• Diese Seite verwendet Cookies. Indem du diese Website weiterhin nutzt, erklärst du dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Erfahre mehr

DSBMC/DSBMD

cabriofahrer

Well-Known Member
Danke für die Info, das ist sehr interessant. Im Augenblick werde ich mein System aber nicht anrühren, bis ich Zeit habe und frei von Zweifel bin, was den Upgrade auf 11.2 im Zusammenhang mit nvidia-driver anbelangt. Ob ich die letzte CD schon mit dsbmd im Hintergrund gebrannt hatte, weiß ich leider nicht mehr. Ich selbst nutze aber kein k3b. An anderer Stelle habe ich schon erwähnt, dass es wünschenswert wäre, k3b in Zukunft ohne HAL auskommen zu lassen.
 
H

holgerw

Guest
Danke für die Info, das ist sehr interessant. Im Augenblick werde ich mein System aber nicht anrühren, bis ich Zeit habe und frei von Zweifel bin, was den Upgrade auf 11.2 im Zusammenhang mit nvidia-driver anbelangt. Ob ich die letzte CD schon mit dsbmd im Hintergrund gebrannt hatte, weiß ich leider nicht mehr. Ich selbst nutze aber kein k3b. An anderer Stelle habe ich schon erwähnt, dass es wünschenswert wäre, k3b in Zukunft ohne HAL auskommen zu lassen.
Hallo @cabriofahrer

man könnte diesen Wunsch auch hier vortragen:
kde@FreeBSD.org :)

Viele Grüße
Holger
 
R

ralli

Guest
Hallo @marcel, obwohl mein Arbeitssystem ein OpenBSD ist, so verfolge ich doch die Weiterentwicklung mit großer Aufmerksamkeit. Du bist beharrlich und bleibst dran, hast die Ausdauer und Beharrlichkeit eine Marathonläufers.... das gefällt mir außerordentlich gut und dafür möchte auch ich mich für Deine unermüdliche Arbeit bedanken. :)
 

cabriofahrer

Well-Known Member
Bin seitdem ein glücklicher Nutzer von dsbmd mit xfce4. Jetzt ist aber doch ein kleines Problem aufgekommen, es geht um das Thema Labeln einer Festplatte:

Ich habe eine zweite Festplatte (ada1) und zeige mal kurz die Ausgabe von gpart show:

Code:
$ gpart show
=>        63  1953525105  ada0  MBR  (932G)
          63  1953525105     1  freebsd  [active]  (932G)

=>       40  488397088  ada1  GPT  (233G)
         40       2008        - free -  (1.0M)
       2048  488394752     1  freebsd-ufs  (233G)
  488396800        328        - free -  (164K)

=>         0  1953525105  ada0s1  BSD  (932G)
           0     8388608       2  freebsd-swap  (4.0G)
     8388608  1945136497       1  freebsd-ufs  (928G)
Die zweite Platte wird automatisch von dsbmc-cli -a (was ich als Startkommando in den xfce4-Settings eingegeben habe) gemountet und erscheint im Filemanager, allerdings mit dem häßlichen uid 5c9e...blabla.
Ich wollte daher die Platte labeln in der Erwartung, dass sie dann eben mit dem Labelnamen gemountet wird. Also habe ich zuerst geunmountet und dann ein
Code:
#tunefs -L Backup /dev/ada1
gemacht. Doch leider wird die Platte dann doch wieder mit dem häßlichen uid gemountet und nicht mit dem Namen "Backup". Ich weiß, dass es verschiede Arten gibt, eine Platte zu labeln, vielleicht ist die Methode für dsbmd nicht die richtige?
 

Anhänge

marcel

Well-Known Member
Themenstarter #431
Hallo @cabriofahrer,

dsbmd sucht im Fall von UFS in folgender Reighenfolge nach Labels: label/..., ufs/..., gpt/..., und schließlich ufsid/... Sobald eines der Labels verfügbar ist, bleibt dsbmd bei diesem so lange, bis der Datenträger entfernt wird oder dsbmd neu gestartet wird. Deswegen die naheliegende Frage: Hast Du dsbmd mal neu gestartet? Ist das Label tatsächlich vorhanden (glabel status)?
 

cabriofahrer

Well-Known Member
Ich hatte das Beispiel von Kap. 18.7.1 befolgt: # tunefs -L home /dev/da3

Aber egal habe jetzt die andere Option ausprobiert:

Code:
# tunefs -L Backup /dev/ada1p1
# glabel status
                                      Name  Status  Components
                    ufsid/5c9e0f1dd6d894a3     N/A  ada1
                                ufs/Backup     N/A  ada1
               diskid/DISK-WD-WXR1E62MVLM3     N/A  ada1
gptid/cda8a239-5220-11e9-9b9b-00155898755a     N/A  ada1p1
                    ufsid/5c9e14133de5afda     N/A  ada1p1
# service dsbmd restart
Stopping dsbmd.
Starting dsbmd.
dsbmd: *****************************************************************
dsbmd: WARNING
dsbmd:
dsbmd: Your dsbmd.conf seems to be outdated. Please recreate it from
dsbmd: dsbmd.conf.sample, or merge the files.
dsbmd:
dsbmd: *****************************************************************

#
Danach wieder
Code:
dsbmc-cli -a &
, aber trotzdem erscheint wieder die uid.
 

marcel

Well-Known Member
Themenstarter #435
Code:
# tunefs -L Backup /dev/ada1p1
# glabel status
                                      Name  Status  Components
                    ufsid/5c9e0f1dd6d894a3     N/A  ada1
                                ufs/Backup     N/A  ada1
               diskid/DISK-WD-WXR1E62MVLM3     N/A  ada1
gptid/cda8a239-5220-11e9-9b9b-00155898755a     N/A  ada1p1
                    ufsid/5c9e14133de5afda     N/A  ada1p1

tunefs setzt ein Dateisystem-Label. Das Dateisystem befindet sich auf der ersten GPT-Partition. Laut dieser Ausgabe ist ada1, und nicht ada1p1 gelabelt. dsbmd sieht aber nur ada1p1, denn ada1 selbst lässt sich ja nicht mounten. Du könntest folgendes probieren:
Code:
# tunefs -L Backup_ /dev/ada1
# tunefs -L Backup /dev/ada1p1
 

cabriofahrer

Well-Known Member
Code:
# tunefs -L Backup_ /dev/ada1
tunefs: bad volume label. Valid characters are alphanumerics.
Unterstrich also nicht erlaubt, aber egal. Habe ada1p1 nun Disk2 genannt und so funktioniert es, vielen Dank!
 
H

holgerw

Guest
Hallo Marcel,

bei mir hat dsbmd/dsbmc bisher noch gar kein externes Medium angezeigt, was ich mit ufs2 formatiert hatte.
 
H

holgerw

Guest
Eigenartig. Es kann doch keinen Unterschied geben zwischen extern und intern, oder? Also bei mir funktionieren meine externe NTFS-Platte und sogar mein Sony Xperia M (auf MTP gestellt) wunderbar.
Es geht hier um das verwendete Dateisystem, nicht um intern oder extern.
Mit NTFS oder ext4 klappt es bei dsbmd, ob intern oder extern.
 

marcel

Well-Known Member
Themenstarter #440
Hallo Marcel,

bei mir hat dsbmd/dsbmc bisher noch gar kein externes Medium angezeigt, was ich mit ufs2 formatiert hatte.
Hallo Holger,

das ist seltsam. Ich habe gerade mal mit einem USB-Stick experimentiert, um zu sehen, ob ich das nachvollziehen kann. Dabei habe ich den Stick einmal ohne Partition, einmal mit GPT-Partition, und einmal mit MBR-Partition mit UFS2 formattiert, aber ich konnte keine Probleme feststellen. Die Ausgabe von gpart show könnte vielleicht hilfreich sein. Hast Du vielleicht die/diese Platte/Platten in /etc/fstab eingetragen?
 
H

holgerw

Guest
Hallo Marcel,

hier die gpart Ausgabe zur Platte:
Code:
gpart show -p da0
=>       40  976773088    da0  GPT  (466G)
         40       2008         - free -  (1.0M)
       2048  976771080  da0p1  freebsd-ufs  (466G)
Und hier noch weitere Angaben zum Device:
Code:
dmesg|grep da0
ada0 at ahcich0 bus 0 scbus0 target 0 lun 0
ada0: <CT250BX100SSD1 MU02> ACS-2 ATA SATA 3.x device
ada0: Serial Number 1517F0067DB0
ada0: 600.000MB/s transfers (SATA 3.x, UDMA6, PIO 1024bytes)
ada0: Command Queueing enabled
ada0: 238475MB (488397168 512 byte sectors)
GEOM_ELI: Device ada0p3.eli created.
da0 at umass-sim0 bus 0 scbus7 target 0 lun 0
da0: <Samsung S2 Portable 3 2AK1> Fixed Direct Access SCSI device
da0: Serial Number 000000000000011E0A1D
da0: 400.000MB/s transfers
da0: 476940MB (976773168 512 byte sectors)
da0: quirks=0x2<NO_6_BYTE>
Die Platte hat sogar ein Label:
Code:
gpart show -l da0
=>       40  976773088  da0  GPT  (466G)
         40       2008       - free -  (1.0M)
       2048  976771080    1  fbsd-daten  (466G)
Und hier zur Version von dsbmd:
Code:
pkg info dsbmd
dsbmd-1.7.2
Name           : dsbmd
Version        : 1.7.2
Installed on   : Thu Apr  4 07:39:06 2019 CEST
Origin         : sysutils/dsbmd
Architecture   : FreeBSD:12:amd64
Prefix         : /usr/local
Categories     : sysutils
Licenses       : BSD2CLAUSE
Maintainer     : mk@nic-nac-project.org
WWW            : http://freeshell.de/~mk/projects/dsbmd.html
Comment        : Media mounting daemon
Options        :
        DOCS           : on
        EXFAT          : off
        EXT4           : on
        HFS            : off
        LKL            : off
        MTP            : on
        NTFS           : on
        PTP            : on
Annotations    :
        FreeBSD_version: 1200086
        repo_type      : binary
        repository     : Latest
Leider wird mir diese Platte weder am Notebook noch am Desktop-PC durch dsbmc angezeigt. Andere Devices (NTFS, mtp, ext4, vfat) gehen aber ohne Schwierigkeiten.
 
H

holgerw

Guest
Werden sie denn in der Ausgabe von dsbmc-cli -l angezeigt?
Nein, da werrden nur die ext4-Partitionen einer parallelen Linuxinstallation auf /dev/ada1 angezeigt.

Die Platte lässt sich über meinen normalen Nutzer manuell mounten:
Code:
mount | grep da0
/dev/da0p1 on /usr/home/holger/mnt (ufs, local, nosuid, mounted by holger)
 

marcel

Well-Known Member
Themenstarter #444
Du könntest mal folgenden Test machen, der mir zeigt, ob die Erkennung des Dateisystems vielleicht scheitert:

Code:
# fetch http://freeshell.de/~mk/download/testfs.c
# cc -o testfs testfs.c -lcam
# ./testfs -u /dev/da0p1
 
H

holgerw

Guest
Hallo Marcel,

hier der Test mit nicht gemountetem Device:
Code:
./testfs -u /dev/da0p1
testfs: /dev/da0 has no media
Und hier mit gemountetem Device:
Code:
./testfs -u /dev/da0p1
testfs: /dev/da0 has no media
Aber:
Code:
mount|grep da0
/dev/da0p1 on /mnt (ufs, local)
Nun ja, ich kann die Platte ja als Nutzer in meinem Home-Verzeichnis mounten.
Wobei mich doch nun interessiert, warum die Platte mit Deinem dsbmd nicht einzubinden ist.

Mag dsbmd vielleicht keine gpt?

Nachtrag: dsbmd mag auch nicht mit der ufs2 formatierten Platte und MBR.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
H

holgerw

Guest
Hallo Marcel,

mit einem USB3-Stick hingegen klappt es nun ohne Schwierigkeiten.

Ist vielleicht etwas mit der Festplatte nicht mehr in Ordnung? Es ist zwar eine USB3-Platte, allerdings hat sie schon einige Jahre auf dem Buckel.
 
H

holgerw

Guest
Hallo,

die alte USB3-Platte werde ich besser entsorgen. Gerade habe ich es nämlich mal mit einer neuen USB3-Platte getestet, eine gpt angelegt, eine ufs2 Partition mit Label fbsddaten erstellt und diese dann mit newfs formatiert.

Kurz nach dem Einstöpseln wird sie im dsbmc-Fenster angezeigt und kann auch darüber eingebunden werden.

Wie vor einigen Monaten bei meinem alten HTC-Smartphone - was auch nicht mit dsbmd ging aber es sich dann zeigte, dass es einfach kaputt war.

Jedenfalls kann dsbmd auch mit externen ufs2-Platten. :)
 

cabriofahrer

Well-Known Member
Hallo Marcel,

auch wenn es mit dsbmd nichts zu tun hat, wollte ich folgendes Phänomen wenn möglich erklärt bekommen:

Ein USB-Stick, den ich benutze, um Musik im Auto zu hören (Ford Sync-Anlage) wurde ursrünglich ohne Label normal partitioniert und in dsbmc als da1 oder da1s1 (bin mir nicht mehr sicher) erkannt. Doch nach Benutzung im Auto wird er plötzlich als "ID3%03" erkannt (siehe Screenshot). In gpart show erscheint er gar nicht. Was tut Ford Sync meinem Stick da an?
 

Anhänge

marcel

Well-Known Member
Themenstarter #450
Hallo Marcel,

hier der Test mit nicht gemountetem Device:
Code:
./testfs -u /dev/da0p1
testfs: /dev/da0 has no media
Und hier mit gemountetem Device:
Code:
./testfs -u /dev/da0p1
testfs: /dev/da0 has no media
Aber:
Code:
mount|grep da0
/dev/da0p1 on /mnt (ufs, local)
Nun ja, ich kann die Platte ja als Nutzer in meinem Home-Verzeichnis mounten.
Wobei mich doch nun interessiert, warum die Platte mit Deinem dsbmd nicht einzubinden ist.

Mag dsbmd vielleicht keine gpt?

Nachtrag: dsbmd mag auch nicht mit der ufs2 formatierten Platte und MBR.
Hallo Holger,

danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast. Aus irgendeinem Grund scheitert der Test auf Vorhandensein eines Mediums via cam(3), d.h., dsbmd versucht erst gar nicht, das Dateisystem zu bestimmen. Du könntest mal schauen, ob camcontrol zum gleich Ergebnis kommt:
Code:
# camcontrol tur da0
Gibt es denn verdächtige dmesg-Meldungen?

die alte USB3-Platte werde ich besser entsorgen. Gerade habe ich es nämlich mal mit einer neuen USB3-Platte getestet, eine gpt angelegt, eine ufs2 Partition mit Label fbsddaten erstellt und diese dann mit newfs formatiert.
Das ist erst mal beruhigend (für mich). Aber bevor Du etwas überstürzt, mach lieber noch mal den obigen camcontrol-Test, denn es ist ja noch nicht ausgeschlossen, dass mit dem Code von dsbmd etwas nicht stimmt. Vielleicht ist die Platte in Ordnung, aber mit dem externen Festplattengehäuse stimmt etwas nicht.