Hallo,
da ich mich dazu habe animieren lassen,
den Xenoppix Post zu schreiben,
habe ich soeben auch Xenoppix mal angetestet.
Leider waren meine Erfahrungen damit recht ernüchterned.
Das mag zum Teil an meiner Hardware liegen,
aber hat mich erstaunt, da normalerweise ein "normales" Knoppix"
oder auch ein Kanoppix darauf problemlos läuft.
Ich wählte die erste Bootvariante aus,
die auch als default gesetzt ist.
Hätte ich nichts gemacht,
so wäre automatisch diese Variante gestartet worden.
Irgendwie hatte ich das Gefühl,
das da Konsolen "ineinander" angezeigt wurden.
Also der Bildschirminhalt einer ganz normalen Konsole (ohne X)
wurde mit dem Bildschirminhalt überschrieben,
schaute aber dort, wo kein neuer Inhalt geschrieben wurde, noch durch.
Es gab Fehlermeldungen:
Code:
modprobe: FATAL: Error inserting 8250 (/lib/modules/2.6.12.6-xen /kernel/driveres/serial/8250.ko): Device or resource busy
Dann noch einen Fehler im Zusammenhang mit meiner Audigy Soundkarte
("Player" das erste Audigy Model, einfache Ausführung)
Erkannt wurde sie, der richtige Treiber emu10k1 wurde auch zugeordnet,
aber dann:
Code:
modprobe: FATAL Error running install command for sound_slot_0
Dann hing es beim erstellen der fstab.
Der dauerleuchteten Leuchtdiode nach zu urteilen,
rumorte es vor allem an meiner Platte die per SATA angeschlosssen war.
Der SATA Onboard Chip ist ein SiI 3112 SATA150 controller,
ein alter Bekannter, der immer wieder gerne mal für unerwünschte Aufmerksamkeit sorgt.
Wobei er allerdings unter FreeBSD bei mir brav arbeitet,
und unter einem alten Mandrake (irgendeine frühe Linux Kernel 2.6x Version)
sowie unter Suse Linux
(So mit irgendwas ab Suse 8.x habe ich angefangen)
Da leider auch irgendwelche Festplattenklackergeräusche zu hören waren,
habe ich mich nach so ca. 5 Versuchen nicht mehr getraut,
mit Xenoppix weiter herumzuspielen.
Bin ich doch mit zerklackerten Festplatten ein gebranntes Kind,
und ich hatte dann doch langsam Himmelangst um meine Festplatten gekriegt.
Jetzt unter FreeBSD ist wieder Ruhe,
auf die Platten läßt sich zugreifen,
und /var/log/mesages sagt auch nichts böses. *Angstschweißwegwisch*
Die md5 Summe des ISO Files hatte ich überprüft,
und das Brennen lief auch Fehlerfrei.
Aber vielleicht mag es jemand mit anderer Hardware einmal ausprobieren,
am besten ohne einen SiI 3112 SATA150 controller! (Die olle Zicke)
Schade, ich hätte mir gerne mal NetBSD angeschaut.
Gruß, Fusselbär