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Tablet mit FreeBSD

pit234a

Well-Known Member
#26
Du meinst also man sollte FreeBSD generell ohne GUI nutzen und alle sachen im Desktop-Bereich sind nutzlos?
nein.
Ich meine: FreeBSD hat mit Desktop und GUI nichts zu tun. Alle diese Anwendungen werden nicht für FreeBSD entwickelt und nicht von FreeBSD. Sie sind allermeist mit Schwerpunkt auf Linux konzipiert. Wenn sie mit FreeBSD funktionieren, ok, dann kannst du damit einen Desktop aufbauen.
Wenn der Fokus dabei auf FreeBSD liegt und nicht auf einem pragmatisch funktionierenden System, ist das ja auch vollkommen in Ordnung. Ich nutze auch FreeBSD und beinahe nur als Desktop-System. Aber doch nicht, weil damit ein LibreOffice oder GIMP besser, schöner, schneller funktioniert, sondern, weil ich im Laufe der Zeit gelernt habe, wie einfach die Administration des kompletten Systems aus der Kommandozeile funktioniert. Von den Vorteilen eines ZFS ganz abgesehen.

Wenn ich von all dem gar nichts sehe, weil ein Tablett nun mal vollkommen auf GUI setzt, was nutzt mir dann das FreeBSD darunter? Gut zu wissen, dass es FreeBSD ist und ich eine etwas andere Lizenz benutze? Vielleicht. Aber technisch gesehen und zwar in Richtung des Endanwenders gedacht, der man auf einem Tablett ja immer wird, hat das doch überhaupt keine Vorteile, ja, in meinen Augen auch gar keinen Sinn.

Vielleicht hinkt dieser Vergleich nun, er geht mir eben durch den Kopf. NetBSD wird ja beworben: läuft sogar auf einem Toaster. So empfinde ich auch den Gedanken, FreeBSD auf einem Tablett zu wollen. Was, bitteschön, will ich mit einem Betriebssystem auf einem Toaster? Hier geht es doch nur um Funktionalitäten und ob da nun NetBSD oder QNX/Neutrino die Sensoren überwacht und den Strom einschaltet, ist doch wirklich vollkommen egal und belanglos. Ich erwarte Funktion und sicheren Betrieb (also keine Explosionen und Flammen).
Auf einem Tablett will ich ebenfalls Funktionen und zwar auf einer grafischen Oberfläche. Was habe ich davon, wenn ich sagen kann: "es läuft mit FreeBSD" und ich von diesem FreeBSD doch gar nichts sehen kann und es gar nicht wirklich benutze?
Was ich auf einem Tablett benutze sind grafische Tools und Apps auf der Oberfläche.Und das ist eben nicht FreeBSD.
 

turrican

Well-Known Member
#27
was nutzt mir dann das FreeBSD darunter?
FreeBSD wäre an sich ein schlanker Kernel, welcher, mit den richtigen Treibern versorgt auch auf weniger leistungsfähiger Hardware schalten und walten könnte. Darauf noch ein schlankes gestenbedienbares GUI - das wäre schon was - die Unix-Maschine zum in die Hosentasche schieben.
Hab auch schon oft genug mit ConnectBot Linux-Maschinen bedient, warum nicht ein Tablet mit Unix-Unterbau dazu?

Allerdings sind wir halt hier bei "den richtigen Treibern" und "gestenbedienbares GUI" - beides fehlt auch heute noch.

Ob es für sowas nen Markt gibt und ob jemand - außer mir - sowas überhaupt kaufen würde? Keine Ahnung - ein paar würdens vermutlich wollen, der großen Masse wärs egal.
 

CommanderZed

OpenBSD User
Mitarbeiter
#28
nein.
Ich meine: FreeBSD hat mit Desktop und GUI nichts zu tun. Alle diese Anwendungen werden nicht für FreeBSD entwickelt und nicht von FreeBSD. Sie sind allermeist mit Schwerpunkt auf Linux konzipiert. Wenn sie mit FreeBSD funktionieren, ok, dann kannst du damit einen Desktop aufbauen.
Wenn der Fokus dabei auf FreeBSD liegt und nicht auf einem pragmatisch funktionierenden System, ist das ja auch vollkommen in Ordnung. Ich nutze auch FreeBSD und beinahe nur als Desktop-System. Aber doch nicht, weil damit ein LibreOffice oder GIMP besser, schöner, schneller funktioniert, sondern, weil ich im Laufe der Zeit gelernt habe, wie einfach die Administration des kompletten Systems aus der Kommandozeile funktioniert. Von den Vorteilen eines ZFS ganz abgesehen.

Wenn ich von all dem gar nichts sehe, weil ein Tablett nun mal vollkommen auf GUI setzt, was nutzt mir dann das FreeBSD darunter? Gut zu wissen, dass es FreeBSD ist und ich eine etwas andere Lizenz benutze? Vielleicht. Aber technisch gesehen und zwar in Richtung des Endanwenders gedacht, der man auf einem Tablett ja immer wird, hat das doch überhaupt keine Vorteile, ja, in meinen Augen auch gar keinen Sinn.

Vielleicht hinkt dieser Vergleich nun, er geht mir eben durch den Kopf. NetBSD wird ja beworben: läuft sogar auf einem Toaster. So empfinde ich auch den Gedanken, FreeBSD auf einem Tablett zu wollen. Was, bitteschön, will ich mit einem Betriebssystem auf einem Toaster? Hier geht es doch nur um Funktionalitäten und ob da nun NetBSD oder QNX/Neutrino die Sensoren überwacht und den Strom einschaltet, ist doch wirklich vollkommen egal und belanglos. Ich erwarte Funktion und sicheren Betrieb (also keine Explosionen und Flammen).
Auf einem Tablett will ich ebenfalls Funktionen und zwar auf einer grafischen Oberfläche. Was habe ich davon, wenn ich sagen kann: "es läuft mit FreeBSD" und ich von diesem FreeBSD doch gar nichts sehen kann und es gar nicht wirklich benutze?
Was ich auf einem Tablett benutze sind grafische Tools und Apps auf der Oberfläche.Und das ist eben nicht FreeBSD.
Also zusammengefasst, für dich ist FreeBSD auf nem Desktop okay, du findest es aber sinnlos wenn das Gerät Touchdisplayeingaben unterstützt?

Hast du auch mit anderen Eingabemethoden ähnliche Probleme? Gibt ja auch z.B. Touchpads, Trackpoints oder so? Oder woran machst du das genau fest?

Wie schauts mit stationären, externen, großen Touchdisplays an normalen Desktop-PCs aus?
 

pit234a

Well-Known Member
#29
Also zusammengefasst, für dich ist FreeBSD auf nem Desktop okay, du findest es aber sinnlos wenn das Gerät Touchdisplayeingaben unterstützt?
nein.
Das ist eine sehr weit von meiner Darstellung abweichende Zusammenfassung und geradezu irre führend, weil ich hier mitnichten irgendwas "okay" zu finden habe oder zu finden gedachte.

Weil ich da offenbar sehr falsch verstanden werde, versuche ich es nochmal, obwohl ich mich zuvor schon redlich bemühte und deshalb vermutlich auch nun wieder scheitere.
Hast du auch mit anderen Eingabemethoden ähnliche Probleme? Gibt ja auch z.B. Touchpads, Trackpoints oder so? Oder woran machst du das genau fest?
Ich habe überhaupt gar keine Probleme mit irgendwelchen Eingabemethoden. FreeBSD hat diese Probleme, weil FreeBSD halt nicht irgendein GUI-System ist. Wenn ich FreeBSD nutzen möchte und zwar aktiv, so, dass ich überhaupt bemerke, dass es FreeBSD und nicht irgendwas sonst ist, geht das nicht aus einer GUI heraus und Tabletts sind nun mal pure GUI-Systeme.
Daraus leite ich meine Frage ab, was denn FreeBSD auf einem Tablett überhaupt bedeutet, überhaupt soll.

FreeBSD wäre an sich ein schlanker Kernel, welcher, mit den richtigen Treibern versorgt auch auf weniger leistungsfähiger Hardware schalten und walten könnte. Darauf noch ein schlankes gestenbedienbares GUI
FreeBSD ist nicht nur ein Kernel, sondern es bringt ein furchtbar großes Userland mit, das hier im Wettstreit mit Android, I-OS, Busybox und ähnlichen Lösungen stehen würde. Ich will da nicht Zeilen des Quellcodes zählen. Wenn eine Architektur damit klarkommt, so sei es drum.
Der zweite Satz hat es in sich, denn dieses GUI ist das, was eigentlich zählt. So ein GUI müsste aber erst für FreeBSD und passend für Tabletts entwickelt werden. Nicht, dass es vielleicht sogar Hersteller gibt, die genau so etwas machen, also nicht, dass FreeBSD dafür untauglich wäre. Aber derzeit gibt es keine vernünftigen, freien Lösungen und wenn, dann kommen sie alle aus dem Linux-Land und welchen Vorteil hat man dann, mit einem FreeBSD-Unterbau?
Und wie gesagt: die Apps. Welche Apps würde es denn für solch ein System geben?
Was würde ich also damit machen?
Doch nur irgendwelche Icons klicken und zwischen Anwendungen hin und her schalten.
Würde ich einen ZFS-Snap erstellen? aus dem Terminal?
Würde ich einen freebsd-update machen, einen pkg upgrade und das von Konsole? Würde ich meine Sprache in der login.conf festlegen und das Systemverhalten in der rc.conf?
Dann irgendeine GUI starten, mittels startx?
Und damit dann Anwendungen nutzen, die für Android oder Linux gebaut wurden?
Ich weiß es nicht, aber ich sehe hier wirklich nicht, was FreeBSD da soll. Es gibt kein "Tablett FreeBSD" und das liegt nicht an mir oder meiner Haltung zu dieser Frage.
 

turrican

Well-Known Member
#30
Naja, vorstellen dass es sowas geben könnte darf man sich ja schon; es hat halt nur noch niemand so ein BSD samt Tablet gemacht - und wird vermutlich auch nie.
 

Lance

Well-Known Member
Themenstarter #31
So, ich habe NomadBSD auf dem Tablet ausprobiert. Es scheint beim Boot im Prinzip alles bis auf 2 Sachen (bei einer erkennt er nix, einmal heisst es no Driver attached) erkannt zu werden, aber er bleibt (auch mit angeschlossener Tastatur) bei/nach folgendem hängen: (ich füge mal die letzten vier Zeilen ein)
Code:
atkbcd0: <Keyboard controller (i8042)> at port 0x60,0x64 on isa0
atkbd0: <AT Keyboard> irq 1 on atkbcd0
kbd0 at atkbd0
atkbd0: [GIANT-LOCKED]
 

turrican

Well-Known Member
#32
Kannst du bei NomadBSD auch wie in FreeBSD beim Booten nen "Safe Mode" bzw "Verbose Mode" auswählen?
Wenn ja, schau mal, ob und was da dann noch für Ausgaben kommen, und poste die mal.

Ansonsten probier mal im Loader Prompt (Auswahl "3" bei FreeBSD Bootscreen, falls es so eine Möglichkeit in Nomad auch gibt), da gabs nen Bug bei Intel Atom Architekturen (was hatte dein Tablet gleich nochmal?), allerdings schon ne Weile her (2016, Bugzilla ID 207910):
Code:
set hint.uart.0.disabled="1"
set hint.uart.1.disabled="1"
boot
 

Lance

Well-Known Member
Themenstarter #33
@turrican
Ich komme mit letzterem Tipp zwar weiter, aber es kommt am Ende die Fehlermeldung:
Code:
Mounting from ufs:/dev/label/nomadroot failed with error 2
die anschliessenden Parameter für
Code:
mountroot>
die mir als Auswahl angezeigt wurden brachten mich nicht weiter.
 

turrican

Well-Known Member
#34
Bin mit nomadbsd leider überhaupt nicht bewandert, nen mount error 2 kenn ich nur von ZFS (da isses "unknown filesystem"), aber wenns booten ähnlich FreeBSD ist, prober mal folgendes im loader, ggf ist das Device noch nicht 100% "ready" zum mounten beim booten:

Code:
set kern.cam.boot_delay=20000
boot
 

cabriofahrer

Well-Known Member
#36
Eine weitere Möglichkeit zum Ausprobieren ist FreeBSD direkt auf einem USB-Stick zu installieren und auch von diesem zu booten, falls das Tablet das zulässt. Nur dann weiss man wirklich, wie vanilla FreeBSD sich verhält. Man müsste dann natürlich xorg nachträglich installieren und ausprobieren.
 

Lance

Well-Known Member
Themenstarter #38
Ich wollte es mal direkt installieren (nicht auf einen USB Stick) - es kommt folgende Fehlermeldung:

Code:
atkbcd0: non-PNP ISA device will be removed from GENERIC in FreeBSD 12.
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#40
Und er wird uns in Zukunft erhalten bleiben. Alle kein PNP sprechende ISA-Geräte rauszuwerfen war ein gute Idee, aber ohne den Intel 8042 gehts halt nicht so wirklich. Auch wenn er meist nur noch durch im System Management Mode laufende Software emuliert wird.
 

christian83

Well-Known Member
#41
Mal eine unqualifizierte Frage von mir... Warum gibt es eigentlich abgesehen von FreeBSD kein Linux auf Tablets? Linux gibt es ja in allen Versionen für alle Geräte und wenn ich nur lange genug suche finde ich vermutlich eine Version für meinen Toaster. Es ist schon etwas seltsam das wir seit vielen Jahren hunderte Smartphones und Tablets haben die eigentlich auch mit Linux laufen sollten. Ein Android ist ja eigentlich im Kern auch nur ein Linux Kernel mit weiteren Komponenten. Nun sollte es neben Dutzenden Roms doch eigentlich kein Problem sein ein normales Desktop System dort lauffähig zu machen, zumindest eine funktionierende Konsole. Aber man findet dazu überhaupt nichts.

Oder übersehe ich etwas? Von meiner Idee aus sollte es ja egal sein ob im Speicher nun eine Linux mit Android liegt oder ein Debian oder BSD. Wie die Hardware dann läuft ist eine andere Sache, aber scheinbar ist es dann doch nicht so einfach...
 

turrican

Well-Known Member
#42
Mal eine unqualifizierte Frage von mir... Warum gibt es eigentlich abgesehen von FreeBSD kein Linux auf Tablets? Linux gibt es ja in allen Versionen für alle Geräte und wenn ich nur lange genug suche finde ich vermutlich eine Version für meinen Toaster. .... Wie die Hardware dann läuft ist eine andere Sache, aber scheinbar ist es dann doch nicht so einfach...
Ich denke mal aus dem gleichen Grund wie bei den BSDs - keine Marktmacht (der grossen Mehrheit ists schlicht egal was drunter läuft, solange es Apple IOS ist :D) und eine fehlende Finger-GUI-Bedienbarkeit der Oberfläche; und die Oberfläche ist im Prinzip ja auch nur Beigabe, die genannten OS (Linux und BSD) könnten auch ganz ohne GUI betrieben werden - am Tablet natürlich doof, ohne angekoppelte Tastatur (per BT oder Kabel).

Das WeTab (oder wie hieß das gleich nochmal?) hätte damals ja ein Linux-basiertes Tab werden sollen, ging aber in die Hose; alle kauften damals entweder iPad oder halt Android.

P.S. und aufm Toaster hat ein NetBSD zu laufen, jawoll...
 

christian83

Well-Known Member
#43
Also wäre es technisch einfach möglich ein beliebiges System auf bestehender Tablet Hardware zu booten, oder stehen da noch größere Hürden im Raum z.B wegen Bootloader oder Besonderheiten beim booten? Im Prinzip wäre es ja eine praktische Spielerei so ein Tablet. Wenn ich überlege das mein altes Tablet einfach als kleiner Server oder sonst etwas laufen könnte. Wäre vermutlich schneller als ein raspberry Pi und sparsamer. Ganz nebenbei kommt es default auch mal ohne Netzspannung aus und für ein Pi Hole oder Überwachung von irgendwas oder sogar als telefonanlage sollte es wunderbar nutzbar sein.
 

turrican

Well-Known Member
#44
Die Androiden sind alle von den Herstellern verdongelt, damit die nur die Herstellereigenen Kernel booten, und die Äpfel sowieso.
Alternative wären eben die x86-basierten Hardware-Kisten, aber da wird meist wieder ned die komplette Hardware erkannt.
Vielleicht tut sich in den nächsten Jahren mehr mit ARM oder RISC-V, aber aktuell schauts da mau aus.
 

christian83

Well-Known Member
#46
Ich habe hier von Odys mehrere Wintab Geräte. Ein normales Atom basiertes Gerät. Da laufen Linux und BSDs ohne Probleme. Naja fast 32 Bit UEFI klappt bei Windows 10 64 Bit wunderbar bei Linux muss man da schon etwas Handarbeit leisten. Aber gut Windows 10 ARM könnte da Verbesserungen bringen sofern die Geräte nicht auch komplett geschlossen sind. Aber arm und Grafik ist ja auch nicht ganz einfach. Ich glaube auch echtes OpenGL klappt da nicht wirklich sondern nur bei Beschleunigung dieses andere Implementierung. Das fällt einem auf dem raspberry ja auf die Füße wenn man mal Videos schauen will oder ein kleines Spiel spielen möchte.
 

Lance

Well-Known Member
Themenstarter #47
Ich sehe in einem Linux (theoretisch auch FreeBSD) Tablet einen deutlichen Mehrwert gegenüber iOS und v.a. Android Geräten. Da störts mich auch nicht, wenn die Touch Bedienung nicht 100% perfekt ist wie bei iOS.
Ich finde, der Gnome3 Desktop bzw die Entwickler dessen machen da schon eine gute Arbeit! So sieht für mich eine Stimmige und funktionierende Bedienung aus, für beides ausgelegt!
Ein Windows 10 ist nach wie vor ein Graus dagegen. Und das sage ich nicht, weil ich Windows nicht mag und nie mochte sondern weil ich alles immer länger ausprobiert hatte und auch Windows hatte ich (angefangen mit einem Win 8.1 Tablet) mit Win 10 noch eine zweite Chance gegeben. Eine dritte gibts nicht und tut auch nicht not :)
 

serie300

Well-Known Member
#48
Mal eine unqualifizierte Frage von mir... Warum gibt es eigentlich abgesehen von FreeBSD kein Linux auf Tablets? Linux gibt es ja in allen Versionen für alle Geräte und wenn ich nur lange genug suche finde ich vermutlich eine Version für meinen Toaster. Es ist schon etwas seltsam das wir seit vielen Jahren hunderte Smartphones und Tablets haben die eigentlich auch mit Linux laufen sollten. Ein Android ist ja eigentlich im Kern auch nur ein Linux Kernel mit weiteren Komponenten.

M.E. weil die ganzen Zusatzfunktionen und HW Eigenschaften proprietär und z. T. nicht offengelegt sind; auf dem SOC ist ja viel mehr drauf als der Prozessor. Schon die Grafikeinheit ist proprietär , öffentliche Doku gibt's i.d.R. nicht. Und Google hat in Android gegenüber linux nochmal erheblich entwicklung investiert.
 

lme

FreeBSD Committer
#49
Der Zug ist einfach abgefahren. Die Masse wird niemals zu einem Linux / BSD Tablet oder Smartphone wechseln, wenn's da nicht die schon gekauften Apps und Whatsapp drauf gibt...
 

CommanderZed

OpenBSD User
Mitarbeiter
#50
M.E. weil die ganzen Zusatzfunktionen und HW Eigenschaften proprietär und z. T. nicht offengelegt sind; auf dem SOC ist ja viel mehr drauf als der Prozessor. Schon die Grafikeinheit ist proprietär , öffentliche Doku gibt's i.d.R. nicht. Und Google hat in Android gegenüber linux nochmal erheblich entwicklung investiert.
Das gilt für alle in diesem Thread.

Bitte achtet dadrauf zwischen X86 (AMD64) und den geschlossenen Tablets (Android, iOS) zu unterscheiden.

Hier werden immer wieder 2 völlig unterschiedliche Welten miteinander vermischt die maximal die ähnliche Bauform (Tablet) miteinander gemein haben.

Danke!