zum finden in den Ports nehme ich gerne find. Etwa:
Code:
~:-> find /usr/ports -iname "links*"
/usr/ports/www/links-hacked
/usr/ports/www/links
/usr/ports/www/links1
Jedes dieser Verzeichnisse enthält in der Regel zusätzliche Informationen in der der Datei pkg-descr.
Das mache ich deshalb, weil ich gerne die Ports nutze und mich so eingewöhnt habe.
Die Tastatur muss mit einem Zeichensatz zusammenwirken. Es muss also zunächst mal eine Taste richtig erkannt werden können und dann auch noch die passende Darstellung dazu bestimmt werden. Beides dann auch noch einmal für die Konsole und dann für X und möglicherweise für unterschiedliche Nutzer auch unterschiedlich belegt. Das ist also kein Thema für eine schnelle, kurze Antwort. Wahrscheinlich ist das im Handbuch auch erklärt und ich fasse nur mal ein wenig zusammen, was auf der Konsole gilt.
Allgemein ist es so, dass die Tastatur anhand eingebauter Kennungen als solche erkannt und behandelt wird. Tastendrücke sind dann Ereignisse, die einen bestimmten Code erzeugen und diesem kann dann wieder eine Aktion zugewiesen werden. Meistens geht es darum, Buchstaben zuzuweisen und die dann anhand eines Zeichensatzes darzustellen.
Für die Erkennung und Erfassung des Codes braucht es normalerweise keine Handarbeit, außer bei einigen Spezialtasten. Die üblichen Tasten werden durch Zuweisen eines passenden Tastaturtyps vollkommen erfasst. Dies geschieht durch einen Eintrag in der /etc/rc.conf, etwa:
Code:
keymap="german.iso.acc.kbd"
Wenn solch ein Eintrag nicht erfolgt, wird keine keymap benutzt und die Default-Einstellung bleibt erhalten, die auch im Single-user Modus gilt. Das ist dann eine amerikanische Tastatur. FreeBSD kennt einige Typen und etwa die folgenden "german"
Code:
~:-> ls /usr/share/syscons/keymaps/ | grep german
german.cp850.kbd
german.iso.acc.kbd
german.iso.kbd
swissgerman.cp850.kbd
swissgerman.iso.acc.kbd
swissgerman.iso.kbd
swissgerman.macbook.acc.kbd
Dazu passend dann fonts in /usr/share/syscons/fonts/ und eine Erläuterung kann man aus /usr/share/syscons/fonts/INDEX.fonts auslesen und finden, dass die iso15 für uns gut sind:
Code:
~:-> ls /usr/share/syscons/fonts/ | grep iso15
iso15-8x14.fnt
iso15-8x16.fnt
iso15-8x8.fnt
woraus sich dann in der /etc/rc.conf die Einträge ergeben:
font8x14="iso15-8x14"
font8x16="iso15-8x16"
font8x8="iso15-8x8"
Außerdem können in der /etc/login.conf auch lokalisierte Gruppen festgelegt und diesen bestimmte Eigenheiten mitgegeben werden. Für € und @ auf der Konsole sollte aber die Einstellung von oben schon genügen. Die lokalisierten Gruppen müssen dann in die Datenbank überführt und in der /etc/master.passwd eingetragen werden. Das führt mir nun zu weit. Sollte es mit dein Einstellungen für die Konsole so nicht genügen, wie oben erklärt, solltest du aber wissen, dass es noch nicht der Weisheit letzter Schluss ist und weitere Einstellungen sinnvoll sein können.