FreeBSD-8 boot mit fehlender, unwichtiger Festplatte

Marlboro

BSD Frischling
Hallo Forum,

bin immer noch BSD Neuling und habe folgende Frage:

Habe letztens eine Festplatte aus meiner FreeBSD Kiste ausgebaut und vergessen die /etc/fstab zu ändern. Die Platte war nur für "unwichtige" Daten und wurde unter /srv/office-data eingebunden. Ist nach meiner Auffassung für das System nicht kritisch wenn die (unwichtige) Platte nicht zum mounten zur Verfügung steht.
Das system startete und mountete die Systempartition readonly, natürlich ohne sshd & friends zu starten. Zu allem Ärger war das System auch noch headless. Diese Erfahrung wird mich zwar lehren die fstab x-mal zu überprüfen, aber was ist wenn sone Kiste mal im Rechenzentrum steht und eine Festplatte einfach mal ihren Geist auf gibt?

Manpage und Handbuch geben mir aber nicht so recht aufschluss darüber, wie ich den mountprozess so gestalten kann, dass das System unter allen Umständen bootet und verfügbar wird.

Bin wie immer dankbar über einen Tipp / Schubs in die richtige Richtung.

Marlboro
 
Wie schon von moonlook angesprochen ist ein noauto in der fstab.
FreeBSD geht immer in den single user mode, falls er eine Platte nicht mounten kann. Ob es da ein anderen Schalter gibt, außer den noauto (FreeBSD mountet nicht beim Booten), weiß ich nicht.

Falls du einen Server im Rechenzentrum stehen hast und eine Platte spontan über den Jordan geht, dann ist eine Remote Konsole wie z.B. DRAC von Dell sehr nützlich. Man sollte sich immer gut überlegen, ob man einen Server in ein RZ stellt und sich keine Remote Konsole einbaut/einbauen lässt. Falls nicht sollte man in der Lage sein, seinen Server schnell physisch zu erreichen.
 
Solche Platten würde ich grundsätzlich über Automounter einbinden. In fstab gehören für mich nur Sachen die man in der Regel nicht ändert.
 
Ok danke erstmal. Die noauto option entfällt bzw. ist keine Option. Mit "unwichtig" meinte ich eigentlich nur sachen die nicht zum Kernsystem gehören aber dennoch wichtig sind. Z.B. die Partition für Webserver VHosts, Datenbanken usw. Sind also nicht ganz unwichtig für den reibungslosen gesamtbetrieb, halt nur unwichtig für FreeBSD an sich.

Der Automounter scheint eine Option zu sein. Werde ich gleich noch ausprobieren.
Klar, Zugriff auf das System sollte in jeden Zustand möglich sein. Da es ein IBM Server aus der x Serie ist bringt der ja mit seinem BMC und ConsoleRedirection alles mit. Aber ich habe es immer noch nicht gebacken bekommen, diese Funktionen zu aktivieren.

Danke jedenfalls für alle "Schubser".

Gruß,
Marlboro
 
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