Hi,
weil FreeBSD...
o ein vollstaendiges Betriebssystem ist
o "das Original" bzw. ein echtes Unix ist

o ausfuehrliche (und gut geschriebene) Manualpages hat
o eine bemerkenswerte Dokumentation hat (Handbuecher + Artikel auf FreeBSD.org + Dokus in /usr/share/...)
o stabile Schnittstellen bzw. APIs, ABIs innerhalb des Kernels besitzt (bspw. geom, netgraph, miibus, devfs, ...)
o der Quellcode vernuenftig kommentiert ist (bspw. /usr/src/sys/net/vnet.c)
o der Quellcode verstaendlich geschrieben ist, was einen enormen didaktischen effekt (bzgl. Autodidaktik) beinhaltet (man erkennt mit der Zeit welch' Aesthetik sich hinter bestimmten Datenstrukturen verbirgt - bspw. vernetzte Aggregate gebildet aus struct pfs_node im Kontext von /usr/src/sys/fs/pseudofs/...)
o bspw. mittels NanoBSD schoen skalierbar ist
o interessante Sicherheitsmerkmale (redzone(9), memguard(9), MAC, Capsicum, vielfaeltige Paketfilter mit vernuenftiger Grammatik, ...) besitzt
und weil...
o die Community sich nicht in einem (pseudo-)elitaeren Elfenbeinturm begeben hat
Meine ersten Gehversuche sich mit dem Unixkonzept zu beschaeftigen scheiterten quasi an diesem babylonischen Wirrwar (welches die sogenannte GNU/Linux Welt beherrscht) und an der Komplexitaet einer SuSE Linux Installation (Bloatware)... ich sehnte mich nach Komplexitaetsreduktion und fand diese bei FreeBSD 5.1 (als mir Jemand eine CD-ROM schenkte, nachdem ich mein Leid beklagte).
Im Hinblick einer erfolgreichen, schrittweisen Installation, nach Handbuch, zu einer Desktopinstallation (eine art Erweckungserlebnis mit enorm didaktischen Effekt), sah ich nicht mehr die Notwendigkeit einen Fallback in die Linuxwelt oder Windowswelt zu erfahren.