shell.
Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass man doch eigentlich im Alltag keinen Root braucht und wenn, einfach eine andere Shell aufrufen kann, ohne die root-shell grundsätzlich zu ändern, muss dann auch eine Diskussion erlaubt sein, ob das Vorhaben tatsächlich die Mühe Wert ist oder ob der Themenstarter sich vielleicht der Konsequenzen gar nicht bewusst war.
Natürlich soll jeder nach seinem Willen glücklich werden, aber man muss nicht jeden einfach ohne Kommentar in sein eigenes Unglück laufen lassen.
Jedenfalls bin ich selbst für derartige Hinweise immer sehr dankbar gewesen.