chaos schrieb:
Aber im Zusammenhang mit anderen Fragen bzgl Email im Supportforum, weiß ich nicht, ob ich wirklich dahin will.
Zum einen ist die Angabe der verfügbaren Emailkonten leicht Irreführend (Beliebig viele, bei vorgegebner Mindestgröße und Maximalplatz), zumanderen schmecken mir die Antworten des Supports bzgl. Emails im Supportforum nicht unbedingt.
Ob einem ein Anbieter zusagt, muss man letztlich immer selbst entscheiden. Die Leistungen die mir wichtig sind, hat Domainfactory immer zufriedenstellend erbracht. Das Supportforum gehoert nicht dazu. Ich habe immer entweder direkt eine Email an den Support geschrieben oder angerufen. Die Reaktion war zeitlich und inhaltlich fuer mich immer voll zufriedenstellend. Das bedeutet nicht, dass es bei anderen nicht anders aussehen kann. Ich kann nur fuer meine vielleicht mal 5-6 Supportanfragen sprechen. Ich sage auch nicht, dass es bei Domainfactory keinerlei Gruende zur Beanstandung gaebe. Ich bin mir sogar sicher, dass es die gibt. Nur ich habe eben keine.
Zu den Supportforen: hab ich bisher einmal genutzt, um mir wegen eines Aergers Luft zu machen. Am Ende hat sich herausgestellt, dass ich falsch lag. Da viele das genau so machen, wirst Du dort in den meisten Faellen auch einen schlechteren Support bekommen, als bei einer direkten, sachlich gehaltenen Anfrage per Email oder Telefon. Supportforen sind Teil der First Level Firewall gegen nervige Kunden ;-).
chaos schrieb:
Aber anscheinend filtert auch der freeBSD-Mailinglistenserver aufgrund solcher/oder ähnlicher Regeln[0, selber Blog, anderer Artikel]. Daher stellt sich die Frage, ob die Adminsitratoren des Servers in die von dir angegebene Klasse fallen, oder ob man auch damit rechnen muß, daß $wichtige_Emails nicht ankommen.
Blacklists und Listen offener Relays sollten allenfalls ein Indiz von mehreren bei der Entscheidung sein, ob eine Mail blockiert wird. Wer ueberhaupt blockiert, muss mit dem Risiko irrtuemlich geblockter Mails leben. Das ist noch nichts anruechiges und noch lange kein Grund gegen Spamfilter (es bleibt einem ja letztlich gar nichts anderes uebrig - sonst gehen Mails verloren, weil der Empfaenger Sie zwischen den 2000 Spams pro Tag nicht mehr findet). Aber diese Risikoabwaegung muss eben jeder selbst vornehmen und spaeter selbst verantworten. Ich kann nicht diese Verantwortung dann auf die Gegenseite abwaelzen. Schon gar nicht, wenn ich das Filtern der Mails auch noch _unsachgemaess_ vornehme. Ich zitiere hier nur mal aus dem Blog "Andere bestätigen den Empfang, stellen die Mail aber nicht zu." Kein weiterer Kommentar.
Mailinglisten sind ein Sonderfall. Die FreeBSD Mailinglisten haben die Mails ja offenbar zumindest begruendet abgelehnt. Ausserdem kann ich auf einer Liste nachpruefen, ob die Mail angekommen ist. Spams haben in Listen auch eine um ein Vielfaches schaedlichere Wirkung, da sie sich durch die Verteilung vervielfachen und nunmehr nicht mehr ein einzelner, sondern viele Empfaenger die Mail loeschen muessen. Hinzu kommt die Stoerung automatisierter Archive und dergleichen, die durch die Spams unuebersichtlich oder inkonsistent werden (falls jemand die Spams dort manuell herausloescht). Deshalb kann es, aufgrund der verschobenen Interessenlage, eine angemessene und verhaeltnismaessige Massnahme sein, wesentlich haerter zu filtern und wissentlich Verluste in Kauf zu nehmen, die andernfalls inakzeptabel waeren.
Diese Interessenlage unterscheidet sich _wesentlich_ von der bei einfachen Postfaechern. Wer dort aufgrund nur einer Blacklist ausfiltert, provoziert Zustellungsprobleme, da diese bekanntermassen eine hohe Fehlerquote aufweisen (ganz besonders Spamcop). Wer diese Mails auch noch stillschweigend im schwarzen Loch verschwinden laesst (das verstehe ich unter "Mail geht verloren"), insbesondere wenn es sich dabei nicht um seine persoenliche Post, sondern um wichtige, moeglichst noch geschaeftliche Mails anderer Nutzer handelt, gehoert umgehend seines Postens enthoben und mit dem Orden des goldenen

geehrt.