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Wiederherstellung gelöschter Daten auf einem ZFS-Mirror

Yoda

[Linux|FreeBSD] - User
Themenstarter #26
Ha. Wenn man drüber nachdenkt, ist es eigentlich logisch. Wieder was gelernt. :)

Und vielleicht noch ein Tipp. Eine Snapshot-Rotation mitlaufen lassen. Ich mache es z.B. mit sysutils/zfsnap. Da kommt sowas in die Root-Crontab und schon ist man gegen die meisten Dummheitsfehler (ist nicht böse gemeint, ich glaube jedem von uns ist schon mal ein rm oder ähnliches ausgerutscht) gewappnet:
Code:
# Snapshotrotation
0 * * * *  /usr/local/sbin/zfSnap -a 6h -r system
@reboot    /usr/local/sbin/zfSnap -a 6h -r system

5 * * * *  /usr/local/sbin/zfSnap -d
@reboot    /usr/local/sbin/zfSnap -d
Es erstellt zur Bootzeit und dann jede volle Stunde einen Snapshot auf allen Datasets des Pools system, ist ein Snapshot mehr als 6 Stunden alt, wird er automatisch wieder gelöscht. So kann man in Schritten von jeweils einer Stunde insgesamt 6 Stunden zurückgehen.
Das ist wirklich eine prima Idee! :rolleyes:
 

mr44er

Well-Known Member
#27
@Yoda
Ich drück dir weiterhin die Daumen. :cool:

@Yamagi

DAS wäre doch die ideale Voraussetzung um Zugang zum Board zu bekommen. Man muß soundso viele autosnapshots nachweisen können.
Damit wäre vielen geholfen und es hält die Spammer fern. :)
 

Yoda

[Linux|FreeBSD] - User
Themenstarter #28
ich hab das gerade mal so gemacht:

Bash:
SHELL=/bin/sh
PATH=/sbin:/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/usr/local/sbin:/usr/local/bin
#
### SnapShot-Rotation
### zfs list -t snapshot
@reboot    zfSnap -a 6h -r $(zpool list | grep -Ev '^NAME' | awk '{print $1}') ; zfSnap -d
0 * * * *  zfSnap -a 6h -r $(zpool list | grep -Ev '^NAME' | awk '{print $1}')
5 * * * *  zfSnap -d
 

medV2

Well-Known Member
#29
Ad Snapshots: Ja sowas hab ich in der Firma für unsren Fileserver, einen Snapshot alle 1h, aufgehoben für 48h. Ursprünglich als Gegenmaßname für Verschlüsselungstrojaner gedacht, aber auch beim Chef konnte ich schon punkten als er mal versehentlich nen Projektordner gelöscht hat :D


General als Schutz gegen Blödheit richte ich bei allen System, zumindest für den root-User, einen alias von rm auf rm -i, cp, cp -i bzw. mv auf mv -i ein. Das ist Standard bei RHEL-like Systemen und hab ich übernommen und mir auch schon mal den Arsch gerettet.
 

Yoda

[Linux|FreeBSD] - User
Themenstarter #30
So, gestern kam die Platte mit Daten zurück. Das ganze hat fast 1000€ gekostet... :-(
Es wurden ca. 420GB wieder hergestellt, sie haben die auf eine externe 500GB-USB-Platte für 59€ (Netto) geliefert.
 

mr44er

Well-Known Member
#31
Autsch :(

Scheint aber ein kompetenter Laden zu sein...haben die wenigstens gesagt, wie sie rangegangen sind / Log o.ä?
 

Yoda

[Linux|FreeBSD] - User
Themenstarter #32
Autsch :(

Scheint aber ein kompetenter Laden zu sein...haben die wenigstens gesagt, wie sie rangegangen sind / Log o.ä?
Nein, nur das es kompliziert war, weil es eine 10TB-Platte ist, dass war für die Automatik zuviel; deshalb wurde das im zweiten Anlauf manuell gemacht - mehr haben die nicht gesagt.
 

Yoda

[Linux|FreeBSD] - User
Themenstarter #34
...ich fand es nur komisch, dass ich das Geld auf ein Konto von einer Bank in GB überweisen sollte...
Naja egal, ich hab jetzt meine Daten.