Ok, werden wir mal ein wenig produktiver. Du möchtest einen Z55 ansprechen, der derzeit schlecht dokumentiert ist. In diesem Fall sucht man sich ein ähnliches Modell, in diesem Fall einen Z53.
Für diesen Drucker spuckt
http://www.linuxprinting.org mehrere Möglichkeiten aus:
1. Mittels Gutenprint bzw. Gimpprint. Soll angeblich einwandfrei gehen.
2. Mittels Foomatic-Rip
Bei der Beschreibung der zweiten Möglichkeit erfahren wir, dass es einen Linux-Treiber für den Z53 gibt. Wir schauen bei Lexmark und sehen - tada - es gibt ebenfalls eine Treiber für den Z55. Und noch besser: Dieser enthält keinerlei Kernelmodul, sondern lediglich Kram für CUPS.
Der Rest ist nun einfach. Nachdem wir den Treiber heruntergeladen haben, entpacken wir ihn. Es ergibt sich ein SH-Script. Dies führen wir als User mit der Option -keep, die wir mittels dem Schalter --help erhalten aus. Im neuen Verzeichnis "installer" findet sich die Datei lexmarkz55-CUPS-1.0-1.i386.rpm. Diese entpacken wir mittels "rpm2cpio lexmarkz55-CUPS-1.0-1.i386.rpm | tar xf -". Es ergibt sich ein neuer Unterordner "usr" mit dem Kram für CUPS, den wir nun nur noch per Hand in die gleichnamigen Verzeichnisse unter "/usr/local" kopieren.
Ein Blick in die readme zeigt uns noch, dass wir Tcl brauchen, also installieren wir das noch. Nun sollte der Drucker sich einrichten lassen oder wenn nicht, sollten nur noch sehr wenige Schritte notwendig seien.
Das habe ich nun in 10 Minuten rausgefunden, obwohl ich weder einen Lexmark-Drucker noch CUPS habe. War das wirklich so schwer?
P.S.: Es muss natürlich die Linux-Kompatiblität aktiviert sein, da der Textfilter als Linux-Binary vorliegt