Original geschrieben von ReinerWein
@CW
Nochmal: quantentheoretische Unschärferelation hat NICHTS mit dem Hintereinanderhängen von mathematischen Operationen, wie sie in Prozessoren ablaufen, zu tun.
Und weil die heutigen Computer nicht der wirklichen Welt ebenbürtig sind, werden eben neue Quantencomputer entwickelt.
Knapp gesagt: es kann KEINE Sicherheit mit den heutigen Computern geben.
Egal, wie du programmierst.
Nimm ein ganz einfaches Gatter, aufgebaut aus einer Handvoll Halbleiter, wie sie in den CPUs verwendet werden. Dieses wird funktionieren wie vorhergesagt.
Dann müsste es auch 100% sichere Software geben, denn sie beruht darauf.
Nimm ein paar kleinste Elementarteilchen und du wirst deine Probleme habe, ihre Position und Geschwindgkeit zu messen.
Und genau das ist das Problem: man hat Probleme sie 100% zu erfassen. Man kann nur die eine Sicht (einen Blickwinkel) auf die Atome werfen. Und daher kommt es zu Anomalien in der Berechnung.
Es liegen Welten (schon rein von der Größenordnung) zw. den kleinen Elementarteilchen und den Elektronen, die durch die CPU sausen.
Und daher kommt diese neue Technologie bald, weil sie viel weiter ist als die Elektronenrechner. Und vergiss nicht, dass auch Elektrone aus kleineren Teilchen aufgebaut sind, die eben den Quantenmechanischen Grundsätzen unterworfen sind. Und deren Wirkung pflanzt sich auf die höheren Elementarteilchen fort.
Die von Dir angesprochenen quantenmechanischen Effekte treten in CPUs nicht auf. Von daher ist diese "Fehlerquelle" nicht existent und ich muß Deinen AUsführungen leider nochmal widersprechen.
Die Fehlerquelle liegt in der Software und könnte mit der entsprechnenden Hardware schon im voraus analysiert werden.
Erst wenn man die passende Technologie hat, kann man diese Programmieren.
Was ich sagen will: man kann nicht mit vollkommenen Programmiertechniken (wenn es sowas gäbe) eine Hardware programmieren, die diese Programme nicht 100% unterstützt.
Weiterhin vermischt Du Fehler, die durch die Unschärferelation entstehen mit Fehlern, die durch schlampige Programmierung entstehen. Letztere sind durchaus vorhanden und haben mit ersteren nix zu tun.
Die Unschärfe gilt auch für uns: wir können einfach nicht alles erfassen.
Es geht nicht. Auch die einfachsten Programme können in bestimmten Situationen "anders" reagieren.
Daher müssen verschiedene Größen mitmachen: die Hardware, die von ihr überprüfte Software, die Programmiertechniken.
Das wollte ich damit sagen.
Es gibt nicht DIE eine Quelle an der es gemacht wird.
Der Kritik meiner Vorredner, daß Du quasi "verlangst" man soll sich anhand Deiner geposteten Links erst einmal informieren, bevor man mitreden "darf", schließe ich mich an.
Ich habe mich schon dafür entschuldigt, weil ich mit meinen Links nicht jemandem das Recht einräumen wollte, sondern einfach nicht sicher war, wieviele (und ob überhaupt) sich für solche Themen interessiert haben. Außerdem habe ich gesagt (und das hat man wohl übersehen), wenn man es schon bereits kennt, dann kann man gerne sofort posten.
Aber, wie gesagt: nochmals sorry ... es war nicht so gemeint.
Unischerheit eben ... der wir alle unterworfen sind.
Gruß
CW