portupgrade in falschen ports-Verzeichnis?

Herakles

Profifragensteller
Moin!

Ich habe ein neu aufgesetztes FreeBSD 6.2 und wollte vorhin die Ports installieren. Dafür habe ich folgendes gemacht:

portsnap fetch extract
pkg_add -r portupgrade

Danach klappte aber keine Portinstallation, weil portinstall nicht nach /usr/ports/sysutils/portupgrade wechseln konnte. Wie auch, portupgrade befindet sich in meinem portstree unter /usr/ports/ports-mgmt/portupgrade

Was soll das? Wieso ist das so bei einem neuen, sauberen System? Das gefällt mir echt nicht...

Herakles
 
Entschuldigt meine Einstellung, aber:

kann es sein, dass sich ein Endnutzer mit solchen Files herumschlagen muss, nur weil er einen Port installieren will?

Sorry, ich sehe die Usability flöten gehen. Davon ab: welcher Admin hat Lust, solche Dateien zu wälzen? Kurzum: wer WILL das überhaupt lesen?

[duck_weg]Linuxe bekommen ihre Paketsystem auch ohne Wälzen solcher Files hin...[\duck_weg]

Etwas verwunderte und vielleicht sogar enttäuschte Grüße,

Herakles
 
Entschuldigt meine Einstellung, aber:

kann es sein, dass sich ein Endnutzer mit solchen Files herumschlagen muss, nur weil er einen Port installieren will?

Sorry, ich sehe die Usability flöten gehen. Davon ab: welcher Admin hat Lust, solche Dateien zu wälzen? Kurzum: wer WILL das überhaupt lesen?

[duck_weg]Linuxe bekommen ihre Paketsystem auch ohne Wälzen solcher Files hin...[\duck_weg]

Etwas verwunderte und vielleicht sogar enttäuschte Grüße,

Herakles

Hi,

um deine erste Frage zu beantworten: JA
Das Portsystem ist mittlerweile so komplex, daß es hin- und wieder Arbeitsschritte gibt, die nicht automatisiert ausgeführt werden können. Das muß auch nicht zwangsläufig Schuld vom Portssystem sein, sondern kann aufgrund mangelnder Usebility der zu portierenden Software sein. Klar, komplett fehlerfrei ist das Portssystem auch nicht. Aber wenn du dir die /usr/ports/UPDATING mal ansiehst und bedenkst, dass diese Datei mehr als 17.000! Ports repräsentiert, sind die paar Einträge doch ein Witz :)

Im übrigen warnen einige Leute aus dem Forum auch bei besonders kritischen Änderungen in den News, sodaß man hier i.d.R. auch schon vorgewarnt wird.

Elwood
 
Entschuldigt meine Einstellung, aber:

kann es sein, dass sich ein Endnutzer mit solchen Files herumschlagen muss, nur weil er einen Port installieren will?

Sorry, ich sehe die Usability flöten gehen. Davon ab: welcher Admin hat Lust, solche Dateien zu wälzen? Kurzum: wer WILL das überhaupt lesen?

[duck_weg]Linuxe bekommen ihre Paketsystem auch ohne Wälzen solcher Files

Oh ja,
ich kenne da mindesten eine Linux Distribution,
wo es keine solch zentrale Stelle gibt,
wo wichtige Mitteilungen in Bezug auf Updates stehen.
Da ist es immmer wieder eine lustige Überraschung, wenn man
hinterher ein verb0rktes System hat und eine noch viel lustigere
Sucherei mit der Lieblingsuchmaschine quer durch das Internet,
ob es einen Workaround gibt. :ugly:

Da lobe ich mir /usr/ports/UPDATING bei den FreeBSD Ports
da stehen solch wichtige Mitteilungen drin und man kann auch nachschlagen
ob irgendwann bei einem bestimmten Paket etwas zu beachten war. ;)

Ich mag /usr/ports/UPDATING nicht missen! :)
Im Gegenteil: ich finde diese Lösung vorbildlich
und meiner Meinung nach sollten sich die Linuxe das mal lieber
als gutes Beispiel nehmen!


Gruß, Fusselbär
 
Sorry, ich sehe die Usability flöten gehen. Davon ab: welcher Admin hat Lust, solche Dateien zu wälzen? Kurzum: wer WILL das überhaupt lesen?

[duck_weg]Linuxe bekommen ihre Paketsystem auch ohne Wälzen solcher Files hin...[\duck_weg]

Etwas verwunderte und vielleicht sogar enttäuschte Grüße,

Herakles

Ja, ne, klar.
Ein Admin liest sowas nicht. Ach, ein Admin liest gar nichts. Warum auch?
Meine Fresse. Das ist einer der Unterschiede zwischen einem Admin und einem normalen User, das er sowas auch wirklich liest (und versteht). Es gibt noch einiges mehr zu lesen. Wem das nicht passt, husch husch zu anderen Systemen.
 
btw: ich hab ein frisches fbsd-system 6.2 auf dem laptop nebenher installiert, und hab da natuerlich auch den link von /usr/X11R6 auf /usr/local angelegt, jetzt meckert portsclean -LP immer, dass er Dateien doppelt findet. (halt natuerlich in beiden pfaden, /usr/local und /usr/X11R6). hab ich was falsch gemacht, oder ist das halt noch so bei portsclean, dass er dem symlink folgt?
 
*snrk* Bei administrativen Aufgaben das Wort "Usability" allein in Erwaegung zu ziehen gehoert mit dem Rohrstock bestraft. Es ist ein integraler Teil des FreeBSD-Verstaendnisses, absolute Kontrolle ueber sein System zu haben, die Tools sollen einen dabei nur unterstuetzen. Deshalb setzen Leute FreeBSD ein: weil sie das wissen und schaetzen. Wenn dir das nicht gefaellt: ab zu Debian mit dir. Debian ist z.B. auch nicht schlecht, es nimmt dir vieles ab. Manchen ist selbst das nicht genug. ;) Aber mit der Flexibilitaet sieht es (zwar immer noch gut) aber dann schlechter aus.

Die Leute von FreeBSD schreiben die Dokumentation doch nicht aus Spass oder damit man sie ignorieren kann. Sie ist ein Teil des Systems und erinnert meines Erachtens an bessere Tage, als Computernutzer zumindest noch wussten was sie taten. Usability, meine Fresse! Sind wir hier bei Mac OS? (Auch auf seine Art nicht uebel.) _ICH_ bin Admin und habe mir angewoehnt auf wichtigen Systemen immer erstmal in Erfahrung zu bringen ob vielleicht irgendetwas nicht mehr funktionieren koennte. Ergo: _ICH_ will so etwas lesen koennen und die darin befindlichen Kenntnisse auch anwenden. Und so geht es - Stell dir vor! - dem Grossteil aller Admins.

Boah, genug davon. Ich habe einen wunden Punkt wenn Leute mit der Usability-Keule kommen wo sie absolut nicht angebracht ist. Da werde ich rasend. ;)
 
Freunde, ruhig! Wieso reagieren hier immer alle so allergisch, wenn irgendein Teil von *BSD in Frage gestellt wird. Ich habe während der Installation eines System Problem gehabt, die fand ich ärgerlich und da ich von Berufs wegen mehr mit Linux zu tun habe, mich nur privat mit FreeBSD beschäftige, kannte ich solch ein Verhalten nicht.

Ich wollte niemanden angreifen, denke auch nicht, dass ich das getan habe. Ich habe lediglich meine Verwunderung und Enttäuschung kund getan.

Herakles

So, und jetzt fahren wir mal alle wieder ein bisschen runter! Ich will mich hier doch nicht streiten, Mensch! ;-)
 
Das ist richtig, kommen wir alle mal runter (besonders ich). Allerdings muss ich mich wundern was du fuer Linux-Distributionen benutzt. Ich kenne das durchaus auch von dort gaengigen System. :) Ach naja, ist ja alles nicht so wild. Was ich eigentlich sagen will ist, dass sowas kein Grund sein sollte, enttaeuscht zu sein. Enttaeuschungen entstehen immer aus falschen Erwartungen heraus. Die Schuld liegt also nicht am System sondern einfach daran, dass man zu hohe Erwartungen hatte ohne sich ueber den Sachverhalt im Klaren zu sein.

Aber genug davon, wollen wir uns alle wieder vertragen. Kritik ist ja durchaus okay aber sie sollte nicht aus Enttaeuschungen entstehen denn diese sind ja (siehe oben) eine ausgesprochen schlechte Grundlage. Technische Kritik ist aber okay. ;)
 
muckert: Auch bei der Administration ist "Usability" wichtig, auch wenn du's nicht hören willst. Sonst würdest du statt Ports immer noch alle Software von Hand installieren. Und die UPDATING ist auch ein Teil des Konzepts. Nur andere mögen andere Konzepte halt mehr :)

aber herakles hat recht. was wird sich hier gestritten, hier mag doch eh jeder BSD
 
Mal ne ganz andere Frage: Kamikaze schrieb in seiner zweiten Antwort, ich solle doch bei den "RELEASE"-Paketen bleiben. Nun, also ich habe jetzt mal auf dieser ftp-Seite geschaut und mein gewünschtes Paket (MythTV) nirgends gefunden, nichtmalmehr in einer uralt-Version im 4-STABLE Verzeichnis.

Wie bekomme ich denn ein altes Paket, oder falls das nicht vorkompiliert wurde, wenigstens einen alten Port?

Dankeschön, Herakles
 
Ich glaube du kannst die Ports auch von Releng_6_2 ziehen (noch nie ausprobiert). Dann bekommst du aber nie Aktualisierungen.
 
Freunde, ruhig! Wieso reagieren hier immer alle so allergisch, wenn irgendein Teil von *BSD in Frage gestellt wird. Ich habe während der Installation eines System Problem gehabt, die fand ich ärgerlich und da ich von Berufs wegen mehr mit Linux zu tun habe, mich nur privat mit FreeBSD beschäftige, kannte ich solch ein Verhalten nicht.

Das hat nix mit allergisch zu tun. Deine Aussage "Davon ab: welcher Admin hat Lust, solche Dateien zu wälzen?" ist einfach falsch, inbsesondere mit dem Zusammenhang "Sorry, ich sehe die Usability flöten gehen". Egal welches OS, man muss auch mal was lesen, das gehört dazu, denken/lesen kann und will $OS nicht übernehmen.
 
Nur so nebenbei, die Sache mit dem Portupgrade Update ist ein Problem von Portupgrade, nicht der Ports... Also ist die ganze Diskussion hier eh Käse.
 
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