Wieviele User greifen auf das NAS zu?
Für 4 Benutzer reichen bei mir 4GB für ZFS aus. Als Dienste laufen Samba, squeezeboxserver und transmission (je in einem Jail). Teilweise baue ich zusätzlich auch Packete auf dem Gerät ohne das sich andere User beschweren.
Mit Samba komme ich auf ca. 35MBytes/s Durchsatz, die CPU Last liegt dabei bei rund 20% und die der Platten bei rund 40%. Damit ist mein Netzwerk-Durchsatz der Flaschenhals bzw. Samba der Flaschenhals und ZFS kommt vermutlich gar nie in den roten Bereich.
Fazit: Ich würde ZFS auch mit nur 4GB auf jeden Fall testen falls die Nutzeranzahl ähnlich ist.
mousaka
Code:
Mem: 136M Active, 2758M Inact, 828M Wired, 1168K Cache, 418M Buf, 223M Free
OHNE SWAP
Die Uptimes des Rechners würden wenig sagen, weil ich in den letzten Wochen einige Dinge am umbauen, probieren und aktualisieren war (Mac-OS-X LION wollte nicht mehr so hübsch mit AFPD). Das System läuft von einem USB-Stick, der im Server verbaut ist. Weil ich dem nicht traue, fertige ich dann immer eine Kopie davon an und lege den zweiten Stick ins Gehäuse dazu. Dann muss ich halt öfter neu starten, um beide Sticks auch zu testen und deshalb kann ich für diese Kombination nicht mit großen Zeiten hausieren gehen.
Ansonsten legen nur Strom- und Hardware-Ausfälle oder Wartungsarbeiten das Gerät mal lahm.
Er funktioniert also grundsätzlich.
Es ist ein amd64 verbaut (cpuid sagt: "Intel(R) Core(TM)2 Duo CPU E8400 @ 3.00GHz") und der benutzt eben die 4GB RAM.
Es nutzen vier bis fünf PCs über NFS und maximal fünf gleichzeitig über AFP oder SMB den Server.
Die greifen nicht immer gleichzeitig zu und oft spielen sie nur Musik oder schauen einen Film, was insbesondere für drei SAT-Receiver gilt, deren Aufnahmen über NFS auf dem Server landen.
Die Daten sind auf einem ZFS-Raid mit fünf 1GB-Platten.
Auch bei mir ist das Netzwerk der Flaschenhals und zwar wahrhaftig.
Durch die bauliche Situation und persönliche Präferenzen einiger Mitbewohner weiblichen Geschlechtes bedingt, gibt es drei Netz-Stränge die untereinander über ein einziges 100MB Kabel verbunden sind. So kann ich von meinem PC aus zwar mit 1GB zugreifen, was gut ist, wenn ich Filme wandele oder Daten "rsynce". Alle anderen haben aber zusammen nur eine 100MB Leitung und das kann dann selbst bei Filmen schon eng werden.
Deshalb kann ich keinen guten Performance-Vergleich anstellen. NFS (ich nutze noch V3, bzw, habe nie die Exports umgestellt) scheint zwar etwas zu enttäuschen und hinter meinen Erwartungen zu liegen, aber meist sind die Übertragungen der Dateien bis 1GB schneller passiert, als ich auf die Anzeige (iftop) sehen kann und es interessiert mich auch nicht wirklich sehr, denn es ist mir schnell genug.
SMB und AFP scheinen etwa gleich gut zu laufen. Nun hinkt wieder der Vergleich meiner Erfahrungen, denn ich habe nur einen PC mit einem Windows XP und der ist nur sehr selten im Netz (er gehört mir auch gar nicht). Aber es sieht so aus, als wären Mac, FreeBSD und GNU/Linux Clients flotter und problemloser mit smb, als der MS-PC.
ftp geht bei allen etwa gleich und scheint bei der reinen Datenübertragung die Nase einen Tick vorne zu haben.
Die Übertragunsraten hängen auch stark vom jeweiligen Clienten ab, also der Leistung dieses PCs.
Von Seiten des Servers aus betrachtet kommt der aber mit den 4GB zurecht und hat neben den erwähnten noch ein paar weitere Kleinigkeiten an Diensten realisiert, ntpd und cupsd zum Beispiel.