Journaling FS für FreeBSD in den letzten Zügen

asg

push it, don´t hype
m Summer of Code 2005 (SOC) wurde schon gjournal, einen journaling für FreeBSD unter UFS/UFS2 gearbeitet. Pawel Jakub Dawidek hat die Arbeit nicht fortgesetzt, sondern gjournal selbst umgesetzt. Heute hat er an die List “freebsd-fs@” eine Email geschrieben, mit, so hofft er, den letzten Patches für gjournal.

Die Patches können unter FreeBSD-CURRENT und STABLE eingespielt werden und sind für hier für CURRENT und hier für STABLE zu finden.

Die Patches sind so einzuspielen:
Code:
    #cd /usr/src

    #mkdir sys/geom/journal sbin/geom/class/journal sys/modules/geom/geom_journal

    #patch < gjournal_20060808.patch
Danach muss die Welt und der Kernel neu gebaut werden, auch sollte nich vergessen werden die Option
Code:
    option UFS_GJOURNAL
in die Kernelconfiguration einzutragen.

Um journal UFS Dateisystem zu erstellen:
Code:
    #gjournal load

    #gjournal label da0s1d

    #newfs -J /dev/da0sqd.journal

    #mount -o noatime,async /dev/da0s1d.journal /mnt
Pawel hofft auch darauf, dass er gjournal in ein, zwei Wochen in CURRENT einpflegen kann, und das es evtl. noch vor dem 6.2-RELEASE in STABLE einfliesst.

Hierfür muss aber getestet werden auf Teufel komm raus.

Erste Tests zeigen keine Probleme. So wurde der Rechner bei schreibzugriff mehrfach hintereinander ausgeschaltet, das Dateisystem bliebt intakt, es war kein fsck nötig.

Die Email von Pawel gibt es hier:

http://docs.freebsd.org/cgi/getmsg.cgi?fetch=41369+0+current/freebsd-fs

Wer interesse an journaling unter FreeBSD hat, sollte bei der Fehlersuche helfen und sein System entsprechend für gjournal patchen und dieses exzessiv nutzen.
 
"am Ende sein" exakt. Das Ziel ist das Ende. Sprich es wird dann rennen. Wie die Sau. Sozusagen.
Aber schön das der zweideutige, eindeutige Titel ein gewisses Aufsehen erregt. Mein Ziel erreicht. ;-)
 
asg schrieb:
"am Ende sein" exakt. Das Ziel ist das Ende. Sprich es wird dann rennen. Wie die Sau. Sozusagen.
Aber schön das der zweideutige, eindeutige Titel ein gewisses Aufsehen erregt. Mein Ziel erreicht. ;-)
"Am Ende sein" ist ja noch schlimmer!

Sag doch einfach FERTIG, wenn Du fertig meinst :)
 
@tib
Das würde aber nicht zu dieser "Diskussion" führen ;-)

Zurück zum Topic:
Hat jemand gjournal schon getestet? x86 sowie 64bitter?
 
asg schrieb:
@tib
Das würde aber nicht zu dieser "Diskussion" führen ;-)

Zurück zum Topic:
Hat jemand gjournal schon getestet? x86 sowie 64bitter?
Als Legastheniker kann ich stundenlang über Rechtschreibung und Ausdruckweise diskutieren!

PS: Musst Du immer das letzte Wort haben?
 
hi

ich wuerde gerne testen
jedoch habe ich keinen bock mein system neu zu installieren ;'(

oder kann man das jornal auf bestehenden platten aktivieren ?

holger
 
@tib
Nö ;-)

@mark05
Ich sage jetzt mal "nein". Weiss es aber auch nicht 100%ig.
 
1) bricht das die dateisystemkompatibiltät zu anderen implementierungen von UFS? oder arbeitet es transparent als schicht zwischen dateisystem und nutzer?
2) wie sieht das mit der leistung aus? ich meine, wenn man einen server mit 600mhz betreibt und die platten sowieso per geli mit aes-256 ent-/verschlüsselt werden, steigt dann die zugriffszeit noch mehr?
 
Als Anfänger traue ich mich kaum zu fragen aber ich mach es trotzdem mal. Was ist Journaling und welche Vorteile für mein Filesystem resultieren daraus? Ich hab mal gelesen dass der Unterschied zwischen ext2 und ext3 eben genau das ist aber was Journaling jetzt genau ist stand dort nicht.

Ich hab momentan sowieso meinen Rechner offen stehen und eine nicht verwendete Platte rumliegen. Von daher könnte ich mich schon an den Tests beteiligen. Aber als Anfänger habe ich natürlich keine Ahnung wie ich es testen soll bzw. worauf ich achten muss.
 
soul_rebel schrieb:
1) bricht das die dateisystemkompatibiltät zu anderen implementierungen von UFS? oder arbeitet es transparent als schicht zwischen dateisystem und nutzer?
Die UFS-Implentierungen sind sowieso NICHT 100 % zwischen den BSD-Derivaten kompatibel.
Die Diskussion hatten wir schon öfter.

2) wie sieht das mit der leistung aus? ich meine, wenn man einen server mit 600mhz betreibt und die platten sowieso per geli mit aes-256 ent-/verschlüsselt werden, steigt dann die zugriffszeit noch mehr?
das würde mich auch interessieren
 
Interessanter wäre für mich die Frage ob man es wie Softupdates mit tunefs an und abschalten kann.
 
Auf die Frage ob man gjournal auf ein bestehendes FS anwenden kann, hat mir Pawel folgendes geschrieben:
It may be possible, but some conditions must be meet:
1. You need a separate partition for journal.
2. Size of partition with file system must not be 4 sectors aligned, so
gjournal command can safely store metadata at the end of partition.

I just configured gjournal on my laptop. I created separate partition by
splitting 2GB swap into 1GB swap on 1GB partition for journal.

If your setup meet those conditions, you need to unmount your file
system and:

# gjournal load
# gjournal label <fs_partition> <separate_partition>
# tunefs -n disable <fs_partition>.journal
# tunefs -J enable <fs_partition>.journal
# mount -o noatime,async <fs_partition>.journal /mnt

You can obtain you partition size in sector with diskinfo(8) command.
Findet sich jemand der das mal versuchen könnte?
 
Ich habe da noch eine ungenutzte SWAP Partition, aber ich weiß nicht ob meine Partitionen genau auf 4 Sektoren abschnitte ausgerichtet sind.
 
laemodost schrieb:
Pawel hat mal auf current@ Benchmarks von gjournal im Vergleich zu UFS(+Softupdates) gezeigt.

Interessant, vor allem der vierte Test (paralleles grep) bzgl. UFS mit und ohne softupdates.

Was aber fehlt, sind Tests mit vielen Files und Directories, bei denen sowohl gelesen als auch geschrieben wird (z.B. cvs update, oder auf einem CVS Server paralleles cvs tag, cvs checkout und cvs update).

Die Angabe der verwendeten Hardware waere auch nett -- billige ATA-Platten duerften sich komplett anders als SCSI-Platten verhalten.
 
Es ist auch zu beachten, dass das ganze schon von Juni ist. Inzwischen sind noch mehrere Patchlevel dazugekommen. Eventuell hat sich was an der Performance getan.
 
[LoN]Kamikaze schrieb:
Eben, ich weiß aber nicht ob es ist oder nicht.

Pawel hat gestern auf current@ nochmals etwas dazu geschrieben:

To convert existing file system to gjournal you have to:
1. Have separate partition for journal.
2. Confirm that partition with your file system is _not_ 4 sectors
aligned. If it is not 4 sectors aligned, it is safe for gjournal to
use its last sector for metadata. You can verify this by running:

test `diskinfo /dev/<data_partition> | awk '{print $4}' | xargs -J X echo X % 4 | bc` -eq 0 && echo ok || echo not ok

Then you need to run those commands:

# gjournal label /dev/<data_partition> /dev/<journal_partition>
# tunefs -n disable -J enable /dev/<data_partition>.journal

Selber getestet habe ich gjournal allerdings noch nicht. :rolleyes:
 
hi

mal ne bloede frage
ich habe noch ne riesenpartition die ich kleiner machen kann um platz fuer den jornal zu schafffen
jedoch ist das schon partion h und somit die letze im slice
wie kann ich die anzahl der partitionen im slice erhoehen ?

holger
 
@mark05:
einfach partitionen außerhalb der bsd slice nehmen.
geom kann auf allem ein dateisystem einrichten (egal ob ad0, ad0s1, ad0s1g, ad0s15 oder ad0g).
logische partitionen (also ad0sX mit X>4 auf normal i386) kannst du richtig viele machen.

edit: das geht sehr einfach mit cfdisk-linux aus sysutils/linuxfdisk
 
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