static / dynamic
Dass die Bibliotheken sich in der Binary befinden, kann sowohl ein Vor- als auch ein Nachteil sein.
Arjan hat bereits geschrieben, dass es in gewissen Situationen vorteilhaft sein kann.
Nachteile ergeben sich, wenn sich in der Bibliothek, die fest eingebunden wurde, was geändert hat. Da fällt mir zum Beispiel
dieses Sicherheitsupdate ein. In dem Fall müssen diese statischen Programme neucompiliert werden, sonst befindet sich das Problem immernoch in ihnen (da die eingebundenen Bibliotheken nicht aktualisiert werden).
Das gleiche gilt natürlich auch für neue Funktionalitäten, wobei die wohl nur sehr selten in den Ports-Tree für ein- und dieselbe Version von OpenBSD eingebunden werden.
Wenn die Bibliotheken in der Binary sind, muss kein weiterer Speicher angefordert werden, der sagt, wo welche Bibliothek liegt. Wieviel das ausmacht (speicher- und CPU-mäßig) kann ich nicht sagen, außerdem wird der Unterschied minimal sein.
Da du von Packages gesprochen hattest: Würdest du zum Beispiel die bash nutzen wollen, kommt es drauf an, wie du sie einsetzen willst.
Dem Beispiel von arjan folgend könnte es ja sein, dass du die bash als root-Konsole nutzen willst, da wäre die static-Variante sinnvoll. Wenn du aber bash als Benutzershell einsetzen willst, kannst du auch auf die shared-Variante zurückgreifen, da das System sehr vermutlich korrekt hochgefahren ist, wenn ein Benutzer sich einloggen darf.
