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fsck_ufs: BAD STATE 0 FOR INODE I=23193984

marcel

Well-Known Member
#26
Ich finde es trotzdem merkwürdig, dass dsbmc die Platte automatisch einbindet, ich aber keine Schreibrechte habe (mit oder ohne Label).
Vielleicht könnte @marcel zu diesem Punkt bitte noch mal etwas sagen?
dsbmd ändert die Eigentümerschaft des Mount points vor dem Einhängen. Wenn aber ein UFS-Dateisystem auf diesem Verzeichnis gemountet wird, überdecken die auf der Dateisystem-Wurzel gesetzten Rechte jene des darunter liegenden Mount points. Möchtest Du, dass Dein Benutzer auf die gesamte Platte schreibend zugreifen kann, brauchst Du nur einmalig die Rechte des Mount points entsprechend zu ändern (chown username:username /media/mountpoint), während die Platte gemountet ist. Oder Du legst ein Verzeichnis auf der Platte an, das Deinem Benutzer gehört.
 

cabriofahrer

Well-Known Member
Themenstarter #27
Wenn aber ein UFS-Dateisystem auf diesem Verzeichnis gemountet wird, überdecken die auf der Dateisystem-Wurzel gesetzten Rechte jene des darunter liegenden Mount points.
Interessant. Und warum macht UFS das so? Hat das mit einem Sicherheitskonzept zu tun?

Letztendlich habe ich es ganz traditionell mit der fstab gemacht, in caja erscheint trotzdem ein Symbol für die Platte, worauf es mir auch ankommt. Nur Aushängen kann man als User natürlich nicht, was aber auch nicht schlimm ist. Wenn ich das vielleicht doch will, weiß ich ja jetzt, wie.
 

medV2

Well-Known Member
#30
Natürlich, jedes FS hat immer ein /. / ist ja nur der unterste Teil des Verzeichnissbaums einer Platte. Du siehst halt natürlich nur immer das / deiner Systemplatte als /
 

pit234a

Well-Known Member
#31
darf ich da vielleicht mal etwas weiter ausholen (was ich ja immer wieder gerne mache)?
Das geht ja ums mounten in Unix-Systemen und vielleicht gerade deshalb, weil niemand so etwas mehr manuell macht, kennt sich auch niemand mehr damit aus. Zumindest ist das mein Eindruck bei der Lektüre der letzten Beiträge, ich könnte natürlich auch vollkommen falsch liegen, nicht richtig verstanden haben.

Beim Mounten wird ein Dateisystem auf einen Mountpoint eingebunden.
Der Mountpoint ist ein gültiger Eintrag innerhalb deines Dateibaumes. Sehr gern nimmt man dafür ein leeres Verzeichnis an Orten, die man einfach wieder findet.
Ich mache mal ein beliebiges Beispiel.
Ich lege einen Ordner /usr/home/pit/Briefe an und will dort meine Briefe speichern.
Dann lege ich einen Ordner /usr/home/pit/Briefe/Liebesbriefe an und will dort eine bestimmte Untermenge von Briefen ablegen.
Das tue ich dann auch eine Zeitlang.
Nun habe ich aber auch noch einen USB-Stick und darauf habe ich Geschäftsbriefe liegen und zwar direkt auf dem Dateisystem, nicht in einem eigenen Ordner.
Da könnte ich nun
den Stick nach /usr/home/pit/Briefe mounten und dann hätte ich den Inhalt des Sticks hier liegen. Und zwar nur diesen Inhalt, also das, was vom letzten Mount realisiert wird. Wenn ich in den Ordner sähe, wäre der Unterordner Liebesbriefe verschwunden und alle anderen Briefe ebenfalls, nur die Geschäftsbriefe aus dem Dateisystem des Sticks wären zu sehen.
Nach einem umount wäre alles wieder da (die Geschäftsbriefe wären natürlich verschwunden).
Nur dann, wenn ich einen neuen Ordner /usr/home/pit/Briefe/Geschäftsbriefe anlege und dann das Dateisystem des Sticks darauf mounte, könnte ich in /usr/home/pit/Briefe/ alle Briefe sehen und in /usr/home/pit/Briefe/Liebesbriefe wären die Liebesbriefe und in /usr/home/pit/Briefe/Geschäftsbriefe die Geschäftsbriefe vom Stick.
Wenn ich nun auf dem Dateisystem des Sticks ein Verzeichnis Geschäftsbriefe erstelle und dann den Stick nach /usr/home/pit/Briefe mounte, verschwinden alle Briefe und alle angelegten Verzeichnisse und ich sehe dann nur den Ordner /usr/home/pit/Briefe/Geschäftsbriefe, der aber vom Stick kommt.

Ich denke, dass hier auch das Problem mit der Platte erfasst ist (mag aber irren, sorry).
Den Rest dazu hat @medV2 ja ausgeführt.