Mein FreeBSD Vorhaben

Ahh ok kleiner Denkfehler, er kann ja nicht auf ReiserFS zugreifen.... hab beim ersten lesen gedacht die kopierten Dateien kann er nicht anfassen....
 
So, ich habe mein Problem (Dateien von Linux-Reiserfs lesen und in mein FreeBSD /usr/home/andreas kopieren) gelöst.

Zur eurer Info noch Folgendes:

Die Reiserfs-Partition konnte ich ja unter FreeBSD problemlos mounten, siehe oben.
Das Problem bei Kopieren rührte wohl daher, dass ich ein Verzeichnis mittels
Code:
cp -R
kopieren wollte, wobei ja symbolische Links nicht verfolgt werden und dann wohl nach dem Kopieren einige dieser symbolischen Links ins Leere zeigten. Danach konnte ich dann die User/Group-Id's, die nat. unter FreeBSD anders sind als unter Gentoo, auch mit
Code:
chown
nicht mehr gerade ziehen, und merkwürdigerweise hatte auch Root kein Schreibrecht mehr auf /usr/home/andreas.

Ich habe das Problem gelöst, indem ich das FreeBSD Homeverzeichnis /usr/home/andreas komplett gelöscht habe und wieder neu anlegte.
Die gewünschten Daten habe ich dann anschließend mit
Code:
cp -RL
kopiert. Danach war auch
Code:
chown -R andreas:andreas /usr/home/andreas/neues_Verzeichner
kein Problem mehr, und auch sonst traten keine Schwierigkeiten auf.

Konkret habe ich von meinem Linux-Home das .thunderbird-Verzeichnis kopiert. Dann startete ich meinen bereits Installierten FreeBSD-Thunderbird, und siehe, da Thunderbird ist wie gewohnt konfiguriert :)

Ich überlege trotzdem, die Linux home-Partition auf ext3 umzustellen. Bietet das ext2fs.ko Modul von Freebsd da auch eine gefahrlose und zuverlässige Schreibunterstützung?
 
Ich überlege trotzdem, die Linux home-Partition auf ext3 umzustellen. Bietet das ext2fs.ko Modul von Freebsd da auch eine gefahrlose und zuverlässige Schreibunterstützung?
Ich habe seit über einem Jahr eine ext2-Partition unter /usr/home gemountet - damit teile ich mein Home-Verzeichnis mit den zwei Win-Installationen auf derselben Kiste. Manchmal (so alle zwei drei Monate, nachdem Win mal einen Blue Scree hatte) kann FreeBSD die ext2-Partition nicht mounten, da als not clean markiert. Aber wozu gibt's ne Konsole und e2fsck - damit hat's bisher jedesmal hingehauen.
 
Ein paar Hinweise:

Ext3fs ist nur read only ext2-kompatibel. Wer auf einem ext3 mit FreeBSD (ext2fs.ko) herumschreibt, zerstört Daten.

Zum Basissystem: Binäre Updates von -RELEASE-Versionen sind seit kurzem implementiert (freebsd-update). Wer allerdings ein »Rolling Release« (-STABLE) will, muß selbst kompilieren.

Ein ganz wichtiger Punkt, der immer wieder übersehen wird: Kernel, FreeBSD-Userland (Basissystem) und Packages (Ports) müssen zusammenpassen, sonst knallt es (nicht sofort, nicht immer, aber ziemlich sicher zum unpassendensten Zeitpunkt)

Packages für -RELEASEs werden genau einmal angefertigt und auf den FreeBSD-FTP sowie auf den offiziellen CD-ROMs abgelegt. Ein Konzept für Sicherheitsupdates für Packages existiert nicht.

Ein Buildcluster baut ständig neue Packages für -STABLE, allerdings muß man dann auch das dazu passende Basissystem installiert haben (selbstkompiliert siehe oben).

sidas, Du hast also folgende Möglichkeiten:

- Ein RELEASE installieren und mit freebsd-update (binär) aktuell halten, dazu alte CD-ROM-Packages installieren und aktuellere Packages selbst kompilieren.
- -STABLE verfolgen (FreeBSD-Source über csup regelmäßig updaten und neukompilieren) und dazu Binary-Packages vom -STABLE-Buildcluster verwenden.

Klartext: Wenn Du wegen der Rumkompilierei von Gentoo weg willst, bist Du bei FreeBSD falsch.

ciao, jtsn
 
Hmm, wenn man -STABLE im Basissystem verfolgt und ansonsten die Packages vom Buildcluster nimmt beschränkt sich das Rumkompilieren auf 45min vllt ein mal im Monat.. und dieses on-demand installieren geht schnell und man kann weiterarbeiten.
 
Ext3fs ist nur read only ext2-kompatibel. Wer auf einem ext3 mit FreeBSD (ext2fs.ko) herumschreibt, zerstört Daten.

Quatsch. ext3-Partitionen lassen sich einfach als ext2 mounten. Dann bedient der Treiber nur das Journal nicht, sondern schreibt direkt in die Inodes. Probleme bekommt man nur im Crash-Fall, da dann ja kein Journal existiert, das beim FS-Check einfach abgespult werden könnte (siehe http://batleth.sapienti-sat.org/projects/FAQs/ext3-faq.html)
 
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