ari
Well-Known Member
Einen wunderschönen (heissen) Tag wünsche ich,
ich plane eine Installation von FreeBSD 8.2 auf meinem Notebook (d.h. für den Desktopbetrieb), und da mein Wissensstatus in Bezug auf BSD - wenn man freundlich aufgelegt ist - als "blutiger Anfänger" klassifiziert werden kann stellt sich mir die Frage, welches Dateisystem für mich respektive meine Zwecke am ehesten geeignet ist.
Der Dokumentation habe ich entnommen dass folgende Dateisysteme von (Free-)BSD unterstützt werden:
NTFS fällt aus, FAT (für mich) detto, somit bleiben mir also nur mehr drei Stück über - zu ReiserFS finden sich im Netz unterschiedliche Informationen, manche sagen dass bisher nur Leseoperationen möglich sind, andere Stellen behaupten dass auch Schreibzugriffe möglich sind; so oder so bleibt die Unterstützung experimentell und ich vertraue (wieder einmal) auf die Dokumentation die mir sagt:
ZFS würde zwar einige Vorteile bieten, diese liegen aber oftmals im Bereich des Server- oder Clusterbetriebs, sind also für den Privatanwender wie mich nicht unbedingt nützlich, ich zitiere in diesem Fall den passenden Wikipediaartikel:
Da ext3 abwärtskompatibel zu ext2 ist würde ich im Falle des Falles eher ext3 nehmen, mir fallen da keine wirklichen Nachteile auf, die bei der Verwendung von ext3 existent sein könnten (Verzeihung, dass es immer nur Wikipedia ist, ist allerdings oftmals die schnellste Quelle.), Wikipedia meint:
Momentan würde ich zu ext3 tendieren, ganz nach dem Motto "Was der Bauer kennt frisst er gern", würde aber gerne eure Meinungen dazu hören. (Entschuldigung, dass der Text stellenweise so unformatiert ist und ich mich nicht vollständig informiert habe, das wär' dann doch ein bisschen zu viel auf einmal gewesen. *g*)
ich plane eine Installation von FreeBSD 8.2 auf meinem Notebook (d.h. für den Desktopbetrieb), und da mein Wissensstatus in Bezug auf BSD - wenn man freundlich aufgelegt ist - als "blutiger Anfänger" klassifiziert werden kann stellt sich mir die Frage, welches Dateisystem für mich respektive meine Zwecke am ehesten geeignet ist.
Der Dokumentation habe ich entnommen dass folgende Dateisysteme von (Free-)BSD unterstützt werden:
- UFS
- ext2/ext3
- NTFS (Allerdings nur Lesezugriffe)
- FAT
- ReiserFS (Allerdings nur Lesezugriffe)
- XFS (Allerdings nur Lesezugriffe)
- ZFS
NTFS fällt aus, FAT (für mich) detto, somit bleiben mir also nur mehr drei Stück über - zu ReiserFS finden sich im Netz unterschiedliche Informationen, manche sagen dass bisher nur Leseoperationen möglich sind, andere Stellen behaupten dass auch Schreibzugriffe möglich sind; so oder so bleibt die Unterstützung experimentell und ich vertraue (wieder einmal) auf die Dokumentation die mir sagt:
Für XFS spricht der Wikipediaartikel von:FreeBSD includes a read-only ReiserFS driver. For more information, see mount_reiserfs(8).
Ob und inwiefern diese Information noch aktuell ist kann ich nicht beurteilen, konnte aber keine gegenteiligen Informationen finden.FreeBSD gained read-only support for XFS in December 2005 and in June 2006 experimental write support was introduced; however this is supposed to be used only as an aid in migration from Linux, not to be used as a "main" filesystem.
FreeBSD gained read-only support for XFS in December 2005 and in June 2006 experimental write support was introduced; however this is supposed to be used only as an aid in migration from Linux, not to be used as a "main" filesystem.
ZFS würde zwar einige Vorteile bieten, diese liegen aber oftmals im Bereich des Server- oder Clusterbetriebs, sind also für den Privatanwender wie mich nicht unbedingt nützlich, ich zitiere in diesem Fall den passenden Wikipediaartikel:
In der Dokumentation wird ebenfalls darauf hingewiesen, dass ein ausreichend großer Arbeitsspeicher sicherlich kein Nachteil ist (1 GB minimal, 2GB+ ratsam - ich habe exakt 2 GB zur Verfügung.), also erwarte ich mal vorsichtig auch da eine Einschränkung der Performance, oder liege ich da kapital daneben?Ein Nachteil ist die Auslegung auf 128-Bit-Pointer (siehe Eigenschaften), da sie nicht der Wortbreite aktueller CPUs entspricht, die typischerweise bei 32 Bit im Bereich Appliances und älterer Personal Computer sowie bei 64 Bit im Bereich aktueller Einzelplatzrechner und den meisten Servern liegt. Somit ist auf derartigen Systemen keine optimale Performance gegeben. Überhaupt bringt die 128-Bit-Auslegung nur dort Vorteile, wo ungewöhnlich große Datenmengen gespeichert werden sollen.
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Die 128-Bit-Auslegung bedeutet hier also nur zusätzlichen Rechen- und Zeitaufwand sowie einen etwas erhöhten Platzbedarf auf dem Medium
Da ext3 abwärtskompatibel zu ext2 ist würde ich im Falle des Falles eher ext3 nehmen, mir fallen da keine wirklichen Nachteile auf, die bei der Verwendung von ext3 existent sein könnten (Verzeihung, dass es immer nur Wikipedia ist, ist allerdings oftmals die schnellste Quelle.), Wikipedia meint:
Ext3 ist langsamer als andere moderne Journaling-Dateisysteme, wie zum Beispiel XFS oder JFS, dafür jedoch relativ robust.
Weiterhin überschreibt ext3 bei Löschvorgängen die Block-Pointer der Inodes mit Nullen. Dies erschwert ein Wiederherstellen gelöschter Dateien, erhöht jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass die Integrität des Dateisystems nach einem Programmfehler oder Systemausfall ohne Datenverlust wiederhergestellt werden kann. Ein Wiederherstellen der Daten ist mitunter dennoch möglich
Momentan würde ich zu ext3 tendieren, ganz nach dem Motto "Was der Bauer kennt frisst er gern", würde aber gerne eure Meinungen dazu hören. (Entschuldigung, dass der Text stellenweise so unformatiert ist und ich mich nicht vollständig informiert habe, das wär' dann doch ein bisschen zu viel auf einmal gewesen. *g*)
