BSD für Desktop auf alter, alter HW gesucht

Hallo.
Versuche es mal mit Mx-Linux.Ich verwende es auf einem 2009er imac (Intel core2 duo 2,66 ghz). Ist also auch ältere Hardware.
MX-Linux läuft erstaunlich flüssig. Auch Firefox oder Chrom. Die ältere Hardware wird auch ohne Probleme erkannt und eingerichtet.
Habe verschiedene Betriebssysteme ausprobiert um den imac zu Leben zuerwecken, und mit MX-Linux die beste "Geschwindigkeit"
erzielt. Es sind auch einig einfach zu bedienender Systemwerkzeuge dabei. Ist auf jeden Fall ein Versuch wert.
 
Das kann ich bestätigen! MX, Alpine, Void, Arch Linux (sicher auch noch weitere Ditris) laufen auf alter oder schwacher Hardware sehr ordentlich, selbst die Browser. Trotzdem versuch ichs immer wieder mit BSD. :cool:
 
Danke nochmal an jeden weiteren Input. An die Linux-Vorschläge: Wie schon beschrieben bekomme ich da die Grafikbeschleunigung nicht zum laufen. Getestet wurden Fedora, RHEL9 und Debian. Der alte, proprietäre Catalysttreiber scheidet aus, den kann man einem DAU nicht zumuten. Wenn ihr eine begründete Vermutung habt, wieso es mit Distro XY funktionieren sollte, teste ich das gerne, aber prinzipiell möchte ich nicht alle Linux-Distro durchtesten.

Was Speccs angeht: Leider wirklich schwierig was zu finden, vielleicht komme ich heute Abend dazu FreeBSD zu installieren, dann kann ich Speccs posten. Aber eigentlich auch egal, bis auf Grafik und CPU, sollte nix relevant sein, selbst WLAN ist optional, Dinge wie BT sowieso.
 
Ich will das nicht dringend weiter auswalzen, kann aber die paar Pi 400 hier völlig problemlos als Allerweltsdesktop mit dem PIOS nutzen. Das reicht für Mail, Web und Office völlig aus, um recht flüssig damit sinnvolle Sachen zu machen.
Jo, ich hab auch einen. Ich hab die Luxusvariante am Start. Da befindet sich der Rechner direkt unter der Tastatur. Ich hab den Rasperry PI400DE. das DE steht für das deutsche Tastaturlayout. Gibt auch sogar schon den PI500DE. Letzterer ist etwas Leistungsstärker. Aber auch doppelt so teuer, wie der 400er.

PI400DE und PI500DE

Updates kann man auch über einer GUI einspielen, die auch einem vorher angezeigt werden.
 
Das testen mit einem Live Linuxsystem auf einem USB Stick ist eigentlich schnell und sicher erledigt.
Besonders der Grafikchip kann so schnell im Betrieb getestet werden.
 
Danke nochmal an jeden weiteren Input. An die Linux-Vorschläge: Wie schon beschrieben bekomme ich da die Grafikbeschleunigung nicht zum laufen. Getestet wurden Fedora, RHEL9 und Debian. Der alte, proprietäre Catalysttreiber scheidet aus, den kann man einem DAU nicht zumuten. Wenn ihr eine begründete Vermutung habt, wieso es mit Distro XY funktionieren sollte, teste ich das gerne, aber prinzipiell möchte ich nicht alle Linux-Distro durchtesten.

Was Speccs angeht: Leider wirklich schwierig was zu finden, vielleicht komme ich heute Abend dazu FreeBSD zu installieren, dann kann ich Speccs posten. Aber eigentlich auch egal, bis auf Grafik und CPU, sollte nix relevant sein, selbst WLAN ist optional, Dinge wie BT sowieso.

Eigentlich steht in dem verlinkten Artikel alles dazu - der AMDGPU treiber unterstützt die Karte nicht, der ältere ATI OS Treiber vermutlich schon, das dürfte unter Linux / *BSD relativ identisch sein, in dem Archlinux artikel steht eigentlich recht genau wie du den unter Arch zum laufen bringst, sonst müsstest du bei den anderen Linuxen in die Doku schauen was für ein Paket du installieren könntest.
Vermutlich musst du auch xorg oä und kein Wayland nehmen.

Ja, auch ein Pi4(00) kann alles - bis auf die überfetteten Browser.
Ich glaube ich habe sehr andere Vorstellungen von "schnell" / "responsive" und "Desktop" :D
 
Ja, auch ein Pi4(00) kann alles - bis auf die überfetteten Browser.

Bietet da - wenn man nicht gerade GPIO braucht - ein System mit Intel N150 mehr Performance und Kompatibilität zum gleichen Preis? Dann klappt es vielleicht auch mit dem Browser. ;)

Für das gleiche Geld kann man sich auch einen Leasing-Rückläufer irgendwelcher Office-PCs kaufen, da wird das Preis-Leistungs-Verhältnis noch mal deutlich besser. :)
 
Vor ein paar Jahren hab ichs mal mit NUCs versucht, alle mit mit N150. Von denen ist keiner wirklich alt geworden, die sind ALLE nach und nach gestorben. Auch wurden die sehr warm, bei Last auch gern zu warm.
Von den Raspis leben dagen noch alle, etliche müssen rund um die Uhr laufen. Das einzige, was da schon mal ausfällt, sind die Lüfter - Pfennigartikel. Selbst steinalte Raspi 3 laufen immer noch. Hoffe, die 5er erweisen sich als ebnso zäh.

Und anstelle eines Raspi einen dicken PC-Klotz hinzustellen - nee, das möchte ich wirklich nicht. Due NUCs waren schon größenmäßig an der Grenze. Alternative könnten natürlich Industrie-PC sein - wenn deren Preise nicht wären.
 
Vor ein paar Jahren hab ichs mal mit NUCs versucht, alle mit mit N150.

N150 ist erst vor 15 Monaten im Januar 2025 erschienen.

Und anstelle eines Raspi einen dicken PC-Klotz hinzustellen - nee, das möchte ich wirklich nicht. Due NUCs waren schon größenmäßig an der Grenze.

Die Prioritäten sind unterschiedlich. Ich würde für den reinen Desktop-Betrieb eher meinen Monitor auf ein Lenovo ThinkCentre M720 tiny o.ä. stellen, das so groß ist wie ein Buch. Doppelte CPU-Leistung und doppelter RAM-Throughput im Vergleich zum Raspberry 5 wären mir persönlich für das gleiche Geld wichtiger.
 
Sorry, mein Fehler. Die NUCs hatten alle einen Celeron J3455, das ist natürlich klar unterhalb eines N150.

Und klar: Die Prioritäten sind unterschiedlich. Und deshalb reicht der alte T410 für unterwegs immer noch gut aus, da brauch ich nix aufzurüsten. Oder der raspi 4 im Schaltschrank, der ein paar Kameras überwacht und an ich ich auch mal eben schnell einen Bericht tippe oder was per Browser nachschlage, der bleibt auch. Da muss ich nix verbessern oder beschleunigen - und sollte das doch mal nötig sein, wirds gemacht. Besser gehts natürlich (fast) immer.
Und ein ganz kleines bisschen ists auch meine DNA: Hatte schon immer Spass daran, mit schwacher Hardware Grosses zu bewerkstelligen: Bei Computern, meinen Motorrädern, im Schiessport - überall eben. Da bleiben auch schon mal Vernunft und Logik aussen vor.
 
Sorry, mein Fehler. Die NUCs hatten alle einen Celeron J3455, das ist natürlich klar unterhalb eines N150.

Alles gut. Seit Alder Lake ist die Situation auch deutlich besser geworden. Davor waren die Celerons ziemlich schrott.

Und klar: Die Prioritäten sind unterschiedlich. Und deshalb reicht der alte T410 für unterwegs immer noch gut aus, da brauch ich nix aufzurüsten.

Macht mit einer CPU von 2010 browsen im Zeitalter von fetten SPA-Frameworks Spaß?

Oder der raspi 4 im Schaltschrank, der ein paar Kameras überwacht und an ich ich auch mal eben schnell einen Bericht tippe oder was per Browser nachschlage, der bleibt auch. Da muss ich nix verbessern oder beschleunigen - und sollte das doch mal nötig sein, wirds gemacht. Besser gehts natürlich (fast) immer.

Für überschaubare Rechenleistung zu überschaubaren Preisen bin ich auch immer zu haben. :)

Für Kleinstrechner bevorzuge ich persönlich zwar x86_64 (z.B. mit der ODROID H-Serie - hat sogar ECC-Support mit normalem RAM), weil mehr Arbeitsspeicher immer geht und ARM halt noch bei vielen Anwendungsfällen für Komplikationen sorgt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann immer diese Mikro-Formfaktor-Geräte empfehlen, wenn es etwas kleines sein soll, die gibt es gebraucht schon für relativ kleines Geld mit teilweise sehr ordentlicher ausstattung und sind so grob Lustiges-Taschenbuch-Groß.

Die sind allerdings nicht passiv gekühlt (Was sie mit vielen NUCs gemeinsam haben) so das man je nach Auslastung den Lüfter hört, allerdings sind die modernen Kühlkonzepte meist recht ordentlich so das es sehr erträglich sind. Oft ist die CPU verlötet, der gesamte Rest (SATA HDD/SSD/NVME (je nach Modell, RAM, Wifi, Lüfter usw) ist idr. Werkzeuglos tauschbar. Fast alle sind per VESA-Halterung auch hinterm Bildschirm montierbar oder lassen sich dezent unterm Bildschirm als Bildschirmständer Plazieren.

Mein Arbeitgeber verwendet die und in den letzten 6 Jahren sind so grob 1000 Stück der Dell 3050, 3070, 3000 usw durch unsere Hände gegangen, davon waren in den 5 Jahren unseres Standardtauschzyklus nur sehr wenige defekt, trotz teilweise staubiger Logistikumgebungen usw. Ich würde sagen weniger als ein dutzend, das ist ein guter Wert.

Mit "echten" Nucs hab ich keine Erfahrung, mir kommt das irgendwie als ein etwas unholy Formfaktor vor, wie als würde man auf zwang etwas "klein" machen.

Womit ich dagegen etwas Erfahrung habe sind zwei Passiv-Gekühlte Varianten - das ist einmal ein Board mit sehr einfachen Pentium (oder wars Celeron) von ASROCK, da hatte ich ein defektes von so grob 15 Geräten, eins davon war längere Zeit mein Homeserver, die gleichen Boards hatte ich aber auch beruflich in Logistik-PCs.

Die zweite Variante sind so passiv-gekühlte kleine Rechner die man auch z.B. als Router verwenden kann, heutzutage oft mit N150, aber ich hab privat zb zwei mit nem i5 8. gen - da hab ich auch gute erfahrungen und gar keine "normalen" defekte. (Bei meinen QOTOM ist allerdings der HDMI Port nach einem feuchtigkeitsschaden kaputt gegangen)

Generell bastel ich gerne mit alter Hardware rum, das X270 mit i5 7. gen ist toll zum spielen mit Arch oder OpenBSD (Aber wie erwähnt: Ich hab das mit 16GB Ram, i5. 7.gen versucht als "Hauptgerät" zu verwenden und das ist mir tatsächlich deutlich zu langsam), mein ältestes aktiv verwendetes Gerät ist sogar ein Pentium III Notebook (Zum Disketten auslesen).

Meine Raspberry-ARM-Versuche* waren wirklich traurig, nicht nur was die Performance angeht sondern auch einige andere Fragen, das ist für mich wirklich nur noch etwas wenn die die GPIOS oder solche Feature brauche. Aber der PI4 war mit XFCE4 und dem normalen Firefox und Chrome unter verschiedenen getesteten Betriebsystemen für mich als "Unbenutzbar langsam" definiert für mehr als drei Man-Pages nachschlagen. Und ich wollte eigentlich nur ein paar wenige Videoseiten damit nutzen sowie mit mpv Filme von einen NFS-Share abspielen, nicht mehr oder weniger. Das ist für meine erwartung an "Responsiveness" so nicht verwendbar.
(Auch hier ist das nicht als "Angriff" gemeint - wenn euch Musik mit Audacious und nen cli-irc-client und nano oder vom oder so reicht und ihr sonst nur einmal am Tag auf der Wiki rumliest und alle 2 Wochen Onlinebanking macht ist das sicher völlig Problemfrei verwendbar - auch hier nochmal mein Anforderungsprofil aus dem ersten Post. Und sieht man von den 2 ext. Bildschirmen hab hab ich das halt fast genauso auch "Mobil" wenn ich zb auf Reisen oder mit dem Notebook im Wohnzimmer bin. Manchmal nehm ich sogar so einen zusätzlichen Type-C Notebook-Erweiterungs-Bildschirm mit)

*(Und auch einige andere ARM geschichten, ich denke an das Pinephone z.B.)

Für die Tagtägliche arbeit ist mir aber die verschwendete Zeit oder die Einschränkungen das evlt. gesparte Geld nicht wert. Dazu bin ich viel zu stark (siehe anderer Post) z.B. Browser mit Social Media, Youtube und Co intensivnutzer. Zumal es auch um relativ schmale Ausgaben geht, son älteres aber ordentliches Geräte geht so um die 300€ oder so blos - bei 4 Jahren lebenszeit z.B. sind das umgerechnet mal so gerade 6€ monatlich.
 
Ich kann immer diese Mikro-Formfaktor-Geräte empfehlen, wenn es etwas kleines sein soll, die gibt es gebraucht schon für relativ kleines Geld mit teilweise sehr ordentlicher ausstattung und sind so grob Lustiges-Taschenbuch-Groß.
hast du da auch Beispiele?
hört sich sehr interessant an.
Vielleicht einen oder mehrere Links?
 
hast du da auch Beispiele?
hört sich sehr interessant an.
Vielleicht einen oder mehrere Links?

Momentan aktuell kaufen wir die Dell Pro Micro Desktop und halt in der Historie die entsprechenden Vorgänger.

Letztes Jahr bei uns aussortiert und an nem Wiederverkäufer verkauft wurden z.B. die Dell 3070 Micro - da hab ich ein Modell mit i5 9. gen, 16GB Ram gebraucht für um die 300€ gerade gefunden: Dell 3070 - das sind Geräte die auch z.B. noch offiziell von Windows 11 Supportet werden und entsprechend schnell.

Sonst kenn ich noch die Dell 3050 Micro Geräte mit i5. 7. Generation wie dem Intel i5-7500T - ich hatte ja oben geschrieben das ein Notebook dieser Generation nicht mehr ganz aktuell ist, ABER dort sind glücklicherweise keine Notebookprozessoren verbaut so das hier immerhin schon 4 - wenn auch halt alte Kerne mit alter GPU arbeiten. Die werden so für um die 100€ gehandelt und lassen sich zb mit Ram / SSD aufrüsten. Mein Arbeitgeber hat die vor 2 Jahren ausgetauscht.
 
das Thema des Threads ermuntert zwar dazu, aber ich möchte das nicht weiter aufdröseln, ohne eine echte Empfehlung abgeben zu können.
Mein PC ist seit 08/2023 bei mir am Laufen und soll es noch bis nach 2030 machen, weshalb er auch recht großzügig bemessen ist. Auf ihm läuft natürlich FreeBSD und in alten VMs (VirtualBox) auch einige Windowse und Linuxe.
Als "Not-PC", also wirklich hauptsächlich als Ausfallkonzept, dient mir ein gebraucht gekaufter lenovo T430 mit 16GB RAM und einem I7 und das reicht mit einem FreeBSD wirklich für alle Dinge aus, die ich so mache. Es ist nur halt ein kleiner Bildschirm und der Umstieg dann ein wenig unbequem, also auch, wenn ich das Teil mal mit mir mitschleppe.
Deshalb habe ich mir eben einen solchen gebrauchten Dell geordert, wie @CommanderZed sie oben verlinkt hat, werde den hinter meinen Bildschirmen unterbringen und hoffentlich mit FreeBSD zu einem neuen "Not-PC" machen.

Also, um auf die Themenfrage zu kommen: OpenBSD hört sich auf den ersten Blick einfacher an. Vor vielen Jahren hatte ich es mal damit probiert. Im Endeffekt aber gar keine Vorteile darin entdeckt und hier liegt vielleicht die Ursache darin, dass ich nur schwer neue Konzepte akzeptieren kann und schließlich auch einen eigenen Desktop haben wollte und alle Programme, die ich unter FreeBSD nutze und letztendlich bin ich dann doch wieder bei FreeBSD gelandet, was ich irgendwie "griffiger" finde.
Deshalb ist meine Empfehlung immer: FreeBSD.

Aber.
Für diesen Anwendungsfall gilt womöglich mein altes Credo noch immer: KNOPPIX.
Inzwischen zwar verstorben und deshalb auch veraltet und ohne Aktualisierungs-Option, bietet es meiner Ansicht nach für alte HW und gelegentliche Nutzer, aber vor Allem für den Installateur, deutliche Vorteile. Bei mir läuft es auf einem alten MSI mit einem Atom noch immer. Also, ich nutze das nicht, könnte aber. Alle Monate starte ich mal wieder, lasse sogar die Gebrauchsdaten synchronisieren und teste, ob ich damit was anfangen kann. Das ist ganz erstaunlich für mich, was da alles mit Uralt-Schrott-HW geht. Halt keine Updates und deshalb irgendwann auch nicht mehr zu benutzen. Aber in der rhetorischen Kombination, altes System zu alter HW, halte ich das tatsächlich für einen guten Rat.
 
Um das mal für mich abzuschließen: Ich bin dem Rat von @CommanderZed gefolgt und hab ein Win11 mit den üblichen Debloattools zum laufen gebracht. Denke für einen DAU ist das die beste Option. FreeBSD hatte ich kurz installiert, da das meine erste Idee war, lief prinzipiell auch flüssig und alles wurde erkannt, allerdings wurde ich hier ja vielmals auf die Updateproblematik hingewiesen, die eventuell nicht ganz DAU Freundlich ist.

Neue HW war natürlich nie eine Option, aber ich wollte eure Diskussion auch nicht stören, sind ja im Geplauder :)


Für diesen Anwendungsfall gilt womöglich mein altes Credo noch immer: KNOPPIX.

Ich weiß du meinst es gut, aber du solltest aufhören, das zu empfehlen, das Ding wird seit 5 Jahren nicht gewartet, auf einem PC mit Netzzugang ist das einfach unverantwortlich. Nur um ne HW zu testen, ohne Netzzugang von mir aus.. Aber die Aussagekraft ist halt auch nicht sonderlich mit so nem alten System.
 
Ich weiß du meinst es gut, aber du solltest aufhören, das zu empfehlen, das Ding wird seit 5 Jahren nicht gewartet, auf einem PC mit Netzzugang ist das einfach unverantwortlich. Nur um ne HW zu testen, ohne Netzzugang von mir aus.. Aber die Aussagekraft ist halt auch nicht sonderlich mit so nem alten System.
ich finde, dass ich mich doch ziemlich lange damit zurück gehalten habe. ;)
Du hast natürlich absolut Recht!
Und gut gemeint ist ja oft das Gegenteil von gut gemacht.
 
Villeicht ganz interessant, archlinux bietet ein nettes Framework um sich selbst live-isos zu erstellen, das Standard-Ziel sind natürlich Installations-ISOs um das Betriebsystem zu installieren, aber das ist sehr flexibel gehalten so das man sich z.B. auch ein System mit einer GUI erstellen kann was auch manche machen:


Ich hab mir z.B. eine ISO so gebaut das ich mich passwortlos per SSH-Pubkey dann drauf einloggen kann um Quasi Headless ein System zu bauen.

Ansonsten verwende ich meistens "grml" wenn ich eine live-linux-iso brauche, die ist aber kaum für den Desktopbetrieb gedacht und wird so grob 1-2x im Jahr aktualisiert:


Generell wäre aber meine empfehlung für sehr alte Maschinen die man selbst verwendet einfach ein schlankes Archlinux mit einer sorgfältigen Desktop- und Appauswahl zu installieren um den Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Arch ist von grund auf dafür ausgelegt sehr individuell installiert zu werden so das man hier sehr viel Potential hat, wenn man weiß was man macht.
 
Die meisten Distributionen bieten ja ein Live-Iso zum Download an, das direkt benutzbar und bootfähig ist, grundsätzlich als Test- und dann Installationsmedium gedacht ist. Mit einer kleinen Änderung im Hexcode dieser Live-Versionen kann man denen auch beibringen, persistente Partitionen zu benutzen. Aktuell habe ich damit nun keine Erfahrung gemacht, aber in einem Test mit irgendwas von Ubuntu hat das gut funktioniert und wenn die persistenten Partitionen groß genug sind, kann man da sogar Updates des ISO-Systems rein bauen.
Ich copy n paste mal einige Zeilen, aus meiner damaligen Mitschrift, alles auf FreeBSD so gemacht:
Code:
# pv -pterb "/usr/home/Download-pit/lubuntu-22.04.1-desktop-amd64.iso" | sed -e 's/quiet splash/persistent  /' -e 's/timeout=30/timeout=02/' > "/usr/home/Download-pit/lubuntu-22.04.1-desktop-amd64_02-pers.iso"
# dd if=/usr/home/Download-pit/lubuntu-22.04.1-desktop-amd64_02-pers.iso of=/dev/da0 bs=4096 status=progress conv=sync
Der Rest ist dann Partitionen anlegen und benennen, Stichworte sind hier casper-rw und home-rw, die Namen der persistenten Partitionen.
Beschreibungen dazu fand ich im Netz und will deshalb hier nur die Möglichkeit andeuten, die ich für sehr interessant finde, vor allen Dingen, seit Knoppix gestorben ist, was davor mein kleiner Liebling für bootable Austausch-Datenträger gewesen ist. Also eine Partition mit Daten (evtl Verschlüsselt), die man einbinden kann (also auch in fremden Systemen, was die Verschlüsselungsmethode natürlich einschränkt) und wenn alle Stricke reißen, kann man dann auch direkt vom Stick booten und diese Daten benutzen.

Zu meiner Ehrenrettung wegen der zuvor erfolgten, gut gemeinten und schlecht gemachten Empfehlung des längst verstorbenen Knoppix, möchte ich noch anführen, dass Knoppix ein komprimiertes 32Bit-Debian ist. Das hat eben das Potential, auf Uralt-HW besser zu performen und tut das auch. @medV2 hat ja vollkommen zu Recht darauf hingewiesen, dass es inzwischen fünf ganze Jahre veraltet ist und niemand will so etwas noch wirklich irgendwo betreiben.
Ehrlich gesagt ist aber die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Nutzer, der seinen PC vielleicht nur einmal im Monat einschaltet, gar nicht lange genug Online bleibt, um auch automatische Updates zu bekommen. In meinem Bekanntenkreis kann ich solche Kommentare sammeln: "wieso Update, was machst du denn da laufend für einen Quatsch?"
Ihr seid IT-Profis und denkt logischer und richtiger Weise vollkommen anders, als Otto-Normalo.

Für Otto-Normalo bieten genau solche Live-Ansätze ( also jetzt nicht Knoppix ;) ) gute Möglichkeiten, weil das ISO an sich ja ro bleibt und damit quasi unverwundbar ist. Die persistenten Partitionen oder weitere Datenpartitionen können einfach regelmäßig gesichert werden (fortlaufend versioniert am Besten) und so shit happens, recht bequem der last known good zurück gespielt werden. Nach gründlicher Analyse dann sogar einzelne Dateien aus dem kontaminierten Zustand noch gebraucht werden.
Ein Update erfolgt dann nur gelegentlich, quasi durch Austausch des ISO und erneuern des Inhaltes der casper-rw Partition. home-rw und weitere Daten kann man quasi belassen.

Was aber dann auch bedeutet, dass man diesen Patienten zur Dauerbehandlung aufnehmen muss und ich glaube wirklich, dass die Entscheidung von @medV2 zu einem Win11 am Besten für diesen Fall gewesen ist.
 
Zu meiner Ehrenrettung wegen der zuvor erfolgten, gut gemeinten und schlecht gemachten Empfehlung des längst verstorbenen Knoppix, möchte ich noch anführen, dass Knoppix ein komprimiertes 32Bit-Debian ist. Das hat eben das Potential, auf Uralt-HW besser zu performen und tut das auch. @medV2 hat ja vollkommen zu Recht darauf hingewiesen, dass es inzwischen fünf ganze Jahre veraltet ist und niemand will so etwas noch wirklich irgendwo betreiben.
Ehrlich gesagt ist aber die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Nutzer, der seinen PC vielleicht nur einmal im Monat einschaltet, gar nicht lange genug Online bleibt, um auch automatische Updates zu bekommen. In meinem Bekanntenkreis kann ich solche Kommentare sammeln: "wieso Update, was machst du denn da laufend für einen Quatsch?"
Ihr seid IT-Profis und denkt logischer und richtiger Weise vollkommen anders, als Otto-Normalo.

Ja das ist natürlich ein Problem, hoffentlich kann ich bzw. mein Vater den "Kunden" davon überzeugen, zumindest einmal im Monat das Ding für ein paar Stunden laufen zu lassen. Da er selbts nix machen muss, klappt das vielleicht.

Für Otto-Normalo bieten genau solche Live-Ansätze ( also jetzt nicht Knoppix ;) ) gute Möglichkeiten, weil das ISO an sich ja ro bleibt und damit quasi unverwundbar ist. Die persistenten Partitionen oder weitere Datenpartitionen können einfach regelmäßig gesichert werden (fortlaufend versioniert am Besten) und so shit happens, recht bequem der last known good zurück gespielt werden. Nach gründlicher Analyse dann sogar einzelne Dateien aus dem kontaminierten Zustand noch gebraucht werden.
Ein Update erfolgt dann nur gelegentlich, quasi durch Austausch des ISO und erneuern des Inhaltes der casper-rw Partition. home-rw und weitere Daten kann man quasi belassen.

Was aber dann auch bedeutet, dass man diesen Patienten zur Dauerbehandlung aufnehmen muss und ich glaube wirklich, dass die Entscheidung von @medV2 zu einem Win11 am Besten für diesen Fall gewesen ist.

Automatisierte, brauchbare Backups, bei denen der User nix machen muss, sind halt eigentlich nur über Cloudspeicher möglich, der kostet wieder. Und prinzipiell ist das Problem ja nicht, dass das System "infiziert" wird - ein Angreifer da das alte Ding in einen Miner verwandeln möchte oder in ein Botnetz hängt, hat ohnehin nicht viel Freude damit :D
Problem ist der Abfluss privater Daten und da hast du halt das Problem mit alten Browserversionen und Mailprogrammen. Und ja, den Dauerpatienten möchte ich mir auch nicht ans Bein binden.
 
Für Otto-Normalo bieten genau solche Live-Ansätze ( also jetzt nicht Knoppix ;) ) gute Möglichkeiten, weil das ISO an sich ja ro bleibt und damit quasi unverwundbar ist. Die persistenten Partitionen oder weitere Datenpartitionen können einfach regelmäßig gesichert werden (fortlaufend versioniert am Besten) und so shit happens, recht bequem der last known good zurück gespielt werden. Nach gründlicher Analyse dann sogar einzelne Dateien aus dem kontaminierten Zustand noch gebraucht werden.
Ein Update erfolgt dann nur gelegentlich, quasi durch Austausch des ISO und erneuern des Inhaltes der casper-rw Partition. home-rw und weitere Daten kann man quasi belassen.
Dafür wurden immutable Distributionen erfunden. Siehe z.B. Fedora Silverblue/Kinoite, Aurora oder Bazzite, um nur ein paar zu nennen.
KDE Linux werkelt da auch gerade dran, auf Arch-Basis.
 
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