FreeBSd auf Slave Festplatte??

kashee Opeiah

FreeBSD rockz
Hi,
ich mnöchte mein FreeBSD auf meine Primäre Slave Fespltatte installieren.
Im Bios wird sie gefunden, bloß kann ich sie bei der Installation nicht auswählen sondern FBSD nur auf meine Master installieren.
Im Handbuch steht http://www.freebsd.org/doc/de/books/handbook/install-steps.html

Wenn Sie nun am ersten IDE-Controller eine dritte Platte als Slave anschließen würden, wäre diese Platte ad1. Die vorher ad1 genannte Platte würde nun ad2 heißen. Dateisysteme werden auf Geräten wie ad1s1a angelegt. Daher könnte es passieren, dass auf einmal Dateisysteme nicht mehr gefunden werden und Sie FreeBSD umkonfigurieren müssten.

Um diese Probleme zu umgehen, kann der Kernel so eingestellt werden, dass er Platten nach ihrem Anschlussort anstelle der gefundenen Reihenfolge benennt. Nach diesem Schema ist die Master-Platte am zweiten IDE-Controller immer ad2, auch wenn es die Geräte ad0 oder ad1 gar nicht gibt.

Dieses Verhalten ist in FreeBSD voreingestellt und der Grund warum im Beispiel die Geräte ad0 und ad2 angezeigt werden. Der Rechner, von dem die gezeigte Ausgabe stammt, hatte zwei IDE-Platten, die beide als Master konfiguriert waren, und keine Slave-Platten.

Wie kann ich denn den Kernel ändern?
Oder wie geht es sonst?

Mfg
 
Moin,

ich weiß nicht, ob es an dem frühen Zeitpunkt liegt, aber irgendwie verstehe ich Deine Frage nicht.

Ich habe zuhause auch ein System mit zwei Platten, auf dem Master am primären IDE-Kanal Windows-XP und auf dem Master am sekundären IDE-Kanal FreeBSD 7.0. Letztlich ist das aber egal.

Du musst nur die richtige (!!!) Platte auswählen und den FreeBSD Boot-Manager installieren lassen.

Gruß c.
 
Hem, also ich weiß nicht wo das Problem ist. Habe diverse Betriebssysteme (NetBSD, FreeBSD und OpenSolaris) auf meiner Slave installiert und auch problemlos gebootet. Am Anfang (als ich noch unerfahren war) habe ich sogar vorsichtshalber den IDE-Stecker aus der Master-Platte rausgezogen (um das Formatieren der falschen Platte zu vermeiden). Aber selbst danach hat das anstecker der Master und das Booten von der Slave funktioniert. Ohne Bootmanager!!! Habe dafür einfach im BIOS gesagt, von welcher Platte gebootet werden soll (Reihenfolge lässt sich festlegen in meinem BIOS).

Lange Rede, kurzer Sinn: es ist egal ob das OS auf einer Master oder Slave installiert wird. Man muss nur aufpassen, sich nicht die falsche Platte zu formatieren. :D
 
Genau, man kann FreeBSD auf dem Device installieren, wo man lustig ist. Wichtig ist nur, dass eben auch von dort gebooted wird. Man muss also entweder im BIOS-Setup einstellen, dass von der Platte gebooted wird, auf der installiert wurde oder man schreibt auf die default-Platte einen Bootmanager, wo man das dann beim Start von Hand nachkorrigiert.

Bei meiner Soekris wird die Transcend Industrial CF-Karte wegen Cable-Select leider nur als Primary Slave erkannt. Ich hab im comBIOS einfach eingestellt, dass von dort zuerst versucht werden soll zu booten und schon funktioniert alles, auch ohne Boot-Manager. Gleichzeitig hängt am selben ATA-Kanal noch eine SATA-Festplatte. Die CF-Karte ist /dev/ad1 und die SATA-Platte /dev/ad0. Funktioniert problemlos.
 
Hi,
ich glaube ich habe etwas zu wenig oder zu kompliziert erklärt.
Ich will die 7.0 installieren und zwar auf meine Primäre Slave. Ich kann
aber keine Festplatte auswählen sondern er will es auf meine Primäre Master installieren!!

Ich bekomme nicht die Auswahl ob ich ad0 oder auf ad2 oder sonst wo installieren will.
Die Festplatte wird im Bios erkannt und im Win32 auch (ist Primär Master)

Ich habe im Handbuch gelsen das es nicht geht ohne den Kernel zu ändern (Link ist oben)

Was muss ich tun?

Mfg
 
Was wird denn als erstes angezeigt, wenn du von der ersten FreeBSD Installations-CD bootest und im sysinstall-Menü "Fdisk" aktivierst? Da sollte ein "Select Drive(s)"-Dialog erscheinen.

Gib uns nach Möglichkeit auch mal ein dmesg(8) mit.
 
Eigentlich sollte dich die Installationsroutine danach fragen. Du kannst auf jeden Fall ohne das Installationsprogramm händisch installieren.

Geh mal auf die Fixit-Konsole und sie nach ob die Platte erkannt wurde.

# ls /dev/ad*

@elwood
Die Informationen am Anfang des Artikels ist falsch. Der FreeBSD bootmanager kann zwar nicht direkt von Partitionen auf einer anderen Platte booten, aber er bietet an den Bootmanager auf einer anderen Platte zu laden.

Wenn man dort dann einen einfach Bootloader statt einem Bootmanager installiert hat, hat man den gleichen Komfort.

Was Vista betrifft. Viele Leute (ich zum Beispiel) haben zwar Vista aber keien CD dafür. Ich habe bloß eine Rescue-CD mit der ich den Ursprungszustand des Systems herstellen kann. Ziemlich nutzlos, denn dann wird die ganze Platte mit einer NTFS-Partition überbügelt.

Ich benutze den Vista Bootmanager um FreeBSD zu booten. Nach der Installation von FreeBSD einfach keinen Bootloader/manager installieren. Dann muss man nach dem Booten von FreeBSD bloß die Vista Partition als aktiv markieren und nach einem Reboot ist man wieder in Vista. Dort kann man EasyBCD installieren und den Vista Bootmanager konfigurieren. Inklusive FreeBSD als Standardboot.
 
Ich hab mal den Artikel http://wiki.bsdforen.de/howto/freebsd_boot_manager_und_vista diesbezüglich ergänzt. Könnt ihr mal gucken, ob das so stimmt?

Elwood

Nein. Das stimmt überhaupt nicht! Man kann den FreeBSD-Bootmanager auf jeder Platte installieren, dann ergibt sich eine Verkettung. Mit <F5> wechselt man dann auf die nächste Platte und dann kann man dort booten.

Man kann sogar mit wenigen Handgriffen dafür sorgen, dass über die 1ste Platte automatisch zur zweiten oder dritten gewechselt wird und dann dort etwas automatisch gebootet wird.

Das geht alles, wenn man nicht unbedingt die Boot-Manager anderer Betriebssysteme behalten möchte.
 
Was Vista betrifft. Viele Leute (ich zum Beispiel) haben zwar Vista aber keien CD dafür. Ich habe bloß eine Rescue-CD mit der ich den Ursprungszustand des Systems herstellen kann. [...]
<OT>Du bist lt. deinem Profil doch Student, da kannst du dir doch via MSDN-AA kostenlos ISOs von u. a. Vista ziehen. :)
 
Ich hab mal den Artikel http://wiki.bsdforen.de/howto/freebsd_boot_manager_und_vista diesbezüglich ergänzt. Könnt ihr mal gucken, ob das so stimmt?

Elwood

F11 ist nur manchmal die Taste für's Bootmenü. Es böten sich ebenfalls an: F8, F12, Esc, Alt-F2 und alle möglichen anderen Kombinationen. Da ist kein Schema auszumachen.

Ich hab übrigens teilweise gar keinen Boot-Manager installiert. Das erspart einem diese ganzen Gedankenspielerei. Dann muss man definitiv im BIOS die Bootreihenfolge auswählen und man kann auch nichts verkehrt machen.

An dieser Stelle sei auch zu erwähnen, dass man den Bootmanager von Windows auch so anpassen kann, dass FreeBSD davon gestartet werden kann! Das geht in der boot.ini. Ich habe jetzt leider keine Anleitung parat aber ich meine, dass das hier im Forum auch mal thematisiert wurde.
Natürlich ist das interessant, wenn Windows (ich hatte XP Pro ausprobiert) und FreeBSD auf der gleichen Platte liegen.
 
Moin,

ah, das mit dem Bootplatten-Hopping kannte ich noch nicht. Könnt ihr den Artikel anpassen, ich kann mein Geschreibsel in dem Fall schlecht verifizieren. Beim F11 fehlt vorher das z.B.

Gruss, Elwood
 
Moin,

ah, das mit dem Bootplatten-Hopping kannte ich noch nicht. Könnt ihr den Artikel anpassen, ich kann mein Geschreibsel in dem Fall schlecht verifizieren.

Ich hab das angepasst. Schaust Du mal, ob ich zu viel weggelassen habe?

Ich würde aber empfehlen, den FreeBSD Bootvorgang noch separat zu erklären. Man braucht nämlich nicht unbedingt den FreeBSD-Bootmanager. Und dann gibt es noch einiges dazu zu sagen. An dieser Stelle dort im Wiki sollte eigentlich nur notiert werden, wie man Vista mit FreeBSD dual booten kann. Nicht mehr. Einen Verweis auf einen richtigen Artikel mit dem Boot-Vorgang kann man evtl. machen.
 
n Abend

Ich wärme diesen Thread einfach mal auf :)

Meine Frau verschwindet morgen für ein paar Tage ins Krankenhaus, so dass ich abends Zeit habe *fg*. Bei der Gelegenheit wollte ich die DVD der 7.1RC nutzen, um auf einem neuen Rechner zu installieren. Folgendes Szenario:
C und D sind als Partitionen vorhanden, dahinter ist freier Platz. Den nutze ich dann für die 7.1

Bootloader installiere ich KEINEN, ebenfalls setze ich das Slice nicht als bootable.
(Ich nutze später EASYBCD unter Vista, um FreeBSD in den MS Bootloader einzutragen)

Hat genau dieses Szenario mal einer von euch ebenfalls vorliegen gehabt und installiert? Wenn ja, kamen im Zusammenhang mit Vista Probleme auf?
 
Bootloader installiere ich KEINEN, ebenfalls setze ich das Slice nicht als bootable.
(Ich nutze später EASYBCD unter Vista, um FreeBSD in den MS Bootloader einzutragen)

Hm ich hab zwar kein Vista aber ich wage es zu bezweifeln, daß das funktioniert. Wie ich das verstehe ist easybcd ja nur ein Frontend, um den Bootmanager von Vista zu konfigurieren. D.h. der Bootmanager von Vista müsste in der Lage sein von anderen Partitionen zu booten und außerdem noch UFS2 lesen können. Ersteres kann er vllt, aber letzteres kann ich mir nicht vorstellen.

Das bedeutet für dich, daß du in im Slice von FreeBSD einen Bootloader installieren musst. Wenn ich mich richtig erinnere, dann fragt dich Sysinstall ja, ob du einen Bootmanager in den MBR der Platte, in die Partition oder überhaupt nicht installieren willst. Da brauchst du das mittlere, sozusagen. Dadurch wird der Vista-Bootmanager nicht angerührt und du kannst ihn dann so konfigurieren, daß er den Bootloader aus dem BSD-Slice nachlädt. Der kann dann FreeBSD starten. Das nennt man chainloading.

Gruß
 
Doch doch, der liest UFS2. Hatte das schonmal probiert mit PCBSD auf einer anderen Maschine.

Chainloading kenn ich aus Linux Zeiten noch *g*. Mir gehts eigentlich eher um Vista-typische Spinnereien, und ob in genau diesem Zusammenhang mal jemand hier Stress bei der Installation im Dual Betrieb hatte
 
Ich boote mein FreeBSD über den Vista Bootloader, den ich ebenfalls mit EasyBCD konfiguriert habe. Das ganze funktioniert per Chain-Loading, geht also vollkommen unabhängig vom verwendeten Dateisystem.

Die FreeBSD Partition sollte aber schon als bootbar markiert sein.
 
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