Das stimmt nicht so ganz.
Dass einige Methoden und Möglichkeiten veröffentlicht wurden, sagt ja nichts darüber, welche Möglichkeiten diverse Dienste darüber hinaus noch haben mögen.
Zu Zeiten des kalten Krieges etwa wurden manipulierte Computer in den Ostblock verkauft, die in der HW selbst Türchen eingebaut hatten.
Der Unmut seitens der USA wegen eines möglichen 5G Ausbau Deutschlands durch chinesische Unternehmen dürfte sicher zumindest Teilweise auch auf solchen Ängsten beruhen.
OpenSource ist für mich das beste Mittel, unerwünschter Spionage entgegen wirken zu können.
Wo gibt es denn in den ganzen HW-Ketten auch nur ein einziges OpenSource-Produkt? Wir haben es hier doch ausschließlich mit Black-Boxen zu tun, bei denen wir nicht wirklich wissen, was die denn alles können.
Es würde mich sehr wundern, wenn hier nicht entsprechender Einfluss ausgeübt würde, um verdeckte Zugangsmöglichkeiten zu schaffen, so verdeckt, dass etwa unsere Deutschen Dienste sie gar nicht nutzen können, geschweige denn, die Öffentlichkeit darüber etwas wissen könnte.
Edward Snowden ist mir von Anfang an recht suspekt erschienen.
Hat er wirklich großartige Neuigkeiten erzählt? Beweise, unwiderlegbare Beweise vorgelegt? Im Grunde hat er doch nur Dingen Namen gegeben, über die man schon lange etwas wusste. Dabei erhebt er dann den moralischen Zeigefinger, vielleicht, um sich selbst zu rechtfertigen. Jedenfalls weiß ich nicht wirklich, was ich von ihm halten soll, auch nachdem ich sein letztes Buch "Permanent Record" gelesen habe. Dass er wirklich Angst hatte und sich nur mit Glück absetzen konnte, das glaube ich durchaus. Aber der Bewertung von Journalisten, die bereits das Verwenden eines Live-Linux-Systems als geniales Hacken darstellen, kann ich nicht wirklich folgen.
Aber das wäre vielleicht ein eigenes Thema Wert.