GUI auf d-bsd installieren

obernewbie

New Member
hallo.

ich habe mir heute dragonfly-bsd auf einer vm (vmware workstation) installiert.
nun habe ich das problem, dass ich noch nie mit einer reinen konsolen-distribution gearbeitet habe.

wie kann ich aus der konsole raus ein GUI installieren (egal ob gnome, KDE, fluxbox... hauptsache eine gui).

mit dem kompillieren von anwendungen hatte ich bisher (unter linux) noch keine probleme, also wäre das nicht weiter störend.
mein problem ist jetzt erstmal: wie konfiguriere ich das netzwerk, wie lade ich die pakete (falls zu freebsd-paketen kompatibel, ansonsten sources) herunter und wie greie ich auf das dateisystem zu.

wie gesagt ich habe noch absolut keine erfahrungen mit bsd gemacht, wollte aber jetzt einen webserver in der vm aufsetzen, da ich auf meinem windows-server (win 2008 x64) nur probleme mit der installation von apache und php habe.
und da ich mich schon lnger mit bsd auseinandersetzen wollte (ich stehe irgendwie auf exotische systeme), wollte ich den server auf der plattform aufsetzen,

eventuelle hilfe über teamviewer o.Ä. wäre auch nicht schlecht :)

danke im vorraus

patrick


(ja ich schreibe immer klein) :rolleyes:
 
danke gleichfalls :)

sorry aber wie gesagt hab ich absolut keine ahnung von reinen konsolenanwendungen, und ich kann ja nichtmal auf das dateisystem zugreifen... und über pkg_add funktioniert es auch nicht :(
 
Auf dem Link ist ne Beschreibung wie man X einrichtet, bin mir nicht sicher ob dbsd grafsche tools hat bei desktopbsd gibt es grafische tools und in den ports von freebsd es die gleichen tools, es gibt noch ne einsteiger bsd das ist ne pcbsd diese beide kann ich dir emfehlen.


Gruß Menuhin
 
Ist zwar OT, aber wenn du dich vor der Konsole scheust ist vielleicht Syllable interessanter.

Auch Haiku und AROS haben den Desktopnutzer im Visier, aber die sind eher auf der Suche nach Entwicklern.

Wie man sieht sind all diese Projekte noch in Entwicklung, aber sollten dir Systeme, wie Linux und BSD nicht zusagen, sind diese Projekte sicherlich einen Blick wert. Allerdings ist bisher leider keines dieser Systeme fertig.
 
Ist zwar OT, aber wenn du dich vor der Konsole scheust ist vielleicht Syllable interessanter.

Auch Haiku und AROS haben den Desktopnutzer im Visier, aber die sind eher auf der Suche nach Entwicklern.

Wie man sieht sind all diese Projekte noch in Entwicklung, aber sollten dir Systeme, wie Linux und BSD nicht zusagen, sind diese Projekte sicherlich einen Blick wert. Allerdings ist bisher leider keines dieser Systeme fertig.
Erm... ich will ja niemanden demotivieren, aber wer als Otto-Normal-Desktopnutzer nicht mit Linux klarkommt, der wird in Syllable oder ähnlichem wahrscheinlich keine Lösung entdecken.
Da bootet man vielleicht die Gui mit der Kernel, dafür ist die Applikationsauswahl ziemlich limitiert und man "kennt" keine der Programme...
 
also das ist nicht das problem.... will ja auch was lernen, und suhe nicht einfach was als windows-ersatz...

würde es mittlerweile ein vernünftiges dos mit multitasking- und multiuserfähigkeit würde ich wahrscheinlich auch lieber das nehmen als windows...
das wichtigste problem bei mir war halt auch, dass ich auch nach stunden des suchen nicht rausgefunden habe wie man VI bedient.

habe dieses problem z.B. grade mit meinem debian-server... will vnc einrichten... kann aber weder die x-server noch die KDE oder die vnc-configs ändern...

(damit jetzt keiner sagt "auf einen server gehört keine gui", sei gesagt, dass ich diese wirklich nur zum konfigurieren benutze (x11 wird danach gestoppt) )


mfg

patrick
 
Zu vi gibt es eine schöne kleine Einführing im NetBSD Guide[1]. Wenn dir vi nicht gefällt gibt es viele Alternativen: nano, pico oder der Editor vom mc. Bei mc hast du auch den Vorteil, dass du Unklarheiten beim Arbeiten mit Dateien umschiffen kannst. Allerdings wirst du früher oder später mit den typischen Unix-Befehlen umgehen können, also mach dich erst mal mit man(1) vertraut ;)
Vor allem, wenn du DragonFly nutzen willst. Da ist im Grunde die komplette Dokumentation in Form von manual pages.

[1] http://netbsd.org/docs/guide/en/chap-edit.html
 
Zu vi gibt es eine schöne kleine Einführing im NetBSD Guide[1]. Wenn dir vi nicht gefällt gibt es viele Alternativen: nano, pico oder der Editor vom mc. Bei mc hast du auch den Vorteil, dass du Unklarheiten beim Arbeiten mit Dateien umschiffen kannst. Allerdings wirst du früher oder später mit den typischen Unix-Befehlen umgehen können, also mach dich erst mal mit man(1) vertraut ;)
Vor allem, wenn du DragonFly nutzen willst. Da ist im Grunde die komplette Dokumentation in Form von manual pages.

[1] http://netbsd.org/docs/guide/en/chap-edit.html
 
@athaba: bietet haiku keine isos ?

Nein, die wollen keine unerfahrenen User anlocken, weil Haiku noch nicht fertig ist. Wie geschrieben sind all diese Systeme noch nicht fertig. Die einzigen zwei echten Desktopbetiebssysteme , die einigermaßen brauchbar (im Sinne von halbwegs fertig) zu sein scheinen sind Zeta und SkyOS und Zeta. Leider sind beide kommerziell.

Aber, wenn dir PC-BSD oder DesktopBSD gefallen kann man dort ja bleiben. Sind ja beide für Desktopuser und auch stabil und sicher.

Die von mir genannten Betriebssysteme (Haiku, Syllable, AROS, Zeta, SkyOS) hätten den Vorteil, dass sie von Grund auf für den Desktop konzipiert sind. Bei den BSDs und bei Linux ist das nicht ganz so. Klar, man kann fast jedes OS für fast alles verwenden, aber du wirst auf den meisten Unixsystemen weit öfters vor einem Prompt stehen, als auf einem der genannten Systeme (zumindest soll das so sein, wenn sie fertig sind).
Und ja, MacOS X ist eine Ausnahme! Aber vergleicht es mal mit sagen wir FreeBSD.

Dann gibt es ja noch das Problem mit der Definition von einem Desktopsystem (ob du Flash, 3D-Beschleunigung, .. haben musst).

Das Sinnvollste in deinem Fall ist wahrscheinlich PC-BSD oder Desktop-BSD zu installieren und damit zu arbeiten. Du hast ein echtes und aktuelles FreeBSD und kannst dementsprechend damit arbeiten (und lernen). Wenn du an Grenzen (technisch oder ideologisch) stößt kannst du dich ja umentscheiden. DragonFly BSD ist vor allem interessant, wenn man das "normale" *nix schon kennt und neues entdecken (oder programmieren) will. Wobei wohl niemand das GANZE normale Unix kennt :D

Ich wünsche dir mal viel Spaß mit PC-BSD!
 
Das Sinnvollste in deinem Fall ist wahrscheinlich PC-BSD oder Desktop-BSD zu installieren und damit zu arbeiten.

Guten Morgen Athaba,
ich bin zwar nicht der Threadstarter und wollte Haiku nur mal in ner VM installieren (ohne auf diese vmx zurückgreifen zu müssen), aber danke für den Tipp ;)


Ciao
 
Unhöflich, nervig, *PLONK*

Es gibt euch Leute, die solche Kommentare als unhöflich empfinden. Vor allem, wenn man sowieso nichts zum Thread beigetragen hat.

Du musst diesen Thread nicht lesen und siehst gleich, dass er klein geschienen ist. Damit kannst du zum Nächsten übergehen. Wenn du ihn ignorieren willst, dann kannst du dies auch ohne derartige Kommentare tun.
 
Bei DragonFlyBSD ist es mit dem Installieren von X11 mit passendem Windowmanager vergleichbar mit den anderen *BSDs. DragonflyBSD hat auch fertige Binarys welche mit pkg_add installierbar sind.
Man braucht nur dem Handbuch folgen und gelangt zum Ziel.

Als Alternative wurden ja die PC-BSD und Desktop-BSD Systeme genannt.
Ich pesönlich habe gerade auf einem Testrechner DesktopBSD installiert und bin zufrieden. Auf die Schnelle ein Betiebsystem installieren, mit DesktopBSD ist es einfacher als mit einer Linuxdistribution. Paar Mausklicks u. fertig.

Zum Alltag als BSD-User kommt man leider nicht an Vi vorbei. Irgendwann kommt man automatisch dahinter, dass das Unixartige vorteilhaft ist. Dazu zählen die ganzen Konsolenbefehle.
 
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