Ob "wir" Deutsche wieder min. eine Mitschuld tragen? Die Hunde könnten ja deutsche Schäferhunde sein...
Im ernst, interessant war auch die Spiegel TV Reportage gestern abend. Da nehmen die GIs zwei französische Reporter fest, nehmen diese mit in ihr Lager, Augen natürlich verbunden und setzen diese dann mitten in der Wüste nachts wieder aus mit dem Hinweis das links Bagdad und rechts Faludscha ist.
Der Krieg macht aus den meisten eine Bestie...
Sind das nun collateral Schäden von kaputten Soldaten? Oder wird da gleich wieder alles über einen Kamm geschert?
Sicher, gut kann das niemand heissen, zumal sich die Amis ja noch sicher fühlen. Kriegsverbrecher? Wir? Unsinn, wenn ein US- Soldat angeklagt werden sollte dann setzen wir uns darüber weg. Die Arroganz der der amerikanischen Administration bringt diese noch zu Fall. Der Mensch lernt dann doch nicht aus der Geschichte (böse Zungen könnten nun behaupten das die Amis keine Geschichte haben, und wenn, dann ist diese komischerweise immer mit Krieg verbunden...).
Was dort passiert geschieht in jedem Krieg, das ist leider einfach so. Das die Iraker sich dabei natürlich vollkommen verarscht vorkommen ist auch klar, denn so sollte sich kein Befreier aufführen. Er ist nicht besser als der ehemalige Herrscher über dieses Land. Nicht besser? Nun ja, immerhin setzen sie kein Giftgas ein und es kommen nicht soviel um. Aber die Masse alleine macht es nicht aus, da sollte man nicht anfangen zu zählen, daher sind die US-Soldaten, die sich dort aufführen Graf Koks keinen Deut besser als Saddam.
Tja, die Taktik das Volk zu brechen scheint nicht zu gelingen, stattdessen werde es mehr die den Aufstand üben. Auch das hätte die US-Administration schon aus dem Konflikt mit Israel und Palästina lernen müssen, das es so nicht geht. Oder von den Russen und Tschetschenien. Oder aus der eigenen Geschichte in Vietnam und Korea.
Wenn die US-Administration schon nichts aus der Geschichte lernt, so hält sie wenigstens an einem Prinzip fest, es wiederholt sich alles...