Unsterblichkeit?

Würdest du die Pille nehmen?

  • Ja

    Stimmen: 22 47,8%
  • Nein

    Stimmen: 24 52,2%

  • Umfrageteilnehmer
    46
Um hier keine falschen zuzulassen. Mein letztes Posting war sehr wissenschaftskritisch, aber mal davon abgesehen, dass es bei unserer Warheitsdiskussion darum geht will ich damit nur erreichen, dass die Wissenschaft "verkommt".

Meine Wahrnehmung, die leider hauptsächlich auf der von Massenmedien beruht, ist dass es einfach zu wenig Ktitik an neuen Theorien kommt. Damit meine ich eben Dinge, wie Studien. Was soll man davon halten, wenn es zehn wissenschaftliche Studien gibt, die zu zehn unterschiedlichen Ergebnissen kommen und alle sagen, dass die anderen den Fehler gemacht haben.

Es geht doch darum, dass jemand, der sich als Wissenschaftler sieht sich Fehler eingesteht, seine Dinge hinterfragt und nicht mit falschem Stolz Dinge ans Licht führt, die der Wahrheit nicht entsprechen.

Ich finde, dass in Zeiten mit großen sozialen Problemen darauf geachtet wurde, dass eine offene Wissenschaft, die keine internen Konflikte hat (also, dass man die Wahrheit haben will, anderen vergönnt, dass sie sie zuerst entdecken und nicht versucht andere Forschungsgruppen schlecht dastehen zu lassen) und trotz wirtschaftlichem Druck _keinesfalls_ falsche Forschungsergebnisse abliefert oder ähnliches, wie man es leider immer öfter hört.

IMO ist es eine wichtige Aufgabe der Wissenschaft sachlich zu sein (bzw. Sachlichkeit bereitzustellen, weiß nicht wie ich das sagen soll) und es damit zu ermöglichen Dinge frei von Emotionen zu sehen.

Eine solche Einstellung und ein Vorhandensein von objektiven, unabhängigen Forschungsmöglichkeiten erschwert es egoistische, zerstörerische, Emotionen missbrauchende "Gruppierungen" an die Macht zu kommen, welche es in den o.g. schwierigen Zeiten ohnehin einfacher haben und noch mehr Öl ins Feuer schütten.

Und weil ich nicht will, dass die Wissenschaft eben diese gute Einstellung verliert kritisiere ich dort, wo etwas absacken könnte.

Wobei das genaue Gegenteil, also Herrschen von Emotionslosigkeit, etc. in Kombination mit Effektivitätsgier auch nichts ist, was man haben will. Deshalb sage ich immer: Computer sind zum Rechnen und Menschen zum Denken. Manche Leute scheinen das ab und zu zu verwechseln.

Wäre auch noch ein Thema: Kreativität, eine der letzten Fähigkeiten, die den Menschen vom Computer unterscheidet? :D
 
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