Hallo zusammen,
ich schreibe ja recht selten hier etwas, aber bei dem Thema habe ich das Bedürfnis meinen Senf dazu abzugeben.
Also Senf:
Als ich dies hier überflog hatte ich kurz Verständnisschwierigkeiten, weil einmal su nicht funktioniert und ein anderes mal mit korrektem PW funktioniert

Das hat sich ja geklärt.
@worker
Wenn du schon eine Weile bei Linux bist: ja dann solltest du mindestens den Unterschied zwischen su und sudo kennen, außer du kommst aus der Ubuntu-Ecke, dann sei dir verziehen

Der dortige inflationäre Gebrauch von sudo ist mir - ehrlich gesagt - zuwider. (Und die Diskussion über su und die wheel-Gruppe habe ich schon aufgegeben...sollen die Linuxer machen wie sie wollen)
sudo kann durchaus ein nettes Hilfsmittel sein, wenn es mehrere Admins gibt und nicht jeder das root-PW kennen soll; das ergibt aber nur dann einen Sinn wenn sudo per whitelist verwendet wird, denn wenn jeder "Hilfs-Admin" mit 'sudo su' root werden kann, dann kannst du ihnen auch gleich das root-PW geben und auf die sudo-Krücke verzichten, weil wegen:
# sudo su
# passwd
Es gibt aber noch eine nette Möglichkeit auf der einen Seite für Faule, wenn es locker konfiguriert wird, auf der anderen Seite für jene, die eine 2FA für su wollen:
Wenn du dich eh per pubkey einloggen willst, kannst du pam auch so anpassen, dass es den pubkey auch zum Auth für su nutzt, d.h. wenn der pubkey in der Liste steht wirst du nach Eingabe von su ( pam prüft pubkey ) zu root.
Du kannst es natürlich auch so einstellen, dass du sowohl einen korrekten key haben
und das root-pw noch zusätzlich eingeben musst, um root zu werden.
Variante eins würde sich dann auch für weitere Admins anbieten, wenn sie per 'sudo su' eh root werden können. Welcher pubkey zum su-auth verwendet wurde steht dann auch in den Logs, also weisst du dann auch wer wann root war.