Ich hab nen Celeron M 360J Notebookprozessor auf nem Sockel 479 Board laufen. Die aktuellen Varianten der CPU sind für ab 50 EUR zu bekommen, die amd64-tauglichen Versionen der 500er-Reihe für ab 100 EUR:
http://geizhals.at/deutschland/?cat=cpumobi&sort=p
Boards gibt's ab 100 EUR:
http://geizhals.at/deutschland/?cat=mbintmob
Interessant für viele dürfte zum Beispiel das MSI Fuzzy 945GM2 sein, mit ganzen 3 Intel 82573L PCI-Express Gigabit-Ethernetcontrollern. Die ja bekannterweise von em(4) von FreeBSD unterstützt werden.
Man kann auf dem Weg einen low-end Server bauen, der sehr wenig Strom zieht, oder aber das Ganze auch raufskalieren bis zum mobile (!) Core 2 Duo mit 4 GB RAM.
Ich hab weil meine 3,5" Platte abgeraucht ist zudem noch 2,5" SATA-Platten im RAID-1 verbaut, die auch nur jeweils 0,8 Watt im Leerlauf und 2 Watt beim Lesen/Schreiben ziehen und zudem auch noch leiser sind als alle 3,5"-Platten auf dem Markt.
Ich muss dazu sagen, dass ich vor dem Celeron M bereits 2 Jahre lang einen VIA C3 Nehemiah mit 1,2 GHz laufen hatte. Der erreichte jedoch auch bei sehr performanten Komponenten nur die Leistungen eines Pentium 3 mit 667 MHz. Und die Qualität des VIA VPSD-Mainboards war auch unter aller Kanone. Die meisten Kondensatoren waren nach 2 Jahren Dauerbetrieb schon aufgeplatzt und ausgetrocknet, was permanente Abstürze zur Folge hatte. Für Silentsysteme oder gar Passivbetrieb nicht zu empfehlen. Zudem für die angestaubte Technik teuer.
Ich kann daher von VIA-Systemen nur abraten.
Eine gute Alternative zu dem ganzen Aufwand ist es übrigens, gebrauchte T-Serie Thinkpads zu kaufen und die einfach als Server mit einer frischen Platte und entstaubtem Lüfter durchlaufen zu lassen. Ungeschlagen niedrige elektrische Leistungsaufnahme, bei Niedriglast lautlos und sehr kompakt. Einziger Nachteil: ohne teure Dockingstation nur eine Festplatte möglich und damit kein RAID.