mozilla - Segmentation fault

schb

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Nach etlichen erfolglosen Versuchen weiss ich nicht mehr weiter:

Mein mozilla startet mit:
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Gdk-WARNING **: gdk_property_get(): length value has wrapped in calculation (did you pass G_MAXLONG?)
Segmentation fault (core dumped)
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Das Problem trat seit dem Update von FreeBSD 4.11 => 5.4 auf. Genauer unmittelbar nach dem Update liefen
mozilla und firefox noch ohne Fehler. Weil aber einige Perl-Module hakten, habe ich mich zu einem portupgrade
entschlossen. Seitdem ist mit mozilla Ruhe.
Verschiedene Versuche haben nichts gebracht ausser traffic :
- portupgrade -a
- portupgrade -ra
- portupgrade -fa
- mozilla deinstalliert und neu in den ports gebaut.
- ~/.mozilla gelöscht und als root gestartet

Folgendes geht:
mozilla -v:
Mozilla 1.7.12, Copyright (c) 2003-2004 mozilla.org <developer build>

mozilla -h:
... die Hilfe-Seite ...

Alle anderen Optionen bringen o.g. Fehlermeldung.

Folgendes habe ich noch festgestellt:
"cd /usr/X11R6/lib/mozilla/; ./mozilla-bin" erzeugt:
/libexec/ld-elf.so.1: Shared object "libmozjs.so" not found,
required by "mozilla-bin"

ein "ldconfig -m /usr/X11R6/lib/mozilla" als root bringt dann
als normaler user mit "./mozilla-bin" ein Mozilla-Window mit dessen Startseite, aber ein Klick auf einen Formularbutton
beendet den mozilla mit: Segmentation fault (core dumped).

Andere Anwendungen funktionieren, jetzt habe ich erstmal erfolgreich opera installiert. Aber eigentlich wollte ich
mozilla und firefox haben, um Webseiten auf diesen Browsern anzuzeigen.

Hat jemand einen Tipp?
 
Hängt wieder mal an GNOME und GTK 2+, leider greifen viele Anwendungen auf letztere zu.
Versuche mal:

cd /usr/ports
cvsup -g- L 2 /etc/<Dein_cvs-supfile>
make fetchindex
portsdb -u
pkgdb -F
portupgrade -f p5\*
portupgrade -R devel/glib20
portupgrade -fr devel/glib20

Ein paar Stunden später:
pkgdb -F

Dann sollte es funktionieren.
 
Hallo i18n,

Danke für den Tipp. Einen Versuch war's wert, aber gebracht hat's wenig - speziell bei mozilla keine Änderung:
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Segmentation fault
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Und Ende. :confused:
 
Compiliert ihr in einem Terminal Emulator oder direkt auf der Konsole? Bei FBSD6 bauen viele Dinge bei mir nicht im TE, sondern nur wenn ich sie auf der Konsole baue. Das ist etwas sonderlich, und ich hoffe das das nur ein Problem mit dem TE ist und nicht mit dem ganzen System.
 
[LoN]Kamikaze schrieb:
Compiliert ihr in einem Terminal Emulator oder direkt auf der Konsole? Bei FBSD6 bauen viele Dinge bei mir nicht im TE, sondern nur wenn ich sie auf der Konsole baue. Das ist etwas sonderlich, und ich hoffe das das nur ein Problem mit dem TE ist und nicht mit dem ganzen System.

Also bei mir FreeBSD 5.4 ist das xterm XTERM_VERSION='X.Org 6.8.2(205)'
 
Der gute alte Linuxpluginwrapper kann bei falschen Einstellungen in der /etc/libmap.conf es durchaus schaffen, den ganzen Browser zum Exidus zu bringen. Daher solltest du einfach mal die entsprechenden Zeilen in der /etc/libmap.conf auskommentieren. Startet er dann, hast du dein Problem gefunden.
 
Bei mir schmiert Firefox auch öfter mal ab... Mach mir deswegen aber keine Sorgen. Unter Windows war das meine stabilste Anwendung, die sogar noch lief, wenn der Explorer und alles andere sich verabschiedet hatten :D
Unter FreeBSD laufen dafür alle anderen Programme einwandfrei ;)
Ich bekomme auch "Gdk-WARNING..." am Anfang, aber es startet dann zumindest und manchmal schmiert er dann mit nem Segmentation Fault ab (allerdings erst nach längerer Zeit und häufiger Benutzung).
 
Der 1.0.6 war stabil, der 1.0.7 macht alle paar Tage mal den Exitus. Den Gdk-WARNING hatte er schon immer. Es gibt einen Patch der das beheben soll, aber das ist blos Schönheitschirugie.
 
Ja, habe auch das Gefühl, dass die neue Version etwas unstabil ist. Aber wie gesagt, im Gegensatz zur Windows-Version sind die FreeBSD-Versionen schon sehr instabil und unter Windows habe ich von 0.6 oder so von Firebird an alle Versionen durchlaufen und war immer bestens zufriefen.
Leider gibt's auch keine Alternative, die genauso viel Unterstützung findet unter FreeBSD...
 
Also so langsam habe ich die Nase voll!

Alle Varianten von portupgrade mit und ohne X und auch das von GNOME empfohlene gnome_upgrade.sh
nutzen alles nichts. Die Sachen laufen immer durch - ohne Fehlermeldung - am Ende zumindest, aber
es geht dann trotzdem nicht. Es betrifft bei mir nur mozilla und firefox. Die anderen Sachen laufen soweit
ohne Fehler. Muss man denn wirklich wegen dieser Browser-Geschichte alle Anwendungen löschen und
neu installieren???
 
Hast du vielleicht irgendwelche Anpassungen am System vorgenommen? Einen anderen Compiler? Hast du Änderungen an der make.conf gemacht? Hast du mal versucht mozilla mit pkg_add -r mozilla zu installieren? Da du ja irgendwas an Perl rumgespielt hast, könnte ein portupgrade perl -frR und anschließender Neubau von Mozilla vielleicht helfen.
 
Styx schrieb:
Hast du vielleicht irgendwelche Anpassungen am System vorgenommen? Einen anderen Compiler? Hast du Änderungen an der make.conf gemacht? Hast du mal versucht mozilla mit pkg_add -r mozilla zu installieren? Da du ja irgendwas an Perl rumgespielt hast, könnte ein portupgrade perl -frR und anschließender Neubau von Mozilla vielleicht helfen.

Vielen Dank für die Antwort.

Compiler:
c++ -v
Using built-in specs.
Configured with: FreeBSD/i386 system compiler
Thread model: posix
gcc version 3.4.2 [FreeBSD] 20040728

make.conf:
COMPAT4X= yes
X_WINDOW_SYSTEM= xorg
NO_SENDMAIL=yes
USA_RESIDENT=NO
PERL_VER=5.8.7
PERL_VERSION=5.8.7

pkg_add -r mozilla: Ja habe ich versucht - ohne Erfolg.

perl:
über die ports 5.8.7 installiert,
dann use.perl port,
module mit portupgrade behandelt,
perl-after-upgrade script angeworfen.

"portupgrade perl -frR" habe ich in dieser Kombination nicht versucht.

Vielleich sollte ich mal die linux-Variante versuchen (linux-mozilla)...
 
Solved

Ja, jetzt klappt die Sache. Aber woran es gelegen hat, kann ich nicht genau sagen. Neben (nochmaligen) perl-Upgrade
habe ich das pkg_cutleaves ein paarmal angeworfen und so ca. 50 ports entfernt. Firefox geht auch. :)
 
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