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FuryBSD wurde eingestellt

mipl

Well-Known Member
Themenstarter #1
Last updated 10/31/2020
End-of-life notice for community ISO images
Thank you for your interest in FuryBSD. This project has been discontinued. Plans to publish Q4 2020 images have been cancelled.
Quelle: https://www.furybsd.org/

Sehr schade, wenn FuryBSD tatsächlich eingestellt würde. Für "mal eben schnell einen FreeBSD-Desktop machen" fand ich es sogar etwas schicker und praktischer als NomadBSD oder GhostBSD. Naja, Geschmackssache.

Blöderweise habe ich vor ein paar Tagen beim Aufräumen die LiveCD entsorgt... :grumble:
 

medV2

Well-Known Member
#2
Das mit den Desktop FreeBSD "Distributionen" nimmt halt in letzter Zeit züge an wie das mit den monatlichen Ubuntu basierenden Distributionen. 1-3 News auf Heise und dann verschwunden :D
 
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Andy_m4

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#3
Für "mal eben schnell einen FreeBSD-Desktop machen"
Gut. Aber das ist ja nun auch mit einem originalen FreeBSD keine große Hürde.
Weshalb ich auch den Sinn solcher Distributionen a-la FuryBSD nicht ganz verstehe.
Aber ich verstehe auch den Sinn der 1 Millionsten Linux-Distribution nicht die sich nur in Nuancen von dem unterscheidet, was schon da ist. :-)
 

mipl

Well-Known Member
Themenstarter #4
Stimmt. Ich bin auch kein echter Fan von *BSD-Distributionen, weil das unweigerlich zu dem nervigen Chaos führt, das wir von GNU/Linux kennen. Vor allem habe ich Probleme damit, einzelnen oder kleinen Gruppen von Personen zu vertrauen, die ein von Grund auf erstmal sicheres Betriebssystem "angepasst" haben und bei denen ich von der Sicherheit ihrer Infrastruktur keinerlei Vorstellung habe.

Eigentlich sollte man statt dieser "Distributionen" besser ein paar auditierbare Skripte für die Basisinstallation von FreeBSD (oder *BSD) bereitstellen, die etwas schneller als üblich zu einem ordinären Desktop (samt "ricing") führen. Andererseits... mit einem solchen Desktop sind die Anwender auch keinen Schritt weiter, weil sie das darunterliegende System immer noch nicht verstehen. Man muss die BSDs nicht genauso handhabbar machen wie Windows/Linux/MacOS. Man muss auch nicht jedes lukullische Gericht so schmecken lassen wie einen Burger, nur weil die sich viel verkaufen... :P

/edit: typo
 
Zuletzt bearbeitet:

bsd4me

Well-Known Member
#6
Nun, es kann Sinn machen eine Desktop Version zu haben... Allerdings ist der Aufwand erträglich aus einem frisch installiertem FreeBSD eine Desktop Version zu machen, solange man ein wenig Hintergrundwissen hat. Was der Vergleich mit Linux, Windows oder Apple angeht, da erlebt ich seit Monaten, dass dort (auch) viele Sachen nicht (automatisch) gehen... Z.B. die Einbindung von Institutsdruckern war unter Apple nicht möglich, erst nach einem Systemupdate. Was ich damit sagen möchte: FreeBSD ist nicht komplexer als andere und durchaus als Server und auch als Desktopsystem sehr gut zu nutzen. Meiner Meinung nach sogar einfacher. Wenn man ein paar spezielle Anwendungen beiseite lässt, die es nur auf anderen Plattformen gibt...
Grüße, Norbert
 
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Athaba

Libellenliebhaber
#7
Es kann auch von Vorteil sein, nicht in X Projekten fast das Selbe zu machen. Ich glaube auch, dass Projekte offiziell für tot erklären besser ist als sie als Zombies rumlaufen zu lassen, also Hut ab davor.

Zu Skripts und Installern, etc. Ich tüftel ja aus unterschiedlichen Gründen immer mal wieder mit Linux rum, auch um ein Korrektiv zu haben. Da fällt mir schon eine Weile auf, dass die full-blown out of the box Distributionen echt an Grund verlieren und richtig mies funktionieren. Das war jedenfalls schon mal besser. Hab mir das auch angetan und alte Images probiert, etc. um zu verifizieren, dass das nicht bloß Einbildung ist.

Meine Hypothese dazu ist, dass neben der wachsenden Komplexität gerade recht viel im Wandel ist und ziemlich wenig stabil bleibt, was aber recht wichtig ist, wenn man ein System erstellen will, wo alles einigermaßen gut zusammenarbeitet und out of the box auf mehr als einem System funktionieren soll.

Im Vergleich dazu sieht man ja, wie populär zum Beispiel ein Arch Linux am Desktop ist. Die Installation davon ist ja um einiges komplexer als eine Standard-FreeBSD-Installation. Ubuntu hat andererseits den Vorteil, dass man die ganzen Hacks damit alles so halbwegs läuft schnell ergoogeln kann und dass man das auf einem Raspberry oder vServer/Cloud-Server per Default draufgeklatscht bekommt.

Ich selbst kenne kaum jemanden, der auf einem Ubuntu am Desktop hängen bleibt (am Server schon eher). Das kann natürlich eine Bubble sein, aber ein Arch installieren viele und bleiben langfristig dabei. Ich denke es gibt einen Unterschied zwischen dem was populär ist (wo Medien drüber schreiben, was sich Leute mal ansehen, etc.) und de, was Leute langfristig verwenden.

Wahrscheinlich ist das in der BSD-Welt im Endeffekt genau so. Leute schauen sich ein Desktop-BSD an und entweder sie gehen dann zum Beispiel Richtung FreeBSD, weil sie irgendwo lesen, dass das nicht so arg ist das per Hand zu installieren und es einfach mal probieren oder sie springen irgendwann komplett ab. Das hungert solche Projekte natürlich aus. Immerhin braucht es Entwickler und Leute, die Websites, Grafiken, Tutorials machen, Server administrieren. Es gibt eben keinen Zustrom wie zum Beispiel bei Ubuntu, über das einfach ständig geredet wird und wo man mit "How to install X on Ubuntu" Videos richtig Geld machen kann.

Soll nicht heißen, dass das hoffnungslos wäre oder so, aber ich glaube es braucht jedenfalls die richtigen Leute, die zumindest ausreichend Zeit und Erfahrung haben. Damit kann man dann eventuell auch einen Zustrom von Entwicklern gewährleisten.

Zum Vergleich wieder Linux: Debian war mal eine Distribution für Experten und auch wenn viele immer mal wieder versucht haben einen schönen bunten Installer für ein Desktopsystem zu machen hat man Neulingen eher RedHat (später Fedora) und SuSE empfohlen. Irgendwann kam ein Millionär daher und hat Leute dafür bezahlt hat das zu einem Desktop zu machen. Alles was dafür fehlte konnte selbst gebaut werden und obendrauf war Geld dafür da CDs kostenlos um die Welt zu schicken. Ich glaube mit einer modernen Version davon würde man das in der BSD-Welt sicherlich auch hinbekommen, sollte mal ein Millionär Lust haben. Ansonsten braucht man einfach auch eine Portion Glück mit den richtigen Leuten die richten Entscheidungen zur Richtigen Zeit zu treffen, damit so ein Projekt auch tatsächlich Momentum bekommt.

Dazu muss es aber erst mal genug Leute geben, die da wirklich Interesse dran haben und schon hier weiß ich nicht, ob das der Fall ist. Aber vielleicht bringt ja eine Konsolidierung der Projekte die richtigen Leute zusammen.
 

turrican

Well-Known Member
#8
Gut. Aber das ist ja nun auch mit einem originalen FreeBSD keine große Hürde.
Dafür gibts sogar ein Skript - sysutils/desktop-installer

Weshalb ich auch den Sinn solcher Distributionen a-la FuryBSD nicht ganz verstehe.
Aber ich verstehe auch den Sinn der 1 Millionsten Linux-Distribution nicht die sich nur in Nuancen von dem unterscheidet, was schon da ist. :-)
So eine ähnliche Diskussion hatten wir letztens im Thread "Interesse an FreeBSD rückläufig? Schwächen und Stärken von FreeBSD."
Ich persönlich würde es sehr gut finden, wenn sich dieserlei Ressourcen auf die Hauptzweige der BSDs konzentrieren würde um diese weiter voranzubringen, aber es steht jedem frei, worauf er seine Zeit und seine Kenntnisse anwendet; außerdem spricht ja nichts gegen Vielfalt. Nur immer schade, wenn dann ein Projekt einschläft.
 

CommanderZed

OpenBSD User
Mitarbeiter
#9
Ich persönlich würde es sehr gut finden, wenn sich dieserlei Ressourcen auf die Hauptzweige der BSDs konzentrieren würde um diese weiter voranzubringen, aber es steht jedem frei, worauf er seine Zeit und seine Kenntnisse anwendet; außerdem spricht ja nichts gegen Vielfalt. Nur immer schade, wenn dann ein Projekt einschläft.
:)

Ja, das sehe ich ähnlich.

Ich möchte ggf. nochmal kurz erwähnen, das OpenBSD schon in der Standardinstallation & im Basissystem X, xdm, einen einfachen DM mitbringt und auf Wunsch auch direkt nach der Installation startet,. Mit einem kurzen

pkg_add xfce xfce-extras firefox evince xfce4-power-manager upower libreoffice vlc mpv

& einen einzeiler in der .xsession hat man in wenigen Minuten einen funktionsfähigen Desktop.
Vill. ja auch eine interessante alternative für sagen wir mal "Linuxer" die sich mal im BSD-Desktop-Lager umschauen wollen, aber von der ja doch etwas komplexeren FreeBSD-Desktop-Installation etwas abgeschreckt sind. Ich würde behaupten selbst jemand der OpenBSD zum allersten mal installiert bekommt das in 30 Minuten hin.
 
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Andy_m4

Well-Known Member
#10
Meine Hypothese dazu ist, dass neben der wachsenden Komplexität gerade recht viel im Wandel ist und ziemlich wenig stabil bleibt
Das ist aber nix Neues im Linux-Ökosystem. Wie oft wurde da schon Bestehendes (Funktionierendes) weggeworfen und durch was Neues entworfen. Schau Dir allein /dev an. udev ist jetzt der wievielte Versuch ein neues /dev-Filesystem zu etablieren?
Oder Security. Was es da alles für Frameworks gibt die dann auch teilweise überschneidende Funktionalitäten haben (gut; gibts bei FreeBSD auch; aber nicht so in dem Maße).

Kurzum: Das Linux-Ökosystem ist sehr volatil. Dementsprechend schwer ist es natürlich da irgendwie etwas über längere Zeit auszuentwickeln und zu einer wirklich guten Reife zu bringen.

Wachsende Komplexität trägt dann auch noch zum guten Teil damit bei das Problem zu verschärfen.

Klar. Es gibt andere Anforderungen als z.B. noch vor 20 oder 30 Jahren. Klar kommst Du nicht ohne Änderung aus. Ob das die Bewegung wirklich rechtfertigt die da insgesamt drin ist wage ich aber zu bezweifeln.

Die Linuxer bauen ja Instabilitäten nicht mit Absicht. Das ist (meiner Ansicht nach) eine Folge dieses Basar-Ansatzes. Viele Köche rühern halt im Brei mit rum und das führt dazu, das das Ergebnis nicht unbedingt wohlschmeckend ist.

Ein anders Indiz dafür das die Entwicklungen im Linux-Lager nicht unbedingt optimal ablaufen:
Ins Linux-Ölkosystem fließt ein Vielfaches der Ressourcen die z.B. in FreeBSD reinfließen. Verglichen damit ist der der Vorsprung von Linux gegenüber FreeBSD recht überschaubar.

Ich selbst kenne kaum jemanden, der auf einem Ubuntu am Desktop hängen bleibt (am Server schon eher).
Das hab ich ja noch nie verstanden. Also ubuntu auf dem Server. Kann natürlich damit zusammenhängen, das ich ubuntu eher als Desktop-System sehe und dann auf dem Server setzt man dann eher sowas wie Debian, Redhat/CentOS oder von mir aus noch SuSE (SLES) ein. Keine Ahnung. Vermutlich ist das Verhältnis zwischen ubuntu und ubuntu-Server so ähnlich wie zwischen Fedora und RHEL.

Ich denke es gibt einen Unterschied zwischen dem was populär ist (wo Medien drüber schreiben, was sich Leute mal ansehen, etc.) und de, was Leute langfristig verwenden.
Definitiv.

Zum Vergleich wieder Linux: Debian war mal eine Distribution für Experten und auch wenn viele immer mal wieder versucht haben einen schönen bunten Installer für ein Desktopsystem zu machen hat man Neulingen eher RedHat (später Fedora) und SuSE empfohlen. Irgendwann kam ein Millionär daher und hat Leute dafür bezahlt hat das zu einem Desktop zu machen. Alles was dafür fehlte konnte selbst gebaut werden und obendrauf war Geld dafür da CDs kostenlos um die Welt zu schicken.
Naja. Also Desktop-Systeme gabs schon vorher. ubuntus Erfolg liegt eigentlich nem simplen Schachzug zugrunde.
Statt wie vorher üblich den Nutzer bei der Installation alles mögliche abzufragen und auswählen zu lassen was er installiert, hat ubuntu einfach ein fest definites Set an Paketen auf die Platte gespült (und natürlich auch halbwegs sinnvoll vorkonfiguriert).
Der Nutzer musste sich also nicht mehr zwischen ein halbes Dutzend Optionen entscheiden mit deren Beschriftungen er sowieso nichts anfangen konnte, sondern der Installationsvorgang fragte nur ein Minimum ab und präsentierte dem Nutzer damit rasch ein benutzbares System mit dem er sich dann in Ruhe vertraut machen konnte.

Das senkte die Eintrittshürde für Neulinge enorm.

Ich glaube mit einer modernen Version davon würde man das in der BSD-Welt sicherlich auch hinbekommen, sollte mal ein Millionär Lust haben.
Weiß nicht, ob das was bringen würde. Also ja. Vermutlich schon.
Aber wichtig für Neulinge ist überhaupt erst mal in die UNIX-Welt reinzufinden. Wenn man das geschafft hat, ist der Schritt zu irgendeinem UNIX dann auch nicht mehr so weit.
Also beginnend mit ubuntu (bei dem man nach Deiner Aussage ja eh nicht auf ewig bleibt :-) ) dann irgendwann bei FreeBSD zu landen finde ich jetzt gar nicht mal so abwegig.

Ich empfinde es übrigens auch als Vorteil das man bei FreeBSD viel zu Fuß machen muss. Ich find gut, das man da sich ein Handbuch in die Hand nehmen kann und anhand dessen sein System installieren kann und es eben nicht durch Automatismen abgenommen wird.
Weil ich dann viel besser verstehe, warum bestimmte Dinge so sind wie sie sind und wo bestimmte Einstellungen überhaupt stecken.
Das versetzt mich dann auch eher in die Lage etwas zu fixen, wenn ein Problem auftritt.

Die andere Sache ist die Sinnhaftigkeit die darin liegt etwas genauso wie andere zu machen. Klar kann man alles genauso machen wie Windows oder genauso wie Linux. Aber welchen Anreiz gibt es dann noch für jemanden FreeBSD zu nehmen, wenn da alles genauso wie bei Linux ist? Da nimmt man doch eher gleich das Original.
 

Lance

Well-Known Member
#11
Was es ja auch teilweise sogar schon gibt. Man denke nur an den desktop-installer.
Der bei mir immer schön mit mit einer oder mehreren Fehlermeldungen abbrach
Aber welchen Anreiz gibt es dann noch für jemanden FreeBSD zu nehmen
mittlerweile gar keinen
wenn da alles genauso wie bei Linux ist? Da nimmt man doch eher gleich das Original.
Original? FreeBSD oder Linux? Was ist jetzt bitte das "Original" ?
sollte mal ein Millionär Lust haben
...Apple?
 

jonas_101

Well-Known Member
#12
Hallo Andy,

Du schreibst:
Weil ich dann viel besser verstehe, warum bestimmte Dinge so sind wie sie sind und wo bestimmte Einstellungen überhaupt stecken.
Das versetzt mich dann auch eher in die Lage etwas zu fixen, wenn ein Problem auftritt.
Das wollen die meisten nicht. Die Menschen wollen einen Computer einfach für einen Satz von Aufgaben nutzen.

Das ist genauso bei der Nutzung eines Hauses. Hier will niemand wissen wieso und weshalb dort dies und anderswo jenes verbaut wurde. Das Haus ist schön anzusehen und erfüllt seinen Zweck. Alles was darüber hinausgeht ist wichtig für die Handwerker, Statiker und Architekten. Für den Nutzer ist das egal.

Auch ist es dem Nutzer einer Heizung egal, was die Fehlermeldung "Heizung kaputt 0x0815" bedeutet. Der Nutzer will einfach nur, dass die Heizung heizt.

Natürlich, für dich als Techniker ist das alles wahnsinnig spannend zu sehen, wie sich die Bits und Bytes zu einem Ganzen zusammenfügen. Für mich auch. Ich fummel auch gerne mal hier und da rum und probiere aus. Doch das wollen nicht alle. Mail, irgendein Office, die Bilder der Kinder und Videos anschauen, muss funktionieren. Und das war es auch schon.
Und deshalb benutzt Lieschen Müller eben das was schon da ist. In den allermeisten Fällen Win10.

Selbst die Installation eines Ubuntu überfordert die meisten Menschen. Und warum sollten die Menschen auch Ubuntu nutzen wollen? Wegen dem Datenschutz? Ach was, das ist alles Wurscht. Oder weil Microsoft ein riesig großer Konzern ist? Auch egal. Win10 ist auf der Festplatte und funktioniert einigermaßen. Und wenn es einmal nicht funktioniert, geht es ab zum MediaMarkt, dort wird Win10 gegen Geld repariert. Das kennen die Menschen vom Auto auch so. :-)

Nun denn, ein schönes Wochenende Euch allen. :-)

Beste Grüße
Jonas
 

Andy_m4

Well-Known Member
#14
Der bei mir immer schön mit mit einer oder mehreren Fehlermeldungen abbrach
Da kann ich jetzt wenig zu sagen. Es ging auch mehr ums Prinzip.
Sprich: Nur um nen vorkonfigurierten Desktop hinzukriegen lohnt keine Distribution aus dem Boden zu stampfen. Dafür reicht auch ein Skript.

Original? FreeBSD oder Linux? Was ist jetzt bitte das "Original" ?
Ich hab das Gefühl, Du hast mich nicht verstanden.
Lies einfach noch mal das Posting in einer ruhigen Minute. Wenn dann noch Fragen offen sind, dann stell sie ruhig.

Das wollen die meisten nicht. Die Menschen wollen einen Computer einfach für einen Satz von Aufgaben nutzen.
Das ist auch völlig in Ordnung. Dagegen sagt keiner was.
(Bitte nicht mehr reininterpretieren als drin steht)

Ich sag nur, das es aus meiner Sicht wenig Sinn macht, wenn alle letztlich das Gleiche machen.
Ich denke, genauso wie es Bedarf für Systeme gibt, die es dem Anwender leicht machen es zu benutzen, so gibt es auch Bedarf für Systeme die ihre Schwerpunkte woanders setzen.

Kommt ja auch keiner auf die Idee LKWs für überflüssig zu halten, weil wir ja PKWs haben. :-)
 

Lance

Well-Known Member
#15
Und warum sollten die Menschen auch Ubuntu nutzen wollen? Wegen dem Datenschutz? Ach was, das ist alles Wurscht. Oder weil Microsoft ein riesig großer Konzern ist? Auch egal. Win10 ist auf der Festplatte und funktioniert einigermaßen.
Das kann ich so nicht stehen lassen. Da kenn ich genug Beispiele wo
a) Leute von Windows 10 überfordert sind (v.a. Neulinge oder ältere Win7 Umsteiger)
b) Leute eben aus Datenschutzgründen Linux/Ubuntu bevorzugen
c) Leute Ubuntu benutzen weil es angenehmer, schneller und robuster ist.

Und es werden nach meiner Beobachtung immer mehr. Wohl auch da kaum jemand nach Windows zurückwechselt.

Was macht bzw machen die FuryBSD Entwickler jetzt?
Sollen sie doch die Kräfte mit GhostBSD bündeln, das wäre in meinen Augen sinnvoll.