Die Qualität verschiedener Festplatten

Mit Festplatten welcher Hersteller hattet ihr schon Probleme (bitte Regeln beachten)

  • Maxtor

    Stimmen: 12 18,2%
  • Seagate

    Stimmen: 12 18,2%
  • Western Digital

    Stimmen: 8 12,1%
  • Samsung

    Stimmen: 6 9,1%
  • Hitachi / IBM / Excelstore

    Stimmen: 28 42,4%

  • Umfrageteilnehmer
    66

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Teammitglied
Aus unserer Festplattenstatistik im Hardwareforum war ja irgendwie nicht geworden. Da mich aber dennoch halbwegs objektive Ergebnisse zum Thema Zuverlässigkeit verschiedender Hersteller mal interessieren würden, hier die Umfrage zu diesem Thema.

Um brauchbare Ergebnisse zu erhalten, bitte ich euch folgende Regeln zu beachten:

1. Es geht hier im Desktopfestplatten mit IDE oder A-ATA Interface. Nicht um SCSI-Laufwerke oder die neu in Mode gekommenen Serverplatten mit S-ATA Interface.

2. Jede Festplatte verreckt irgendwann. Es geht hier vor allem um Laufwerke, welche unnatürlich früh gestorben sind. Wenn also eine Platte nach 6 Jahren 24/7 Betrieb von uns geht ist es in Ordnung, wenn das nach 6 Monaten passiert nicht.

3. Beachtet die Freigaben der Hersteller. Es gibt immer noch Platten, welche ausdrücklich nur für 8/5 Betrieb vergesehen sind. Wenn man die rund um die Uhr betreibt, hat man bei einem Defekt selbst schuld.
 
OOZE schrieb:
Aus unserer Festplattenstatistik im Hardwareforum war ja irgendwie nicht geworden.
Ich weiß zwar nicht, auf welches Forum du dich da beziehst (ein Link wäre nett gewesen), aber wenn die Umfrage dort genauso aufgebaut war, dann kann daraus auch nichts werden.

Mir sind schon bestimmt über zwanzig Seagate-Platten abgeraucht, aber nur eine Hitatchi. Trotzdem sind die Seagates statistisch gesehen bei weitem zuverlässiger. Warum? Finde es heraus und du wirst merken, daß deine Umfrage in dieser Form völliger Nonsens ist.
 
Es gibt übrigens eine etwas größere Statistik auf www.storagereview.com unter dem Punkt "Reliability Survey". Der Einblick erfordert allerdings eine kostenlose Registrierung. Die Modelle mit den meisten Kommentaren, die dort geführt werden sind aber etwas betagter. Das sollte auch nicht weiter verwunderlich sein, da man über die Zuverlässigkeit einer Platte erst etwas sagen kann, wenn sie längere Zeit gelaufen ist. Seagates scheinen dort mit am besten abzuschneiden. Samsung-Modelle etwas weniger gut, aber nicht schlecht. Die 10.000 upm-Kracher von Western Digital mit SATA-Schnittstelle sollte man dieser Statistik nach eher meiden, da viele von denen schon von der ersten Minute an gar nicht erst funktionierten. Das deckt sich so etwa auch so ungefähr mit meinen persönlichen Erfahrungen.

Allerdings wird dort keine Aussage darüber getroffen in welchem Umfeld Festplatten eingesetzt werden. Die Lebensdauer hängt nämlich auch sehr stark von der Auslastung und der Betriebstemperatur ab. Seagates werden in Betrieb meist extrem warm und werden daher wahrscheinlich meist ausschließlich gekühlt eingesetzt, was ihnen u.U. einen Vorteil gegenüber anderen Modellen verschaffen würde, die generell ungekühlt eingesetzt werden. Eine solche Statistik gibt nie Aufschluß darüber wer die Platte eingesetzt hat. Bei hoffnungslosen DAUs halten Platten erfahrungsgemäß wesentlich kürzer. In 15 Jahren hatte ich bei über 20 Platten von verschiedenen Herstellern noch kein einziges vorzeitiges Ableben, wenn ich mal von der defekten Fujitsu-Reihe und der anfälligen IBM Deathstar absehe. *dreimalaufholzklopf*

Selbst setze ich derzeit ausschließlich Seagate ein, u.a. drei 80er SATA im 24/7-Betrieb seit über einem Jahr.

Gruß Björn
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich stimme Björn voll und ganz zu, weshalb ich mir die von ihm verlinkte Statistik auch erst gar nicht ansehe (Erklärung folgt).

Um auf meine Erfahrungen mit Festplatten zurückzukommen: Von etwa 1.500 Seagate-Platten sind mir bestimmt schon mindestens 25 ausgefallen, das ist eine Fehlerrate von ca. 1,67%. Hitatchi-Platten haben wir hier nur etwa zwanzig Stück geordert, davon ist eine ausgefallen, was eine Fehlerrate von ca. 5% ergibt. Daraus kann man aber noch lange keine Rückschlüsse auf die allgemeine Qualität eines bestimmten Herstellers schließen, siehe unten...
OOZE schrieb:
2. Jede Festplatte verreckt irgendwann. Es geht hier vor allem um Laufwerke, welche unnatürlich früh gestorben sind. Wenn also eine Platte nach 6 Jahren 24/7 Betrieb von uns geht ist es in Ordnung, wenn das nach 6 Monaten passiert nicht.
Und wo willst du da die Grenze ziehen, was "unnatürlich früh" und was "in Ordnung" ist? Nach der Garantie kann man auf jeden Fall nicht gehen.

Beispiel: Hersteller X gewährt fünf Jahre Garantie und es fallen in dieser Zeit 20 Platten aus. Hersteller Y gewährt drei Jahre Garantie und es fallen in dieser Zeit 15 Platten aus. Bei Hersteller X beläuft sich die "Fehlerrate" auf 4 Platten pro Garantiejahr, bei Hersteller Y auf 5 Platten pro Garantiejahr. Da schätze ich die Geräte von Hersteller X als qualitativ besser ein.
OOZE schrieb:
3. Beachtet die Freigaben der Hersteller. Es gibt immer noch Platten, welche ausdrücklich nur für 8/5 Betrieb vergesehen sind. Wenn man die rund um die Uhr betreibt, hat man bei einem Defekt selbst schuld.
Ich dachte, es ginge um die Qualität der Festplatten und nicht um die Schuldfrage im Falle eines Defektes?

Beispiel: Die Festplatte A fällt nach drei Jahren 24/7-Betrieb aus, die Festplatte B schon nach zwei Jahren 24/7-Betrieb. Die Festplatte A ist wohl als qualitativ besser einzuschätzen. Welche "Arbeitszeiten" der Festplattenhersteller sich für seine Modelle ausgedacht hat, ist für die objektive Beurteilung der Qualität doch völlig unerheblich.

Ich würde sogar eher sagen, daß Festplatten, denen der Hersteller nur 8/5 zutraut, von vornherein als qualitativ minderwertiger anzusehen sein sollten. Die Praxis kann natürlich auch das genaue Gegenteil beweisen. Von daher sollte man solche Angaben in einem Qualitätstest eigentlich außer acht lassen und lieber nach der Praxis gehen.

Auf jeden Fall kann man aber nicht von einem Modell auf einen ganzen Hersteller schließen. Da muß schon eine gewisse Menge von Geräten berücksichtigt werden. Die oben genannten 1.500 Seagate-Platten sollten schon einen guten Querschnitt ermöglichen, die zwanzig Hitatchi-Platten aber sicherlich nicht.

Daneben gibt es aber auch noch einige andere Dinge, die man beachten sollte, wenn man die Qualität von Festplatten beurteilen möchte.

Insbesondere sollte man die Umgebungsbedingungen, in der die Platten betrieben wurden, berücksichtigen.

Beispiel: Festplatte C und D fallen beide nach drei Jahren 24/7-Betrieb aus. Festplatte C wurde in einem gut belüfteten Gehäuse bei durchschnittlich 35 °C betrieben, Festplatte D in einem schlecht belüfteten Gehäuse bei durchschnittlich 45 °C. Für mich ist Festplatte D dann qualitativ trotzdem besser.

Und wer protokolliert schon so genau, welche Festplatte bei welchen Temparaturen läuft? Ich nicht.

Und dann gibt es auch noch Festplatten, die werden turnusmäßig gewechselt, obwohl sie noch einwandfrei funktionieren.

Beispiel: Festplatte E wird nach drei Jahren ausgetauscht und auf den Schrott gegeben, Festplatte F läuft vier Jahre durch und raucht dann ab. Welche ist als qualitativ besser zu beurteilen? Ich weiß es nicht.

In dieser allgemeinen Form ist die Umfrage auf jeden Fall völlig nutzlos. Da kann man das Umfrageergebnis auch genausogut auswürfeln oder sonstwas. Ich glaube auch kaum, daß man eine objektive Umfrage zu diesem Thema durchführen kann. Die zu berücksichtigenden Faktoren sind viel zu umfangreich, als daß man das mal eben kurz in einem Forum feststellen könnte.

Interessant (mehr nicht!) fände ich eine Tabelle (keine Statistik!), aus der man ablesen kann, wie viele Festplatten eines Herstellers innerhalb welcher Garantiezeit den Geist aufgegeben haben. Da kann man dann mal grob gucken, welcher Hersteller viele Garantiefälle hat, mehr aber auch nicht. Keinesfalls könnte man daraus die Qualität ablesen.

Ok, jetzt aber genug gelabert :)
 
p.h. schrieb:
Interessant (mehr nicht!) fände ich eine Tabelle (keine Statistik!), aus der man ablesen kann, wie viele Festplatten eines Herstellers innerhalb welcher Garantiezeit den Geist aufgegeben haben. Da kann man dann mal grob gucken, welcher Hersteller viele Garantiefälle hat, mehr aber auch nicht. Keinesfalls könnte man daraus die Qualität ablesen.
Um da nochmal auf meine drei ST380013AS (80GB/SATA) zurückzukommen: Seagte gab 1 Jahr Garantie auf dieses Modell, als ich sie mir gekauft habe. Die haben sie mittlerweile wie gesagt alle überstanden. Gingen sie kaputt, wären sie kein Garantiefall mehr, sondern schrottreif. Das größte Pech für mich ist nur, dass Seagate für alle Modelle dieses Typs seit Juni 2004 sogar 5 Jahre Garantie gibt. *indenarschbeiß* Also wenn Seagate das glaubt, dass sie 5 Jahre schaffen, dann bin ich zuversichtlich, dass meine das auch trotz abgelaufener Garantie packen. :)

Gruß Björn
 
also ich habe bis jetzt super schlecht erfahrung mit ibm-platten gemacht, ich weiß net mehr genau was das für model war, aber die platte hatte von anfang an ziemliche schwierigkeit...
zu einem wurde sie ständig zu heiß, ok mit nem lüfter vor der platte kriegte ich das ganze dann einigermaßen in den griff, die lautstärke war auch übertrieben (beim lesen/schreiben vorallem sehr nerviges pfeiffgeräusch)
die beste erfahrung habe ich mit maxtor und seagate gemacht, hier sind 2 platten die schon seit 2000/2001 am rennen sind und es gab bis jetzt keine probs, beide platten rennen ca. 18-24 std am stück, ist halt unterschiedlich...von WD habe ich auch seit kurzem eine, die ist im prinzip auch ganz gut, schön leise, nicht zu heiß etc. wie lange diese leben wird steht noch in den sternen, jedoch habe ich 3 jahre garantie drauf, also gehe ich davon aus, dass sie diese 3 jahre überleben wird...

verallgemeinern kann man glaub ich die quallität von den festplatten nicht wirklich, da zu einem es von model-serie zu model-serie verschiedene bauteile verwendet werden, zu anderem fast jeder hersteller irgendwo schon mal probleme hatte...die einen mehr die anderen weniger...also von daher ist es eigentlich quatsch solche umfragen zu machen, da sie im endeffekt keine aussagkräftige ergebnisse liefern...
 
Ich habe mich auf diesen Thread bezogen:
http://www.bsdforen.de/showthread.php?t=8703

Natürlich müsste man für einen sehr objektiven Test eine Auswahl des Angebotes aller zu testenden Hersteller auf exat die gleiche Temperatur kühlen/erwärmen und diese dann exat gleich belasten bis sie ausfallen.
Hierum geht es mir aber nicht. Es geht schlicht und ergreifend darum, dass im alltäglichen Betrieb und nicht unter Laborbedingungen sich einige Platten besser als andere verhalten. Beispielsweise gelten Samsungplatten künstlichen Streßtests zufolge als recht zuverlässig. In der Praxis sind sie meinen Erfahrungen zu folge teurer Schrott, welchem man am besten weit aus dem Weg geht.

OK, ich gebe zu, ich habe damals in Mathe Statistik und Statistikfälschungen durch nicht berügsichtigen von Fakten nicht verstanden. Nicht einmal annähernd. Auch sonst ist mein Wissen in diesem Bereich begrenzt. Daher halte ich jetzt lieber meinen Mund.

Zu Tabelle:
Innerhalb der Garantie abgeraucht sind mir
- 7 Samsung 120GB ATA, aktiv gekühlt (nach 1 bis 6 Monaten)
- 1 Seagate 80GB ATA (nach 8 Monaten)

Ach ja, Google ist ein guter Anhaltspunkt. Man findet kaum etwas über Ärger mit Platten von Seagate und WD, Maxtor ist da schon häufiger vertreten, bei Samsung und Hitachi (auch aktuelle Modelle) findet man fast nur negatives ;)
 
OOZE schrieb:
Zu Tabelle:
Innerhalb der Garantie abgeraucht sind mir
- 7 Samsung 120GB ATA, aktiv gekühlt (nach 1 bis 6 Monaten)
- 1 Seagate 80GB ATA (nach 8 Monaten)
Wenn die Garantiezeit gleich lang war und du sieben Mal so viele Samsung- wie Seagate-Festplatten im Einsatz hast, geht die Sache unentschieden aus. Du verstehst sicher, auf was ich hinaus will.

Aber ok, warum nicht, dann lasst uns doch mal ganz zwanglos eine solche Tabelle zusammenbringen. Benötigte Angaben:
  • Hersteller
  • Interface (ATA, S-ATA oder SCSI)
  • zugesicherte Garantiezeit
  • Anzahl der in der Garantiezeit ausgefallenen Platten
  • Anzahl der Platten, welche die Garantiezeit überlebt haben (wichtig, ansonsten ist der Vergleich wertlos!)
Wenn genug Leute posten, können wir anschließend eine Gesamtübersicht erstellen.
 
Ok, also noch einmal:

Samsung 120GB ATA
36 Monate Garantie
5 Platten ausgefallen
5 Platten bis jetzt überlebt. Sie sind erst knapp 2 Jahre alt
2 Tauschplatten sind später wieder abgeraucht

Seagate 80GB ATA
12 Monate Garantie
1 Abgeraucht
1 Überlebt
 
Hier die Zahlen von meinem Arbeitgeber (so ungefähr, da nicht immer alles 100%ig aufgezeichnet wurde):

Seagate, ATA, 12 Monate Garantie: 920 Platten, davon 15 Defekte.
Seagate, ATA, 36 Monate Garantie: 470 Platten, davon 7 Defekte.
Seagate, ATA, 60 Monate Garantie: 90 Platten, davon 4 Defekte.
Hitatchi, ATA, 36 Monate Garantie: 20 Platten, davon 1 Defekt.
Fujitsu, ATA, 24 Monate Garantie: 15 Platten, davon 0 Defekt.
Seagate, SCSI, 36 Monate Garantie: 75 Platten, davon 2 Defekte.
IBM, SCSI, 24 Monate Garantie: 40 Platten, davon 3 Defekte.
von anderen SCSI-Platten fehlen jegliche Aufzeichnungen :confused:

Privat ist bei mir folgendes angefallen:

Seagate, ATA, 12 Monate Garantie: 7 Platten, davon 0 Defekt.
Seagate, ATA, 60 Monate Garantie: 2 Platten, davon 0 Defekt.
IBM, ATA, 12 Monate Garantie: 1 Platte, davon 0 Defekt (obwohl Deathstar!).
Fujitsu, ATA, 24 Monate Garantie: 3 Platten, davon 0 Defekt.
Connor, ATA, 12 Monate Garantie: 1 Platte, davon 0 Defekt.
Western Digital, ATA, 24 Monate Garantie: 2 Platten, davon 0 Defekt.
Maxtor, ATA, 12 Monate Garantie: 1 Platte, davon 0 Defekt.

Tatsächlich hatte ich privat erst eine einzige kaputte Platte, eine der Fujitsus, das war aber schon zwei Jahre nach Ablauf der Garantie.
 
Die Umfrage kann nicht funktionieren. Einige der Gruende sind bereits genannt worden. Wenn ich z.B. nur hunderte Seagate verbaue, gehen natuerlich mehr Seagate kaputt.

Wesentlich wertvoller finde ich dazu die Aussage meines Haendlers "die nehmen sich alle nichts". Weil: der sieht die Ruecklaufquoten, quer durch alle Marken.
 
mir ist auch eine seagate abgeschmiert aber da hat auch ne maus draufgepinkelt.....
eine samsung ist mir auch innerhalb der garantie abgeschmiert, aber der suport war echt gut; ich hba einmal angerufen ne adresse bekommen festplatte dahingeschickt mit fehlerbeschreibeung, sollte angeblich nach 4-8wochen eine neue/reperierte kriegen. und siehe da nach 4 wochen genau bekam ich eine neue festplatte und dass obwohl ich vergessen hatte die rechnung mitzuschicken!
 
@fader: ja sicher (warum eigentlich sicher? :) ) gehen dann absolut gesehen mehr Segeate kaputt als vielleicht andere aber wenn 5 von 100 Segeate kaputt gehen, ist dass dann nicht besser als wenn "nur" 3 von 4 IBM/Hitachi kaputt gehen? .. hmm habe ganz wild einfach mal eine Firma als Gegenbeispiel rausgegriffen *lapaloma-pfeif*
 
@wageck

Die Infos findest du auf der Seite von Samsung. Dann musst du dort Anrufen (Nein, Email geht nicht. Das ist gerade dann lustig, wenn man wie ich stumm ist *aufreg*) und dir eine RMA geben lassen. Mit dieser schickst du die Platte auf deine Kosten ein. Wenn sie den Garatiefall akzeptieren, bekommst du nach 4-6 Wochen eine reparierte Platte zurück.
ABER VORSICHT: Wird die Garantie abgelehnt, werden noch einmal 24¤ für Samsung und der Rückversand fällig! Außerdem werden alle Daten auf der Platte gelöscht.
 
Wasp schrieb:
@fader: ja sicher (warum eigentlich sicher? :) ) gehen dann absolut gesehen mehr Segeate kaputt als vielleicht andere aber wenn 5 von 100 Segeate kaputt gehen, ist dass dann nicht besser als wenn "nur" 3 von 4 IBM/Hitachi kaputt gehen? .. hmm habe ganz wild einfach mal eine Firma als Gegenbeispiel rausgegriffen *lapaloma-pfeif*

Ja freilich. Nur bekommst Du mit der einfachen Umfragefunktion hier im Forum eben nicht die erforderlichen Daten.
 
Wasp schrieb:
[...] aber wenn 5 von 100 Segeate kaputt gehen, ist dass dann nicht besser als wenn "nur" 3 von 4 IBM/Hitachi kaputt gehen? [...]
Bei 4 Festplatten kann man _keine_ annähernde Aussage treffen.

Wenn du zu den 4 Hitachis 96 weitere baugleiche Modelle kaufst und von den alle heil bleiben, dann liegen beide Hersteller beinahe gleichauf und dann wäre es falsch gewesen zu urteilen, dass Seagate besser ist. Unwahrscheinlich ist diese Möglichkeit absolut nicht.

Aber selbst wenn 40 von den 96 Hitachis kaputt gehen; woher willst du wissen, dass nicht eine Lagerpalette mit Festplatten unsanft abgesetzt wurde oder gar draußen im Regen stand? Das passiert leider alles.

Björn
 
Björn König schrieb:
Aber selbst wenn 40 von den 96 Hitachis kaputt gehen; woher willst du wissen, dass nicht eine Lagerpalette mit Festplatten unsanft abgesetzt wurde oder gar draußen im Regen stand? Das passiert leider alles.
Aber das spricht ja gerade eben nicht für den hersteller, wenn der nicht weiß wie er seine platten "artgerecht" zu behandeln hat. und das der laden seines vertrauens, woher man all seine platten bezogen hat nicht dafür verantwortlich sein kann ist doch klar, dann wären ja alle platten am arsch.
na gut. jetzt kommts du wieder an und sagst das kann aber nicht sein, weil dann sind eben nur die platten z.b. von seagate schlecht behandelt worden. ok. aber warum lagert er die einen so und die anderen so?
Ich kann nur sagen das ich meine seagate platten alle vom selben händler habe und die sind alle samt im eimer. aber meine wd, die auch von dem händler sind laufen einwandfrei.

just my 2 cents
 
s-tlk schrieb:
Aber das spricht ja gerade eben nicht für den hersteller, wenn der nicht weiß wie er seine platten "artgerecht" zu behandeln hat.
Ich meinte den Versandhandel. Nicht den Hersteller.
und das der laden seines vertrauens, woher man all seine platten bezogen hat nicht dafür verantwortlich sein kann ist doch klar, dann wären ja alle platten am arsch.
Wieso ist das klar? Viele gucken bei Geizhals.de nach und kaufen letztendlich dort, wo es am günstigsten ist und noch gerade so halbwegs seriös erscheint. Wer weiß ob das nicht Bruchladung ist, die irgendwie günstig an den Mann gebracht werden soll?
na gut. jetzt kommts du wieder an und sagst das kann aber nicht sein, weil dann sind eben nur die platten z.b. von seagate schlecht behandelt worden. ok. aber warum lagert er die einen so und die anderen so?
Ich sprach nicht von der Art der Lagerung, sondern schlichtweg davon, dass einfach ein Lagerarbeiter oder sonstwer eine Euro-Palette mit Kisten beim Be-/Entladen mal irgendwie versehentlich zu schnell heruntergelassen haben könnte. Das ist jetzt nichts was man vertiefen müsste, sondern ein Beispiel dafür, dass es eine Unzahl von unüberschaubaren Faktoren gibt, die auf eine Festplatte eingewirkt haben könnten und die ihr Leben wohlmöglich verkürzen könnte.
Ich kann nur sagen das ich meine seagate platten alle vom selben händler habe und die sind alle samt im eimer. aber meine wd, die auch von dem händler sind laufen einwandfrei.
Und ich meine, dass eben genau das absolut nichts zu bedeuten hat, weil es vielleicht etliche Anwender gibt, die mit Seagate völlig zufrieden sind und im Gegensatz dazu immer nur schlechte Erfahrungen mit Western Digital haben. Einzelerfahrungen sind absolut ungeeignet für Kaufentscheidungen.

Björn
 
Björn König schrieb:
[...]
Und ich meine, dass eben genau das absolut nichts zu bedeuten hat, weil es vielleicht etliche Anwender gibt, die mit Seagate völlig zufrieden sind und im Gegensatz dazu immer nur schlechte Erfahrungen mit Western Digital haben. Einzelerfahrungen sind absolut ungeeignet für Kaufentscheidungen.

Björn


So sehe ich das auch. die Lebensdauer einer Festplatte ist nunmal davon abhängig, wie man die Festplatte lagert, betreibt oder transportiert. Ich könnte mir vorstellen, dass eine Festplatte in einem Desktop PC länger hält als z.b. eine Festplatte, die ständig herumtransportiert wird.
Ich denke, qualitätsmässig sind fast alle Mainstream Hersteller gleichauf, auf jeden Fall habe ich es noch nicht erlebt, dass eine ganze Modellserie von kaputten Festplatten (oder Festplatten mit Produktionsfehler) an den Endkunden geliefert wurden.

Man kann keine Aussagen Treffen, welcher Hersteller gut oder schlecht ist, dazu fehlen die Notwendigen empirischen Untersuchungen, die Statistiken etc. Man kann allerhöchstens seine Vorliebe für einen Hersteller haben und diesen weiterempfehlen aber wenn's um die Fakten geht, gibt es hierbei keine großen Unterschiede.

Im allgemeinen könnte ich mir aber vorstellen, dass die Tendenz (mainstream ATA) eher in Richtung low-quality Festplatten geht, ob wegen dem Gigabyte Wahn (wegwerf-Hardware bei Media Markt), der extremen Wärmeentwicklung bei einer Festplatte oder wegen der Einsparung von Teilen (sprich Vibrationsdämpfung o.ä.)
 
@ BK
Wieso ist das klar? Viele gucken bei Geizhals.de nach und kaufen letztendlich dort, wo es am günstigsten ist und noch gerade so halbwegs seriös erscheint. Wer weiß ob das nicht Bruchladung ist, die irgendwie günstig an den Mann gebracht werden soll?
....
bei so einer aussage muß ich ehrlich gesagt lachen...
1. gibts geizhals.de überhaupt nicht, wenn schon dann geizhals.at/de ;)

2. jeder händler der dort seine ware anbietet ist eigentlich auf den großhändler angewiesen und hat mit direkvertrieb kaum was zu tun, d.h. die haben im grunde keinen einfluss auf die ware, außerdem muß jeder händler in deutschland garantie leisten, d.h. es bringt nix, heute kaputte festplatte zu verkafen, da man sie morgen wieder im lager als retour hat, da macht auch kein händler mit, wenn er weiß, dass dei palette XY vom laster gefallen ist...

3. erkläre mir mal bitte, wieso eine firma ihren image durch solche vorfälle, wie von wegen, eine palette kaputter platten, bewußt gefährden soll...

was fakt ist wurde auch schon von einige gesagt, mainstream ist halt alles massenware, da kann es jeder firma passieren, dass hier und da was putt geht, ob das nun einen erwischt oder mehrere leute steht in den sternen geschrieben...
und wie nintendo schon sagt, es wird bei solchen massenproduktion überall gespart, was sich dann halt an der qualli bzw. auch dem preis auswirkt...
 
Nun gut, dann lassen wir das mit der Bruchware beiseite. Das war nun auch eigentlich nicht so erheblich bei meiner Aussage, ob da bewusst schadhafte Ware verkauft wird oder nicht.

Björn
 
Kleine Ergänzung.

der_bladilein schrieb:
[...] außerdem muß jeder händler in deutschland garantie leisten, d.h. es bringt nix, heute kaputte festplatte zu verkafen, da man sie morgen wieder im lager als retour hat, da macht auch kein händler mit, wenn er weiß, dass dei palette XY vom laster gefallen ist...
Beim tieferen Nachdenken darüber, fällt mir auf, dass er das gewiss tun kann. Nach meiner bisherigen Erfahrung gibt es eine Menge Versandhändler die soweit es möglich ist versuchen, den Kunden direkt mit dem Festplattenhersteller im Garantiefall Kontakt aufnehmen zu lassen, um Kosten zu sparen und um die Abwicklung zu beschleunigen; die sehen dann eine einmal verkaufte Platte nie wieder.
3. erkläre mir mal bitte, wieso eine firma ihren image durch solche vorfälle, wie von wegen, eine palette kaputter platten, bewußt gefährden soll...
Ich würde es nicht tun, daher kann ich es nicht erklären. Schreibe bitte solche Unternehmen wie NorskIT oder e-bug an, um herauszufinden, weshalb man keinen Wert darauf legt, eine zufriedene Kundschaft zu haben. Die wissen es bestimmt.

Björn
 
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