Verständnisproblem Intel ICH5 "Software"-Raid

Hubert

Well-Known Member
Das ist bestimmt ne blöde Frage, aber ich verstehe das überhaupt nicht. Googlen ist da auch mehr als verwirrend für mich.

Ich habe ein Asus P4P800-SE und zwei Sata-Platten, die ich gerne als Raid 1 betreiben möchte. Nun kann man im BIOS irgendwie was mit "Raid-Modus aktivieren" wählen.

Meine erste Frage wäre dann also:

Was für einen Unterschied bezüglich der Raid-Konfiguration beim Betriebssystem macht es (etwa bei FreeBSD), wenn ich das mit dem Raid im BIOS ein- bzw. ausschalte?

Danke schon mal :)
 
Naja, wenn du Raid im Bios einschaltest, ist es Hardwareseitig aktiv, d.h. dein FreeBSD sieht gleich nur eine HDD. Wenn du es nicht im Bios einschaltest musst du es z.b. in FreeBSD einrichten.
Ansonsten dürfte der Unterschied minimal sein, mit der Hardware-Lösung wirst du wahrscheinlich ein Tick schneller fahren und mit der Software Lösung bei FreeBSD flexibler sein.

--reh--
 
reh schrieb:
Naja, wenn du Raid im Bios einschaltest, ist es Hardwareseitig aktiv, d.h. dein FreeBSD sieht gleich nur eine HDD.

Soweit ich das mit dieser "Software"-RAID-Sache verstanden habe (und ich bin mir da nicht sicher, deswegen dieser Thread) ist es so, daß die Software in diesem Fall im Treiber für den Controller enthalten sein muß. Wenn der Treiber diesen Modus nicht unterstützt, dann sieht das OS gar keine Festplatte.
 
nein, dann sieht das os zwei einzelne platten.

diese pseudo-hardware raid-controller sind im grunde nur software-raids.

einfache ide-controller (pata oder sata), wobei das bios des controller im stande ist die raid-daten (meta-daten) auf die platten zu schreiben. Zusätzlich bietet das controller-bios eine boot möglichkeit von diesem array.

fbsd sieht all diese pseudo-raids als ata-pseudo-raid und behandelt sie als raid, WENN das format der meta-daten bekannt ist. die reine raid-funktionalität muss dann vom ata-framework in fbsd gehandelt werden.

wie immer alle angaben ohne gewehr
 
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