Weltweite Demo am 15. Oktober

Ich wage zu bezweifeln, das es irgendetwas bringt.
Es scheint mir gaenzlich konzeptlos zu sein. Ein Weltweiter Protest fuer lokale Aenderungen?
Oder doch eine demokratische und unbestechliche Weltregierung?
Wie weit soll der Einzelne mitentscheiden? Und will der Einzelne das Ueberhaupt?
 
Ich habe nicht behauptet, dass es etwas bringt. Schaden wird es aber ziemlich sicher auch nicht. ;)

Das ist übrigens auch quasi das Motto: Nothing to lose, everything to win.

Einer der Gründe für die Erwähnung ist, dass ich Kommentare, wie das von Flex6 hier öfters lese und es deshalb für so manchen interessant sein könnte.

Naja, meine Meinung ist auch Politik,Staat und Behörden sollten sich an entsprechende Gesetze halten und das nicht nur vom Bürger verlangen und eigentlich als Besipiel vorangehen. Heute stimmen eben viele Sachen nicht mehr und das ist echt traurig.

Außerdem hat das ganze eine sehr, sehr breite Unterstützung von ganz unterschiedlichen Seiten. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass die Ziele (hier ein wenig detailreicher) nicht exakt definiert sind sind.

Es geht vor allem darauf aufzuzeigen, dass eine Breite Masse mit der gegenwärtigen Situation unzufrieden ist und sich gemeinsam aufstellt, weil es ihr nicht egal ist was passiert. Das ist der konstruktive Teil der Sache. Es geht nicht nur eine kleine Gruppe auf die Straße, die ein ganz bestimmtes Ziel hat, das Leute, die genau dieses Problem nicht haben auch nicht sonderlich interessiert. Man vernetzt sich, fordert, dass Demokratien wieder demokratischer, transparenter und vor allem auf die Bürger und nicht auf Unternehmen ausgerichtet arbeiten. Ja, man will mit einer globalen Demo lokale Probleme angehen, weil viele eine mangelnde Demokratie als Ursache dieser Probleme sehen.

Mir selbst gefällt die Idee des über politische Grenzen Zusammenhalt zeigen und, dass es nicht entweder eine Demo von Arbeitslosen, einer gewissen Berufsgruppe oder politischen Strömung ist, sondern sich Linke, Rechte, Religiöse, Atheisten, Richard Stallman, Arme, Reiche und Andere weltweit zusammentun. Damit gibt man ja auch ein gewisses Signal, dass man auch in der Politik nicht gegeneinander, sondern gemeinsam und global an Lösungen arbeiten soll. Dass es sich lohnt über den Tellerrand zu gucken brauche ich hier ja wohl nicht zu erklären. :)

Ausgangspunkt von dem ganzen ist Occupy Wall Street. Man kann es also als Solidaritätsveranstaltung sehen.

Propaganda: https://www.youtube.com/watch?v=Sa54JF6Cz6

Aber im Vertrauen: Ich werde immer mehr zum Nihilisten.
 
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