Was ist beim Kauf einer externen Festplatte zu beachten?

cabriofahrer

Well-Known Member
Ich möchte mir gerne eine externe Festplatte kaufen, doch ich weiß nicht, was dabei genau zu beachten ist, insbesondere, wenn ich sie für FreeBSD benutzen will.
Bei den Angaben liest man manchmal: "Funktioniert ohne Treiber auch unter Linux."
Trifft das auf jede externe Festplatte zu, mithin auch auf FreeBSD?
Gibt es Festplatten, die ganz ohne Netzteil auskommen, also nur über den USB-Port mit Strom versorgt werden?
Mit welchem Filesystem sollte die Platte formattiert werden, um maximale Kompatibilität zu haben?
Mit FAT32? Kann man von FreeBSD aus mit FAT32 formattieren?
Wie sieht es mit ntfs aus, wenn man seine Dateien von FreeBSD aus sichern will, denn in man mount_ntfs steht folgendes:

WRITING
There is limited writing ability. Limitations: file must be nonresident
and must not contain any sparces (uninitialized areas); compressed files
are also not supported. The file name must not contain multibyte charac-
ters.

"compressed files are also not supported".

Heißt das, ich kann auch keine mp3's mit mount_ntfs sichern?

Könnt Ihr eine bestimmte Festplatte besonders empfehlen?
Wie gehe ich dann nach dem Kauf am besten vor mit dem Formattieren?
 
Externe Festplatte hatte ich mir auch schon überlegt, deswegen hoffe ich auf viele Antworten. ;)
Wenn dann würde ich gleich eine mit Ethernetanschluss besorgen, damit man sie nicht umstöpseln muss, wenn andere im heimischen Netzwerk etwas sichern wollen. Gibt's da irgendwelche Besonderheiten, die von den Antworten auf den OP abweichen?
 
ich hab nen 4gig usb-stick. (usb-support bei *BSD ist gegeben.)
den kann ich problemlos unter openbsd/linux/macos x laufen lassen.
formatiert ist er mit fat32.

ob fat32 auch groessere partiotionen unterstuetzt weiss ich nicht.
das ganz du aber notfalls ausprobieren. unter ntfs wuerde ich die externe platte AUF GAR KEINEN FALL formatieren.

was du sonst noch beachten musst ist die physik solcher platten: es gibt 3.5"-gehaeuse und 2.5"-dinger. auf den ersten blick wirken die 2.5"-dinger besser, weil die kein externes netzteil brauchen.
das gibt aber probleme bei notebooks, weil die platten beim hochfahren meistens mehr strom ziehen als im laufenden betrieb. da war mal was in der ct dazu.
 
FAT32 unterstuetzt Partitionsgroessen bis zu 32 GB(zumindest kann man unter Windows nur Partitionen mit dieser Groesse erstellen, lesen kann man wohl auf groessere Partitionen die zB mit mkdosfs unter Linux erstellt wurden) ...wobei eine Datei nicht groesser als 4 GB sein darf (dh die Datei darf 4GB -1Byte gross sein :-) )
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen das man da nichts beachten brauch, außer daß die Anschlüsse auch zu deinen Rechner Passen. Hast du USB 2.0, Firewire? Oder gar beides.
Ich persönlich würde wenn ich mir eine neue externe Platte zulegen würde, auf Firewire achten. Die Datenraten bei Backups sind sehr gering gegenüber dem Firewire. Zu USB-Platten muss ich sagen die 3 1/2 Zoll laufen mit extra Stromversorgung, die 2 1/2 Zoll laufen über die USB Spannung. Zur Formatierung würde ich eines ausschließen, dass da wäre einmal NTFS. Fat32 würde ich hingegen vorziehen wenn es darum geht Zwischen Windows und Linux bzw FreeBSD daten zu tauschen. Einen extratreiber brauchste bei Windows XP glaube für ext2. Also kannst dir dann Aussuchen welche der beiden Filesysteme du nimmst. Wenn du nur auf FreeBSD setzt dann würde ich ganz klar UFS vorziehen. Wobei für Windows soll es auch einen UFS Treiber geben. Aber da habe ich keine Ahnung wie der reagiert bzw. ob er nur lesen kann oder auch schreiben.

Beispiel meines Mountbefehls für UFS
Code:
 mount /dev/da0s1c /mnt/exthdd

Für Fat32 wäre dann
Code:
 mount_msdos /dev/da0 /mnt/exthdd
oder
Code:
 mount -t msdos -o rw /dev/da0 /mnt/exthdd

Die Fatsache steht aber bei mir in der /etc/fstab.
Zu deiner Empfehlung würde ich dann sagen das du am besten ein Bausatz holst und keine Fertige bzw. lasse dir die im Geschäft einbauen.
 
O.K., danke für die vielen Antworten.
Ich denke FAT32 wird wohl eine gute Wahl sein. Allerdings gibt es mkdosfs leider nicht unter FreeBSD, da muß man wohl mit einer Knoppix-CD booten und dann formattieren.
Gibt es denn ein Tool oder eine Möglichkeit, unter FreeBSD mit ext2 oder ext3 zu formattieren?
 
habe eben mal unter /sbin nachgesehen da gibts eine execution mit dem namen newfs_msdos
Code:
$ ls /sbin
adjkerntz       fsck_ffs        ipf             mount_msdosfs   restore
atacontrol      fsck_msdosfs    ipfs            mount_nfs       rmd160
atm             fsck_ufs        ipfstat         mount_nfs4      route
atmconfig       fsdb            ipftest         mount_ntfs      routed
badsect         fsirand         ipfw            mount_nullfs    rrestore
bsdlabel        gbde            ipmon           mount_procfs    rtquery
camcontrol      gconcat         ipnat           mount_reiserfs  rtsol
ccdconfig       geli            ippool          mount_std       savecore
clri            geom            ipresend        mount_udf       sconfig
comcontrol      ggatec          kldconfig       mount_umapfs    setkey
conscontrol     ggated          kldload         mount_unionfs   sha1
devd            ggatel          kldstat         natd            sha256
devfs           glabel          kldunload       newfs           shutdown
dhclient        gmirror         ldconfig        newfs_msdos     slattach
dhclient-script gnop            md5             nextboot        spppcontrol
disklabel       gpt             mdconfig        nfsiod          startslip
dmesg           graid3          mdmfs           nologin         sunlabel
dump            growfs          mknod           nos-tun         swapctl
dumpfs          gshsec          mksnap_ffs      omshell         swapoff
dumpon          gstripe         mount           pfctl           swapon
fastboot        gvinum          mount_cd9660    pflogd          sysctl
fasthalt        halt            mount_devfs     ping            tunefs
fdisk           ifconfig        mount_ext2fs    ping6           umount
ffsinfo         ilmid           mount_fdescfs   quotacheck      vinum
fore_dnld       init            mount_linprocfs rcorder
fsck            init.bak        mount_linsysfs  rdump
fsck_4.2bsd     ip6fw           mount_mfs       reboot
$

P.S. Einfach mal man newfs_msdos aufrufen und unten unter Example:
EXAMPLES
newfs_msdos /dev/ad0s1

Create a file system, using default parameters, on /dev/ad0s1.

newfs_msdos -f 1440 -L foo fd0

Create a standard 1.44M file system, with volume label foo, on /dev/fd0.
Du musst dann in deinem Falle es nach newfs_msdos /dev/da0s1 ändern
 
Gibt es denn ein Tool oder eine Möglichkeit, unter FreeBSD mit ext2 oder ext3 zu formattieren?

Ja: heißt, glaube ich, e2fstools. Gibts in den Ports.

Bei mir funktionierts mit einer externen USB-Platte einwandfrei. 50G habe ich als FAT32 formattiert, für den interbetriebssystemischen Datenaustausch, die restlichen 200G als ext2 für unwichtige Backup- und Auslagerungszwecke.
 
bei den mtools ist auch noch das proggie mformat dabei...
jetzt bin ich mir aber wieder wegen der maximalen partionsgroesse unsicher....
 
Glaube nicht das es funktioniert, denn soweit ich weiß ist es nur für lowlevel formatierte Disketten.
 
externe platten funktionieren nach meiner erfahrung ohne probleme.
bei fat oder ext2 unter freebsd solltest du aber folgendes beachten:
bei einem powerloss oder durch spontanes abziehen des usb-steckers, musst du beim nächsten mount erstemal fsck machen, was je nach hardware und partition echt lange dauern kann.
ich spreche aus erfahrung, 120gigs ext2 zu scannen dauert ewig. fehler können dadurch natürlich auch auftreten. (kaputte files und das übliche...)
 
Jo da muss ich sou_rebel Recht geben. Aus dem Blickwinkel habe ich mich noch nicht geäußert. Aber bei Datenträgern allgemein ist das so, das wenn sie entfernt werden dann auch Fehler produzieren. Und wenn es nur eine Diskette ist. Also besser erst umounten sonst rappelts in der Kiste und das meine ich wörtlich.
 
Meiner Meinung nach ist eine externe Platte an FireWire besser als an USB aufgehoben. Braucht man sie nur als Speichererweiterung, wirken Softupdates Wunder.

Zum Datentausch verwende ich zusätzlich wie Dettus einen USB-Stick mit MSDOS-FS.
 
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